Nehmt ihr eure Hunde mit zur Arbeit?

lehrer_kind

Neuer Knochen
Hallo Ihr Lieben!

Ich habe mich im Studium (Wirtschaftspsychologie) ganz ausführlich mit dem Thema "Hund am Arbeitsplatz" aus arbeitspsychologischer Perspektive beschäftigt. Zum Glück konnte ich meinen Professor davon überzeugen meine Masterarbeit zu dem Thema zu betreuen.
Es gibt wunderbar viele Studien, die zeigen wie gut uns Hunde tun. Die Gesundheit am Arbeitsplatz steigt (Reduzierung der Fehltage) durch die gesunden Mittagspausen an der frischen Luft. Das Streicheln von Hunden lässt und entspannen und wir sind zufriedener usw.

In meiner Masterarbeit möchte ich nun untersuchen was Hunde am Arbeitsplatz mit unserer Mitarbeiterbindung und Wohlbefinden auf der Arbeit anstellen und auch, ob wir unser Unternehmen durch die Erlaubnis den Hund mitzubringen als unterstützender wahrnehmen.

Damit diese wissenschaftliche Studie funktioniert, brauche ich ganz viele Teilnehmende :D

Alle volljährigen Hunde-Menschen und Nicht-Hunde-Menschen, die aktiv im Arbeitsleben stehen können teilnehmen. Doch hauptsächlich werden Erwerbstätige, die ihren Hund mit an die Arbeitsstätte nehmen, gesucht (hierbei ist es egal, ob die Arbeitsstätte ein Büro, eine Praxis o. ä. ist)

Die Umfrage dauert max. 10 - 15 Minuten und unter den Teilnehmenden werden im Nachgang Gutscheine verlost.
Die Umfrage findet ihr hier: https://www.soscisurvey.de/TakingDogsIntoTheOffice/

Außerdem interessiert mich natürlich auch eure Meinung hierzu!

Nehmt ihr eure Hunde mit zur Arbeit? Empfindet ihr Hunde im Büro als störend? Hat eurer Unternehmen eine Dog Policy?

Ich freue mich auf eure Antworten :)
 

OldHag

Super Knochen
Manchmal dürfen die Monster mit zur Arbeit, aber nur wenn es keine andere Möglivkeit gibt (Krankheit- oder Urlaubsvertretung, die erfahrungsgemäß mit Überstunden verbunden sind. Meine direkten Kollegen empfinden die beiden als angenehme Abwechselung, die die Hektik in der Logistikbranche abmildern können. Aber....... wir haben mehrer Mitarbeiterhunde, die nicht unbedingt miteinander kompatibel sind, wir haben mindestens 2 Mitarbeiter mit einer Hundephobie - da trägt das Wissen über evtl. Hundebegegnungen auf dem Flur nicht zur Verbesserung ihres Wohlbefindens bei - es braucht also genaue interne Absprachen, wer wann und wielange seinen Hund mitbringt. Eine ganze Weile gab es gar keine Hunde, da der Niederlassungsleiter absolut dagegen war, da er darin eine Ablenkung sah. Außerdem war damals auf seinem Stockwerk ein kabelfressender, nicht unbedingt stubenreiner und Schnürsenkel beissender Bulli, da hat ihn auch der Ausfall der Telefonanlage wegen Kabelschadens nicht vom Gegenteil überzeugt ;(
In meiner alten Firma waren anfangs Hunde erlaubt, dann aber verboten, da es im Großraumbüro Mitarbeiter mit Hundehaarallergien gab und die Firmenleitung dann beschlossen hat, aus Haftungsgründen( Asthmaanfälle usw.) das Mitbringen komplett zu verbieten, um Diskussionen zu vermeiden.
Im übrigen komme ich mit Bus und Bahn zur Arbeit, da ist die Fahrt in überfüllten Abteilen auch für die Hunde nicht angenehm und artet manchmal regelrecht in Stress aus.

Fazit: Ich liebe meine Hunde und habe sie gerne um mich, aber auch aus Liebe zu ihnen und Respekt für meine Kollegen, bleiben sie meistens zu Hause. Aber aus Liebe zu mir und den Wurstbrötchen der Kollegen begleieten sie hin- und wieder ganz gerne
 

angie52

Super Knochen
Ich hab bisher alle meine Hunde zur Arbeit mitgenommen. Zugegebenermaßen haben die ersten beiden Wochen meine Arbeitsleistung eingeschränkt bis sie halt kapiert haben, dass Büroschlaf der beste ist 😜
 

lehrer_kind

Neuer Knochen
@OldHag Danke für dein Feedback! Mit Ängsten ist natürlich immer schwierig. Da fällt jede Rationalität weg. Offene Gespräche und Aufklärung haben nicht geholfen? Ich finde auch so Absprachen gut wie "muss einen Wesenstest absolviert haben" und natürlich immer alles schriftlich festgehalten. Der Chef muss ja auch die Möglichkeit haben einen nicht stubenreinen Hund "vom Feld zu verweisen"...
 

