Alltagsgeschichten – Markenzeichen unvermittelbar

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… oder wie eine Hündin den Weg zurück ins Leben fand

Geschichten, die das Leben schreibt, sind doch am interessantesten. WUFF-Leserin Gitti Pöhling: „Diesen Artikel möchte ich all denen widmen, die es sich zur Aufgabe ­gemacht haben, einem lang ,inhaftierten‘, im Umgang mit Artgenossen und anderen ­Tieren sozial schwachen, völlig nerven-labilen Listenhund ein gutes Zuhause zu geben, oder solches beabsichtigen.“

Vorweg möchte ich erwähnen, dass wir mit genau so einem Exemplar (wie im Vorspann beschrieben) seit nun mehr als sieben Jahren Haus und Bett teilen.

Lisa ist eine schwarz-weiße Stafford- oder Pitbull-Mix-Hündin (keiner weiß es so genau), aus einem der größten Tierheime Deutschlands stammend. Über unser regionales Tierheim erfuhr ich damals von Lisa und ihrer geringen Vermittlungschance in der Großstadt. Spontan und unvoreingenommen bot ich meine Hilfe an. Da wir zuvor Oskar – einen Rottweiler – unser Eigen nannten, waren die entsprechenden Auflagen inklusive des Führerscheins für solche Hunde erfüllt und ich traute mir die Aufgabe zu. Sechs Jahre war sie alt, als wir sie in unser Heim holten. Von ihrer Vorgeschichte wussten wir nichts, nicht einmal, ob sie jemals eine ­Familie oder wenigstens eine Bezugsperson hatte. Aber nun war sie da, unsere ­„Krawall-Biene“!

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