Der Berger des Pyrénées

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Kleiner Hütehund mit großem Elan

Ein Minimum an Größe und ein Maximum an Energie und Temperament. So will es der Standard und so wollten es die französischen Bergbauern und Hirten in den Pyrenäen, die seit mindestens 200 Jahren mit diesem Hund zusammen leben und ihm ihre Schafe, Rinder und Pferde anvertrauen.

Klein, wendig, robust und zum Bersten voll mit Energie. So haben ihn sich die Hirten und Bauern in den Pyrenäen gewünscht und, auch unter Einfluss von vorbei wandernden Hirtenhunden oder Hunden vom Markt, gezüchtet. Denn um ihre Herden in den Bergen zusammenzuhalten oder von A nach B zu treiben, brauchten und brauchen sie einen nimmermüden Mitarbeiter, der nicht zu viel Biss hat, aber zupackt. Denn ein Hund, der Schafe zu hart anpackt, macht diese sensiblen Tiere scheu und treibt sie im schlimmsten Fall in die Flucht. Trotzdem muss ein Hund, der an Schafen arbeitet, mit Nachdruck dahinter sein, denn die schlauen Tiere merken sofort, ob der Hund und sein Hirte wissen, was sie tun, oder ob man nicht doch in Nachbars Land Kräuter knabbern kann. Deshalb muss der Pyri ein absoluter Schnelldenker sein. Denn bei einer ganzen Herde kommt irgendeinem Schaf immer etwas in den Sinn.

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Anna Hitz
lic. phil. Anna Hitz ist mit Irish Terriern aufgewachsen und beteiligt sich seit vielen Jahren an der Aufzucht von Welpen. Seit 1998 arbeitet sie in einer Hippotherapiepraxis, hat 2011 das Lizenziat in Germanistik erreicht und schreibt seit 2011 Beiträge für diverse Hundemagazine. Heute hält sie einen Irish Terrier, ein italienisches Windspiel und eine spanische Windhündin.

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