OldHag

Super Knochen
@OldHag Danke für dein Feedback! Mit Ängsten ist natürlich immer schwierig. Da fällt jede Rationalität weg. Offene Gespräche und Aufklärung haben nicht geholfen? Ich finde auch so Absprachen gut wie "muss einen Wesenstest absolviert haben" und natürlich immer alles schriftlich festgehalten. Der Chef muss ja auch die Möglichkeit haben einen nicht stubenreinen Hund "vom Feld zu verweisen"...
Es gibt halt Ängste, die man nicht in den Griff kriegt, eine Kollegin von mir betritt das Büro nicht, wenn da eine Spinnwebe hängt und schämt sich iGrund und Boden dafür. Bei Hunden haben eher unsere Männer Probleme, vor allem auch viele türkischstämmige Kollegen. Das ist nicht abwertend gemeint, das ist eben Glaubens- und Erziehungssache. Und wenn jemand gesundheitliche Probleme wegen der Hunde bekommt, geht das gar nicht, dann bleiben sie an Tagen, an denen sich unsere Schichten überschneiden auf jeden Fall zu Hause. Denn es muss allen gut gehen: Den Hunden und den Menschen
 

Ladywulf

Profi Knochen
Ich habe zwei Dienststellen auf denen normalerweise Hundeverbot herrscht.
Die eine ist ein Labor, die andere eine Ausbildungsstätte für Erwachsenenbildung.
Ich arbeite dort jeweils als Empfang/Portier/Security.

In der "Schule" war es mir erlaubt in der Zeit des Lockdowns meine Omihündin mit zu nehmen.
Eine meiner Vorgesetzten hat mich sogar darin bestärkt weil sie meinte ich muss ganz in der Nähe des Bahnhofes ein Gebäude durchforsten (inkl. frei zugänglicher Außenbereiche) und da wäre ich wohler wenn ich nicht ganz allein wäre. Vor allem auch in den nicht gut einsehbaren Bereichen wie Tiefgarage und Co.

Enya hat es genossen dort auf zu passen und zu melden wenn sie etwas hört/riecht etc. das sie nicht normal findet. Immerhin ist genau das die Arbeit für die die Rasse gezüchtet wurde. Sie hat auch mehrmals Leute gefunden. Allerdings keine Einbrecher, sondern Mitarbeiter bzw. Leute einer Hausverwaltung die da waren ohne sich angemeldet zu haben.

Calea hatte ich auch schon ein paar mal mit - mit Sondergenehmigung im Notfall wenn es gar nicht anders ging.
Aber dann immer nur kurz.

Es kamen aber beide ganz gut an. Vor allem auch bei den Chefitäten. Vor allem weil sie anmerkten die beiden sind so brav und ruhig, die merkt man eh kaum dass die überhaupt da sind. ;) Daher kommen jetzt auch die Notgenehmigungen, da sie so brav waren bisher.
Enya kannten sie davor schon von den Weihnachtskarten die wir jedes Jahr verschicken. ;)
nd Calea al
Im Vollbetrieb der Schule wäre es übrigens für die Enya gar nicht so toll dort. Ich sitze direkt neben dem Haupteingang und das ständige auf und zu der Tür würde sie in den Wahnsinn treiben bzw. zum Dauerbellen animieren. Was dann wieder die anderen Menschen in den Wahnsinn treiben würde. ;)

Im Labor ginge das sowieso gar nicht. Allein schon aus hygienischen Gründen.
 

lehrer_kind

Neuer Knochen
Hi @Ladywulf lieben Dank für deine Antwort! Ja im Labor hat ein Hund auch nichts zu suchen :) Aber in dem Security Bereich hört sich das nach einer tollen Möglichkeit an.
Ich würde mich auch sehr über Weiterleitung in deiner Umgebung freuen :D Ich vergleiche hinterher verschiedene Gruppen miteinander, also leite meinen Link gerne an Freunde und Bekannte weiter, die Interesse an Umfragen haben. Ein riesiges Thema der Umfrage ist ja Mitarbeiterbindung und subjektives Wohlbefinden auf der Arbeit. Also super spannend für alle Arbeitstätigen.

