Konflikt . Jagd und freilaufende Hunde

Antar

Neuer Knochen
Konflikt: Jagd und freilaufende Hunde

Tierbesitzer und Jäger sind natürliche Feinde. Diesen Eindruck könnte man manchmal gewinnen, wenn man diversen Wortgefechten in Oberösterreichs Wäldern lauscht.
Beide Seiten sollten Gesetze kennen

Würden beide Seiten die Gesetze genau kennen, gäbe es deutlich weniger Probleme, meint ein Mann, der das Jagdrecht kennt wie die sprichwörtliche Westentasche. Peter Riedelsberger ist leidenschaftlicher Jäger, Anwalt, und Vorstandmitglied im Landesjagdverband. Er sagt:

Ich glaube, dass ein bisschen zu wenig bekannt ist, daß nicht jeder Jäger berechtigt ist, wildernde Hunde oder Katzen zu töten
Spezielle Jagdausübungsberechtigung

Diese Berechtigung haben nämlich nur sogenannte Jagdausübungsberechtigte. Das sind die Pächter oder Eigentümer einer Jagd, oder Jäger, denen diese die Berechtigung offiziell übertragen haben.

Und auch dieser sehr eingeschränkte Personenkreis darf Hunde nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen töten:
Auch im Wald ohne Leine

Wildert ein Hund also nicht, darf er im Wald auch ohne Leine laufen, macht Riedelsberger vielen Hundebesitzern eine Freude:

"Es ist an sich nicht verboten, dass ein Hund frei umherläuft. Es gibt zwar jetzt im städtischen Bereich zusätzliche Einschränkungen, aber ich gehe davon aus, dass Ihre Frage sich auf Jagdgebiet beschränkt. Dort ist es zulässig, auch ohne Leine, also im Appell, den Hund laufen zu lassen."

Katzen: 300 Meter Entfernung

Bei Katzen ist die Lage etwas anders. Ihr zugestandener Bewegungsradius ist in Oberösterreich entfernungsmäßig geregelt:

"Dort ist festgelegt, dass die Entfernung zum nächsten Haus mindesten
300 m sein muss."
Das heißt, dass außerhalb eines Umkreises von 300 Metern um ein Haus oder eine Siedlung ein Jagdausübugnsberechtigter also theoretisch eine Katze töten dürfte. Praktisch ist der Schuss auf ein Heimtier aber bei den allermeisten Jägern zum Glück das letzte Mittel.
Mit Tierhaltern sprechen

"Ich bin der Meinung, diese Dinge sollte man restriktiv handhaben als Jäger. Man sollte sich vorher einfach mit dem Tierhalter in Verbindung setzen, wenn es wirklich Probleme gibt", meint Riedelsberger.





Quelle: ooe.orf.at
 

puppimaus

Super Knochen
finde ich gut, es sollte mehrere wie ihn geben. viele sind ja eh in ordnung, aber so manchem gehört der jagdschein einfach entzogen, die ballern nur herum, weil sie nur spaß an der sache haben.
 

uli78

Junior Knochen
Hallo
Ja ja die Jäger hatte da schon die ein oder andere Begegnung L nee das geht bei uns leider gar nicht, einer meinte mal ``Hund sofort an die Leine sonst hast bald keinen Hund mehr`` so zu sagen ein A……:mad::mad::mad:……..
Na ja man kennt die Teppen und ihre Gebiete und meidet die einfach. Aber es gibt auch andere es ist ja nicht so das man alle in einen Topf werfen darf .
Mit freundlichen Grüßen
uli78:)
 

blue-emotion

Super Knochen
Also ich habe bei meinen Spaziergängen bisher immer nur nette Jäger und Jägerinnen getroffen und mit vielen ergaben sich ganz nette Gespräche.
 

Tamino

Super Knochen
Also ich habe bei meinen Spaziergängen bisher immer nur nette Jäger und Jägerinnen getroffen und mit vielen ergaben sich ganz nette Gespräche.
Hab auch noch nie Probleme gehabt, trotzdem der Haarige ohne dahinstapft.

Im Gegenteil, Donauauen WOE:

ER sitzt am Wegrand, ich verstecke im Wald sein Dummy. Jagdaufseher: "Na ihr seids ja ein tolles Team, ja ja, wenn alle so wären".:D
 

freigänger

Medium Knochen
ein tierliebender jäger, den ich häufig bei der wildfütterung begegnete, wollte meinen hund und er fürchtete eher um meinen hund als um die gams (die schlägt einen hacken vorm abgrund):rolleyes:
es gab allerdings auch den jäger, der einen pudel an der leine schoß:eek::mad:
 
Oben