Ein wenig (?) über mein Leben, meine Probleme, meine Wünsche und Vorstellungen...

Wurstel

Junior Knochen
Wurstel


Ich weiß nicht, in welches Unterforum dieses Thema am besten paßt.

Hier möchte ich über mich, mein Leben und die damit im Zusammenhang stehenden Probleme diskutieren.

Vorweg möchte ich sagen, daß ich befürchte, daß das umfangreich wird.
Zum Einen bin ich keiner, der in der Lage ist, sich kurzzufassen. Und zum Anderen habe ich die Erfahrung gemacht, daß mir oft falsche Ratschläge gegeben wurden, weil ich mich viel zu kurz gefaßt habe. (Es gab oft das Problem, daß total unwichtige Sachen, die ich nicht erwähnt [ja mir aufgrund ihrer Unwichtigkeit nichtmal gemerkt] hatte das Ergebnis um 180 ° umgedreht, also ins Gegenteil verkehrt haben.)

Meine Eckdaten im Telegrammstil folgen in meinem nächsten Posting, da das ein bißchen zuviel für ein Einleitungsposting ist - dafür ist dort dann in Stichworten eigentlich alles gesagt.

Viel mehr gibt es über mein Leben ansonsten eigentlich nicht zu sagen. Ganz normal also...


Wurstel,
der sich fragt, was ihm die Zukunft noch so alles bescheren mag.
 