Alle volljährigen Personen, die aktiv im Arbeitsleben stehen können teilnehmen:
Menschen ohne Hund
Menschen mit Hund (Hund bleibt zu Hause während Mensch arbeitet) und
Menschen mit Hund (Hund begleitet Mensch zur Arbeit)
 

laaran

Neuer Knochen
Hallo,

ich weiß nicht, ob dir das noch etwas hilft, aber hier meine Erfahrungen dazu (könnte etwas länger werden).
Ich arbeite in einer mittelgroßen Einrichtung (unter 500 Mitarbeiter) in einem sozialen Bereich. Im Büro sind wir zwischen 20 und 30 Leute. Mein größter Wunsch war es, einen kleinen Hund zu haben. Mein Mann hätte das aber nicht mitgemacht, solange wir beide arbeiten gehen und der Hund allein bleiben muss. Schließlich habe ich bei der Geschäftsführung um Erlaubnis gefragt, einen Bürohund haben zu können. Ich rechnete mit Ablehnung aber erstaunlicherweise traf ich auf offene Ohren und recht schnell erhielt ich eine positive Antwort. Ich mache mir da nichts vor - die Genehmigung ist auch erteilt worden, weil ich auf meinen Gebiet ziemlich gut bin (Eigenlob stinkt...) und der Arbeitsmarkt ja nun mal nicht von Fachkräften strotzt. Ich wollte es eigentlich nicht, dass für mich eine Ausnahme gemacht wird aber der Wunsch nach dem Fellknäuel war dann größer... Allerdings war die Voraussetzung, dass alle Kollegen dazu noch befragt werden.

Es ging dann plötzlich ganz schnell und der Kleine war plötzlich da. Es fällt vielleicht auch schwerer, etwas abzulehnen, wenn es einen mit braunen Augen ansieht... Mit dem ersten Tag änderte sich die Stimmung zum Positiven. Wir hatten vorher zwar keine direkt schlecht Stimmung aber Corona hat uns runtergezogen. Plötzlich hatten alle Herzchen in den Augen und der kleine Pupser hat alle im Sturm und mit wehenden Ohren erobert.
Eine Kollegin ist besonders angetan - frühere Hunde hat sie rundherum gemieden aber zu ihm hat sie eine Bindung aufgebaut und sie kommt mehrmals am Tag und lässt sich beruhigen.

Der Hund selbst liebt es total, hier anzukommen. Er springt schon fröhlich in den Fahrstuhl und ist total glücklich, wenn er hier rumlaufen kann. Wenn wir zu zweit zu Hause sind, merke ich richtig, dass ich ihm nicht reiche. Er ist ein Gesellschaftshund (er kennt es ja nicht anders) und blüht unter Menschen auf.

LG laaran
 

Alex91

Neuer Knochen
Hey,
also bei uns auf der Arbeit dürfen wir unsere Hunde mitnehmen. Ich mache das auch 2 mal in der Woche. Es entspannt das Arbeitsklima und seid dem wir es vor 2 Jahren eingeführt haben gab es kaum Probleme. Es ist schön auch die Hunde der Kollegen kennenzulernen. So hat man immer Gesprächsthemen und kommt auch den Kollegen näher.

MfG Alex
 

Tyrnaud

Medium Knochen
Wotan und Lila hätte ich nicht mitnehmen können. Zu Stressanfällig! Unseren noch übrigen Althund kann ich auch nicht mitnehmen. Der ist ebenfalls dafür nicht geeignet. Unsere Jüngste (grade 5 Monate alt) nehme ich gelegentlich mit. Sie kommt mit Klientel und Kollegen gut zurecht!
 

Alex91

Neuer Knochen
Also ich nehm in regelmäßigen Abständen meinen Hund mit zur Arbeit. Aber natürlich kommt es immer auf die Arbeitsstelle an.
 

wolfgirl

Neuer Knochen
Schade, die Umfrage ist leider schon geschlossen, hätte dich sonst gerne unterstützt. Ein spannendes Thema! Ich bin jetzt überwiegend im Homeoffice, daher ist es bei uns nicht mehr so akut, aber früher habe ich meinen Hund sehr gerne mit ins Büro genommen. Hat auch gut funktioniert, zwar keine klare Policy, aber durchaus erlaubt wenn es funktioniert. Waren auch öfters mehrere, so 3-4 Hunde im Büro. Da war dann höchstens die Frage wenn ein neuere dazugekommen ist oder sich manche nicht so vertragen haben, das man sich da abspricht.
 
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