Der Collie – Fellpflege als Lebensaufgabe?

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Mythen in der Hundewelt

Man hätte diesen Artikel mit jeder Rasse überschreiben können, die die gleiche Fellstruktur wie der Collie besitzt. Also raues, wetterfestes Deckhaar mit feiner, dichter Unterwolle. Der Collie ist aber eindeutig eines der Parade Beispiele übertriebener und falscher Fellpflege.

Der Collie hat die optimale „Verpackung“: Wind-, Wasser-, Hitze- und Kälte-dicht. Jede Hunderasse hat die ihrer Aufgabe entsprechende Fellstruktur. Im Laufe der Domestikation entwickelte sich der optimale Fellaufbau durch Selektion, je nach Region, Land und Nutzung der Hunde. Die meisten alten Schäferhundrassen in Mitteleuropa haben den gleichen Fellaufbau und die gleiche Fellstruktur. Dichte, feine Unterwolle, eine natürliche Klimaanlage, wird von rauhaarigem, wasserdichtem Deckhaar geschützt. Schäferhundfell musste pflegeleicht sein. Der Schäfer oder Hirte hatte kein großes Interesse daran, viel Zeit an aufwändige Fellpflege zu verschwenden.

Weniger ist mehr …
„Die machen aber schon viel Arbeit“ oder „Da musst du aber schon viel bürsten“ sind zwei Aussagen, die ich immer wieder höre, wenn ich mit Haltern kurzhaariger Hunde über meine Langhaarer spreche. Dem ist aber definitiv nicht so. Ich bürste meine Hunde maximal ein Mal im Monat komplett durch, ansonsten kontrolliere ich nur die „kritischen“ Stellen hinter den Ohren, an den Vorderläufen und an den Schenkel-Innenseiten und entferne kleine Knötchen sauber mit einer Schere.

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