Wurstel

Junior Knochen
Wurstel


- geboren im Herbst 1962, also derzeit 58jährig.
- in der 1. Klasse Gymnasium für vier Monate in die psychiatrische Kinderklinik (geschlossene Anstalt) gesteckt
- mußte nach der 4. Klasse Gymnasium diese Schule verlassen, da die anderen Kinder immer auf mich losgegangen sind
- Chemieschule abgebrochen wegen meiner körperlichen Ungeschicklichkeit und Langsamkeit
- Büropraxiskurs für Schulabbrecher (ich wollte nichts in Richtung Büro machen)
- Handelsschule für Körperbehinderte in Wien, abgeschlossen 1982
- 1982 - 1984 Programmierkurse als Abendkurse (hatte Heimcomputer, ging dafür in Assemblerkurs auf IBM /370)
- 1983/84 Probezeit im öffentlichen Dienst in Wien:
----- Untersagung meines Programmierkurses durch meinen Dienstgeber wegen Unausgeschlafenheit
----- Dennoch Abschluß des betreffenden Semesters des Programmierkurses
----- Rausschmiß durch meinen Dienstgeber wegen diverser Vorfälle (ich war der Ansicht, Rausschmiß grundlos)
----- meine Mutter hat mit ihren Beziehungen meinen Rausschmiß rückgängig gemacht
- 1984 Versetzung zur Dienststelle in meinem Heimatdorf
- 1987 Beginn meiner ersten Psychotherapie
- 1988 - 1990 Mitglied in einem von meinem Therapeuten empfohlenen wissenschaftlichen Verein, dann Rausschmiß dort
- 1991 Beginn meiner Tätigkeit als Akteur (nicht Musiker) einer Schock-Rock-Band, die nur selten Konzerte gibt
- 1992 Schwierigkeiten mit meinen Eltern wegen einem Zeitungsinterview mit mir (Stichwort: Die Wahrheit verträgt nicht jeder)
- ca. 1992 gewaltsamer Abbruch meiner Psychotherapie durch meinen Vater
- in den 1990ern: Ein Freund borgte sich von mir 70.000 Schilling aus, zahlte sie jedoch nicht zurück
- ab 1999 Ich singe als Special Guest einzelne Lieder bei diversen Wiener Rockbands
- 1999 Gründung meiner eigenen Band, aber noch keine Proben, da ich zuerst Auftritte bringen mußte, was mir aber nicht gelang
- 2000 Es erschien eine CD der Rock-Schock-Band, auf der ich ein Lied sang
- 2001 - 2002 Meine zweite Psychotherapie (mußte abgebrochen werden, weil meine Familie meiner Therapeutin Schwierigkeiten machte)
- 2002 Mein erster Theaterauftritt
- Ende 2002/Anfang 2003 Ich lernte im Rahmen meiner Theaterproben eine Frau kennen und lieben
- 2005 Meine Mutter regte sich derart über mein Theaterspielen auf, daß ihr schlecht wurde und sie im Krankenhaus jämmerlich zugrunde ging
- seit 2005 Meine Familie wirft mir vor, schuld am Tod meiner Mutter zu sein und dadurch die Auszahlung ihrer Erlebensversicherung vereitelt zu haben
- ab 2005 Meine Familie stellt immer wieder Anträge auf meine Besachwaltung beim Gericht
- 2003 - Sommer 2006 Ich zog mit dieser Frau (die ich "meine Freundin" nenne) um die Häuser und borgte ihr Geld für ihre Schulden und Ausgaben
- Sommer 2006 1. Kontaktabbruch seitens dieser Frau, weil ich einer anderen Frau (einer Betrügerin) sehr viel Geld geborgt habe
- Frühling 2007 Ich konnte dieser Frau einen Auftritt verschaffen, dann war wieder alles gut
- Herbst 2007 Der Freund, der sich die 70.000 Schilling ausgeborgt hatte, wollte sich weitere 5.000 Euro ausborgen. Das lehnte ich ab
- ab Herbst 2007 Es wurde gegen mich intrigiert und Lügen über mich verbreitet. Ich flog aus der Band, wo ich Akteur war.
- 31. Dez. 2007 2. Kontaktabbruch seitens der Frau, die ich "meine Freundin" nenne
- 2008 Intrigen gegen mich. Ich verlangte von meiner Freundin das ihr geborgte Geld zurück ---> Strafanzeige gegen mich wegen Stalking (Freispruch)
- 2009 Erste Probe und erster Auftritt meiner Band. Der Auftritt kostete mich 9.000 Euro, davon kamen 300 Euro herein
- 2009 Vor dem Auftritt: e-Mail einer Person an alle Interessenten mit der FALSCHEN Behauptung, obengenannter Auftritt sei abgesagt:
----- daher kein einziger Gast aus dem erwarteten Personenkreis
- 2010 Die Musiker meiner Band verließen mich, da ich sagte, daß ich ihnen keine so hohe Fixgage mehr zahlen kann
- ab 2010 Produktion der CD meiner Band mit Studiomusikern:
----- Komponieren von Liedern aus meinen Texten, Einspielen der Lieder, Entwickeln von Cover und Textheft, Kontakt mit einer Plattengesellschaft
----- Berücksichtigung der Wünsche der Plattengesellschaft ---> weitere Kosten für mich
- 2010 Beginn meiner 3. Psychotherapie
- 2011 Tod unseres alten Hundes. Kauf eines vier Wochen alten Hundes durch meinen Vater (das war der bisher letzte Hund)
- 2012 Erscheinen der CD meiner Band. Kostenpunkt: 15.000 Euro
- 2012 Gericht reagiert auf die dauernden Entmündigungsanträge meiner Familie wegen meiner Band ---> Einschränkung meiner Geschäftsfähigkeit
- 2014 Die Plattengesellschaft nimmt die CD aus dem Vertrieb und bietet mir die nicht verkauften CDs zum Kauf an ---> ich nahm sie
- 2014 Die Frau, die mich wegen Stalking verklagt hatte, nimmt wieder Kontakt mit mir auf - Zusammenarbeit bei einer Filmproduktion
----- daraufhin geringer privater Kontakt mit ihr, "in Wellen" verlaufend
- 2014 Tod meines Vaters
- 2015 Schließung meiner Dienststelle und meine Versetzung in eine größere Stadt weit weg
----- dadurch bedingt: Mein Hund war von 6 bis 18 oder 19 Uhr allein zuhause
- 2018 Kauf meines E-Mopeds
- Sommer 2018 Tod meiner letzten Legehenne, welche gerissen wurde (mein Hund? ein Marder?)
- Nov. 2018 Ich gewähre einem delogierten Freund eines meiner Freunde (im Folgenden "Bettgänger" genannt) gratis Übernachtungsmöglichkeit bei mir
- Feb. 2019:
--- Sturz mit meinem E-Moped auf dem Weg zum Bahnhof, um mit dem Zug in die Arbeit zu fahren ---> schwer verletzt, Operation, Intensivstation
