BENNI – eine gelungene Mischung

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Überraschung
Eigentlich hatte ich ja gar nicht damit gerechnet, daß ich bald Hundebesitzerin sein würde. Doch eines Tages stiegen meine Familie, meine Firmpatin und ich ins Auto und keiner wollte mir sagen, wohin wir fuhren. Nie im Leben wäre ich darauf gekommen, daß ich mir am Ende dieser Fahrt einen Hund aussuchen dürfte. Da stand ich dann plötzlich vor einem Rudel von Mischlingswelpen, die gleich auf mich zustürmten. „Du darfst Dir einen aussuchen“ sagte meine Firmpatin und so stand ich mit offenem Mund da und ließ die Hundebabys nicht mehr aus den Augen. Einer der Welpen setzte sich plötzlich direkt vor meine Füße und rührte sich nicht mehr weg. Ich nahm ihn hoch und als er mich mit seinen großen braunen Augen ansah, stand meine Entscheidung fest: Der kleine dunkelbraune, mit drei weißen Pfoten und weißer Schwanzspitze, soll mein treuer Gefährte werden. Der Abschied fiel schwer, denn noch musste ich warten, bis er zehn Wochen alt war. Doch dann kam alles anders: Es klingelte an der Tür und – meine Firmpatin brachte mir Benni eine Woche früher als geplant. Das war eine Überraschung.

Die Katze
Da war er nun, neugierig und gleich fasziniert von dem weißen buschigen Lebewesen, das da gleich vor ihm flüchtete, als er versuchte, mit unserer Katze Charly zu spielen. Aber sie wollte nicht so recht. Mittlerweile aber verstehen sich die beiden ganz gut. Benni wurde auch schnell ein Teil der Familie und ganz rasch stubenrein. Die Erziehung war nicht ganz leicht, denn Benni ist manchmal ein ganz schöner Dickkopf und wenn er nicht hören will, dann hört er auch nicht.

Dreifaches Jagdblut
Beim Spazierengehen kommt von neugierigen Passanten immer die Frage nach Bennis Eltern. Tja, seine Mutter ist ein Dackel-Terrier-Mischling und sein Vater ein Kurzhaar Magyar Viszla, also ein ungarischer Vorstehhund. Also dreifaches Jagdhundblut, das sich auch zeigt, wenn wir durch die Felder spazieren gehen und ich ihn von der Leine lasse. Er scheucht Raben auf und fetzt über Wiesen und Felder, daß man mit dem Schauen nicht mehr nachkommt. Doch weggelaufen ist er noch nie, auch wenn er ein Reh oder einen Hasen sah.

Wohnungshund
Wir leben in einer 93 m2-Wohnung ohne eigenen Garten, doch keiner braucht denken, daß Benni zuwenig Auslauf hätte. Im Gegenteil! Wir gehen öfters am Tag lange spazieren und auch in den Garten unserer Siedlung. Benni ist ja auch nicht sehr groß und seine 43 cm Stockmaß hindern ihn nicht daran, auch mal durch die Wohnung zu fetzen, ohne dabei gleich bei der nächsten Wand anzustehen.

Ein treuer Begleiter
Benni ist so gut wie immer dort, wo ich bin. Er ist also wirklich mein ständiger Begleiter. Er ist wirklich Klasse, springt auf Mauern und balanciert darauf. Er ist zu jedem Zweibeiner sehr freundlich (schon fast zu freundlich), ist sehr kinderlieb, total gutmütig und hat so gut wie keine Angst vorm Tierarzt. Für mich ist Benni der liebste, schönste und treueste Hund, den sich ein Hundebesitzer nur wünschen kann.

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