Der Rottweiler – Ein ganz normaler Hund

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Mythen in der Hundewelt

NEIN, er ist kein Kampfhund. Eigentlich ist mit dieser Aussage der Artikel auch schon zu Ende, denn der Rottweiler ist genau so wenig ein Kampfhund wie der Deutsche Boxer, der Schnauzer oder der ­Zwergpinscher. ­Betrachten wir die Herkunft und das ursprüngliche Zuchtziel, wären ­unzählige andere Rassen ebenfalls Kampfhunde – samt den so beliebten Schäfer- und Hütehunden.

Hüte-, Treib- und Metzgerhunde
Es war eine harte und ungnädige Zeit, in der der Rottweiler und seine nahen Verwandten der Boxer und der Schnauzer entstanden sind. Alle drei Rassen werden von der FCI in der Gruppe 2 „Pinscher und Schnauzer, Molosser, Schweizer Sennenhunde und andere Rassen“ geführt. Gemein ist allen diesen Rassen, dass sie im 18. und 19. Jahrhundert als sogenannte Gebrauchs- und Schutzhunde verwendet wurden. Ihre Aufgaben bestanden darin, die teilweise sehr wehrhaften Viehherden vom Land in die Stadt zum Markt oder Metzger zu treiben und auf dem Rückweg den Viehzüchter und die Einnahmen aus dem Viehverkauf zu beschützen. Diese Rassen durften also nicht „zimperlich“ sein. Es war wie erwähnt, eine ziemlich unromantische Zeit.

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