--- Kurz nach meinem Unfall erhalte ich einen Rückruf meines E-Mopeds ("es kann zum Blockieren der Räder und dadurch zum Sturz kommen")
--- Meine Schwester will meinen Hund einschläfern lassen, das konnte ich verhindern (siehe nächste Zeile)
--- einer meiner Freunde (im Folgenden "Pfleger-Freund genannt) zieht vorübergehend bei mir ein, um sich um meine Tiere zu kümmern
--- Ich komme für maximal 84 Tage bettlägrig in ein Pflegeheim
--- Meine Schwester nützt meinen Pflegeheimaufenthalt dazu aus, die Aufhebung meiner Geschäftsfähigkeit voranzutreiben
- Feb./März 2019 Besprechung im Pflegeheim, bei der mein Schwager sagte, daß meine Meinung nicht zählt und daß ich ein geisteskranker Idiot bin
- Frühling 2019 Gerichtliche Anhörungen bezüglich Aufhebung meiner Geschäftsfähigkeit ---> Verhinderung diese Aufhebung
----- daher Berufung meiner Schwester gegen das Urteil und Neuaufrollung des Verfahrens
- Mai 2019 Überstellung in ein Rehabilitationszentrum - ich kam im Rollstuhl rein
- Juni 2019:
--- Baumeister-Kostenvoranschlag zum behindertengerechten Hausumbau wird von Sozialbegleiterin des Pflegeheims abgelehnt
--- Sozialbegleiterin schaut sich mein Haus an und sagt: "Umbau unbedingt notwendig". Mein Pfleger-Freund lehnt das als unnötig ab
--- Kontakt mit einem deutlich billigeren Bauarbeiter und Beauftragung desselbigen
--- Erwachsenenvertreterin, zuerst nur für organisatorische Dinge
- Juli 2019 Heimkehr in überbreitem Rollstuhl - Haus war noch Baustelle
- Aug. 2019 Die Putzfrau/Köchin nimmt mir meinen Rollstuhl weg, sodaß ich fortan mit dem Rollator gehen muß
- Sep. 2019 Ankauf meines Aixam (führerscheinfreies Leichtkraftfahrzeug)
- ab Okt. 2019 Ich fahre wieder in die Arbeit, werde aber aufgrund meines Zustandes wieder in den Krankenstand geschickt
- Okt. 2019 Großer Auftritt der Rock-Schock-Band, wo ich mit dem Rollator auf der Bühne stehe (da war ich natürlich im Urlaub)
- Nov. 2019
--- Ausweitung meiner Erwachsenenvertetung auf meine finanziellen Belange
--- Antrag meiner Erwachsenenvertreterin auf meine vorzeitige Invaliditätspensionierung
--- darauffolgend viele Vorladungen zu Untersuchungen und Tests seitens Krankenkasse, Unfall- und Pensionsversicherung
- Dez. 2019 Der PostPartner erzählt meiner Schwester, daß ich eine Erwachsenenvertreterin habe, obwohl ich nicht wollte, daß sie das erfährt
- Feb. 2020 Meine Erwachsenenvertreterin bietet dem Bettgänger eine Art Mietvertrag an
- März 2020:
--- Die Köchin/Putzfrau verlangt, daß ich den Bettgänger rausschmeiße
--- Die Putzfrau/Köchin setzt durch, daß meine Erwachsenenvertreterin den Bettgänger per Ende März rausschmeißt
- April 2020:
--- Der Bettgänger kommt mit der Polizei wieder: "Wegen Corona ist Rausschmiß unmöglich."
--- Handgreiflichkeiten zwischen dem Bettgänger und der Putzfrau/Köchin. Dieser erwirkt Betretungsverbot gegen Putzfrau/Köchin in meinem Haus
- Mai 2020 Endgültiger Rausschmiß des Bettgängers. Der hat allerdings die Wohnung im hinteren Teil meines Hauses zugemüllt
----- daraufhin begannen mein Pfleger-Freund und meine Putzfrau/Köchin, die Sachen des Bettgängers zu entsorgen
----- worauf der Bettgänger sich mithilfe der Polizei die Entsorgung seiner Sachen verbat
- Aug. 2020 Mir wird in einem Krankenhaus in Wien ein Stent ins Herz gesetzt: Ich ging zu Fuß rein und kam im Rollstuhl heraus
- Sep. 2020 Es wurde mir unter der Hand mitgeteilt, daß gegen mich wegen Sozialbetrug ermittelt wird
- Nov. 2020:
--- Kündigung meines Dienstvertrages per 30. November 2020 unter Verzicht der dreijährigen Behindertenkündigungsfrist unterschrieben müssen
--- Ich erhalte eine anonyme Nachricht, demnach mir jener Freund, der sich die 5.000 Euro ausborgen wollte, hinter Obengenanntem steckt
--- Ich erhalte Rechnungen vom Krankenhaus und Zusatzkrankenversicherung, weil sich die Krankenkasse geweigert hat zu zahlen
- 1. Dez. 2020 Dienstzeugnis des Dienstgebers da ---> Kündigung meiner Arbeit durchgeführt
- Jän. 2021 Vorladung zu einer Befragung/Untersuchung ---> es muß nochmal geprüft werden, ob Invaliditätspension gewährt wird
- Feb. 2021 Schreiben der Krankenkasse, daß man plant, mich gesundzuschreiben und wieder in die Arbeit zu schicken + Fragebogen
- in letzter Zeit: wieder eingeschränkter schriftlicher Kontakt mit jener Frau, die ich "meine Freundin" nenne zwecks Lösung unseres damaligen Problems
- aufgrund meines Unfalles dann lange keine Proben meiner Band, später einige wenige Proben
- aufgrund des Corona-Lockdowns derzeit weder Proben noch Auftritte meiner Band möglich


Wurstel
 
Zuletzt bearbeitet:

Rocky2011

Super Knochen
Wurstel ich bin jetzt erst einmal platt. Du neigst dazu das Pech anzuziehen, ich hätte schon morgens Angst das Bett zu verlassen. Aber du hast dich ja augenscheinlich immer wieder aufgerafft.

Wie lange ist deine Anwältin denn eigentlich schon deine Betreuerin? Du scheinst dich ihr ja gar nicht anzuvertrauen. Das ist so wichtig das du mit alle deine Probleme zu ihr gehst, auch wenn sie keine Zeit hat, die muss sie sich einfach nehmen. Wie soll sonst ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden wenn ihr euch aus dem Weg geht.

Sie könnte auch dafür sorgen das du an deine geliehen Gelder kommst, es klappt sicher nicht immer, aber es ist auch nicht aussichtslos. Hast du denn was schriftliches in der Hand?

Du solltest den Kontakt zu deiner Schwester besser pflegen, ihr seit miteinander vertraut, jeder kennt den anderen und ein Zusammenhalt innerhalb der Familie ist unbezahlbar. Nicht um sonst sagt man Blut ist dicker als Wasser.
 
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