Welche Spiegelreflex?

Jules13

Profi Knochen
Huhu :)

Ich würd mir zum Geburtstag gerne eine digitale Spiegelreflex von meiner Familie wünschen. Muss jetzt nix über drüber tolles sein, ich würds hauptsächlich für Hunde-/Freizeitfotos verwenden,trotzdem sollten die Fotos eine bestimmte Quali haben, wenn ihr versteht was ich meine... Ich kenn mich nur Nüsse aus, wonach ich die Dinger auswählen soll :eek:
Preislich hätt ich mal so € 400,00 als Schmerzgrenze angesetzt.
Was sind eure Erfahrungen? Eher Nikon, Canon...?

Ich bitte um Hilfe :)
 

Rodin

Gesperrt
Super Knochen
Gucken und vergleichen ... übrigens ... die Bilder macht/sieht der Mensch, die Kamera ist "nur" ein Werkzeug dafür. Also üben, üben, üben und kritisch sein. 08/15 Fotos kann jeder schießen.:cool:;)

Liebe Grüße
Gini, Rodin & Primo
 

Futterknecht

Super Knochen
und wichtiger als die Kamera an sich sind sowieso die Objektive und die kosten nun mal :eek: manchmal braucht man einfach eine gewisse Lichtstärke - auch bei Hundefotos...

Der Mensch bedient die Kamera. Die Kamera gibt dir einige Sachen vor, was sie kann, was sie nicht kann, die Objektive allerdings nehmen alles erst auf. Ist das Objektiv nicht gut, kann die beste Kamera da nix retten :D

Und ist der Mensch dahinter nur auf Automatikmodus, empfehle ich ihm, so wie mir, eine normale Pocket-Cam :p
 

Kurenai

Super Knochen
400 Euro Schmerzgrenze und Spiegelreflex geht nicht, sorry. Wenn du dich wirklich gar nicht auskennst und auch nicht selber einstellen willst, Fotografie lernen willst, dann rat ich dir sowieso davon ab, weil nur im Automatikmodus schießen, da werden die Bilder nicht besser als von ner herkömmlichen Digicam.

Die Preise für ein gutes Zoom Objektiv, dass auch genügend Licht reinlässt gehen so ab 500 Euro aufwärts los (die wirklich guten kosten 1000 - 2000 Euro). Mit dem Kitobjektiv das dabei ist wirst nix anfangen können wirklich.

Eine Kamera die gute Bilder macht und nicht viel kostet ist die Fujifilm FinePix HS20 (Kostenpunkt ca 250 Euro). Damit wirst du eher glücklich werden. :)
 

blue-emotion

Super Knochen
Ich zitiere mal aus Beiträgen, die ich hier zu diesem Thema schon geschrieben habe, um mich nicht immer zu wiederholen:


Nicht nach Marke kaufen. Geh einfach in ein gutes Fotogeschäft und nimm die Kameras alle mal in die Hand und schau, wie sie dir in der Hand liegen. Wenn Du mit dem Handling nicht klar kommst, dann wirst Du mit der Kamera nicht glücklich werden.

Unter einem guten Fotogeschäft verstehe ich aber nicht Blödmarkt und Co.... :)
In Wien wäre empfehlenswert: Foto Holub, Jörgerstraße 39, 1170 Wien - Tel 408 95 31
Ich sagte deshalb ein Fotofachgeschäft, weil man da auch Beratung hat und die Vor- und Nachteile der jeweiligen Marke gegeneinander abwägen kann, wenn man wirklich gute Beratung bekommt.

Beratung kannst im Blödmarkt vergessen, die verkaufen immer das, was sie grade loswerden möchten.

Am Anfang mag ja der Automatikmodus nicht schlecht sein - bei Canon ist aber nur P brauchbar, das grüne Rechteck ist zum vergessen. Bei P kann ich noch bis zu einem gewissen Grad manuell eingreifen, was beim grünen Rechteck unmöglich ist und dementsprechend auch die Ergebnisse.... :)

Wenn man sich eine Spiegelreflexkamera zulegt, dann sollte man sich auch mit der Technik des Fotografierens auseinandersetzen. Andernfalls hat das einfach nicht wirklich Sinn. Man muß bereit sein zu lernen.

Und jeder der glaubt, er hat eine Spiegelreflex und macht damit automatisch bessere Bilder, der wird gewaltig enttäuscht werden!

Im Grunde ist jede Kameramarke gut, die schenken sich gegenseitig wirklich nichts, egal ob da jetzt Canon, Nikon, Olympus, Sigma, Pentax oder Sony draufsteht. Man sollte halt auch im Vorfeld auch schon abklären, was Zubehörteile und Objektive kosten. Nicht daß man dann eine günstige Kamera hat, aber die Objektivauswahl erstens ziemlich gering und dann noch teuer ist (Olympus z.B.)

Ich würde Kalypso vorerst mal zu einer sog. Bridge-Kamera (Panasonic z.B.) raten. Vor allem, weil sie ja sagt, daß sie Anfängerin ist. Da gibts keinen Objektivwechsel, die Kameras sind auch günstiger und damit die ersten Versuche machen. Wenn man dann mehr möchte, kann man sich immer noch für einen Body mit Wechselobjektiven entscheiden.

Just my 2 cents!

