Die Deutsche Dogge – Sanfter Riese

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Sie wird von den Freunden ihrer Rasse gerne als der Apoll unter den ­Hunden bezeichnet. Doch ist die Deutsche Dogge nicht nur edel und schön, ­sondern sie verfügt neben ihrer ­Ausstrahlung auch über eine große Sensibilität und einen starken Bezug zu ihrem Halter und ihrer Familie.

Als der Hund ca. 1882 starb, ging die Meldung damals durch die ganze Welt. Die Rede ist von Tyras, dem Doggenrüden des deutschen Reichskanzlers Otto von Bismarck. Die Anekdote erzählt, dass Tyras ausgerissen und mit blutiger Schnauze zurückgekehrt sei. Bismarck, der annahm, sein Hund habe ein Wild gerissen, schlug Tyras mit der Reitpeitsche. Unmittelbar danach brach der Hund zusammen und war tot. Als Bismarck sich entsetzt zu seinem Hund, den er über alles liebte, hinunter beugte, sah er eine Schussverletzung an dessen Brust und erkannte, dass das Blut an der Schnauze das eigene Blut des Hundes war. Bismarck, ein bekannter großer Tier- und Doggenfreund, konnte es sich danach angeblich nie mehr verzeihen, seinen sterbenden Tyras geschlagen zu haben. Als Tyras’ Herrchen 1898 selbst auf dem Totenbett lag, soll er gesagt haben, „Jetzt werde ich Tyras wiedersehen.“

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