Bei der Anschaffung einer DSLR ist es einfach das Wichtigste, wie gut Dir das Teil in der Hand liegt. Also geh in ein gutes Fotofachgeschäft - damit meine ich nicht Blödmarkt und Co - nimm die Kameras alle in die Hand und schau, wie sie Dir in der Hand liegen. Da ist es dann egal, was da drauf steht, egal ob Canon, Nikon, Sony, Pentax, Olympus usw. DU willst damit Fotos machen, also muss sie in Deine Hand passen, die Bedienung muss für Dich gut sein und für niemanden sonst. Noch dazu sind die Kameras heutzutage alle gut, die Hersteller schenken sich gegenseitig absolut nichts, jede hat so ihre Vorteile und ihre Nachteile (welche aber auch wiederum persönliches Empfinden sind).

Es sollte Dir aber auch klar sein, wenn man sich eine Marke anschafft, dann ist man meist damit verheiratet auf lange Zeit, denn ein Systemwechsel geht sehr ins Geld. Wenn Du Dich dann für einen Hersteller entschieden hast, dann nimm einfach so ein Starterset mit Kamera und einem Objektiv und arbeite Dich mal ein.
Ein österr. Fotoforum fällt mir noch ein: www.fotografie.at - da kannst Dich auch umsehen. Von den Einstellungen her ist bei den Kameras der verschiedenen Hersteller auch nicht viel um, das sind wirklich Peanuts, die da differieren. Klar hat irgendwo Canon die Nase vorne ein wenig, was die Verbreitung angeht. Schlecht ist wie gesagt keine Marke.

Und das Wichtigste ist wirklich, wie sie Dir in der Hand liegt. Ich hab eher kleine Hände und trotzdem mag ich eine größere Kamera in der Hand haben. Als ich meine 300D damals gekauft hab, gabs ja schon die 350D und die war mir definitiv zu klein und zu leicht. Deshalb wurde das Nachfolgemodell dann auch eine zweistellige Canon. Je schwerer das Teil nämlich ist, umso besser kann man es gut halten und verwackelt weniger.

Das Gewicht der Kamera ist auch nicht uninteressant, was dann die Objektivwahl betrifft. Je besser und lichtstärker das Glas vor der Kamera ist, umso schwerer wirds auch und umso weniger kann man die Kamera gut halten, weil die Kamera halt leicht ist und das Objektiv schwerer und das zieht dann nach unten weg.

Laß auf jeden Fall den Entschluß gut ausreifen und kaufen würde ich wirklich bei einem guten Händler. Ich kann mal meine Fotofreunde in St. Pölten fragen, zu welchem Händler die beiden gehn. In Wien weiß ich einige wirklich gute Fotogeschäfte und das sind nicht Saturn, Media, Cosmos und Co, sondern wirklich kleine Ladengeschäfte, wo die Beratung auch stimmt.

Ich hab nämlich für mein Equipment immer lieber ein bissl mehr bezahlt, dafür hab ich aber auch einen guten Service, das sollte man nicht außer Acht lassen.
 

selina

Super Knochen
Hallotschi!

Für 400 Euro würd ich dir auf alle Fälle zu einer gebrauchten Cam raten, da das doch ein recht knappes Budget ist! Es gibt wirklich brauchbare Bodies, die inzwischen nur mehr um die 200 Euro kosten und dann kannst du das restliche Geld in eine bessere Linse invistieren, wahrscheinlich ebenfalls gebraucht.

Ansonsten hat Helga eh schon so ziemlich alles genau beschrieben. Es ist immer recht hilfreich sich in einem Fotografie-Forum umzuschauen, indem die verschiedenen Systeme vertreten sind, weil als Einzelnutzer kann man fast immer nur Infos über "sein" System geben!

Also solltest du eine Sony näher ins Auge fassen, dann kannst du mir gerne Fragen stellen, hingegen Nikon, Canon u.a. - tja leider wenig tau.

Alles in allem gilt es zu Bedenken, dass man bei Spiegelreflexkameras immer in ein ganzes System investiert, also wenn du heute eine Kamera mit Kit-Objektiv kaufst, wird sicher nach einer gewissen Zeit der Wunsch nach besseren Objektiven kommen, und grade wenn der Hauptbereich Hundefotografie ist, dann muss irgendwann ein ordentliches Tele her und das sind dann eigentlich die wahren Kosten.
Willst du dann vielleicht noch Party&People fotografieren, brauchst du einen externen Blitz, für Landschaften evtl. ein Stativ etc.etc.

Also wenn es rein um das Knipsen von brauchbaren Fotos geht, für 400 Euronen gibt es gewaltige Bridge-Kameras, die wirklich geniale Fotos machen. Einen Mittelweg bietet vielleicht ein System á la SONY NEX, das Objektivwechsel erlaubt (sind aber auch nicht günstig) aber sehr kompakt sind.

Lg Selina
 

.Mara.

Profi Knochen
Huhu :)

Ich würd mir zum Geburtstag gerne eine digitale Spiegelreflex von meiner Familie wünschen. Muss jetzt nix über drüber tolles sein, ich würds hauptsächlich für Hunde-/Freizeitfotos verwenden,trotzdem sollten die Fotos eine bestimmte Quali haben, wenn ihr versteht was ich meine... Ich kenn mich nur Nüsse aus, wonach ich die Dinger auswählen soll :eek:
Preislich hätt ich mal so € 400,00 als Schmerzgrenze angesetzt.
Was sind eure Erfahrungen? Eher Nikon, Canon...?

Ich bitte um Hilfe :)
Bei Canon fällt die 1100D mit dem Standardkitobjektiv in deine Preisvorstellung.

Wie die Flickrsuche beweist, es können wie bei fast jeder Kamera schöne und weniger schöne Bilder fabriziert werden, was natürlich auch vom Zubehör und der Entwicklung (Bearbeitungssoftware) abhängt ;)

Kamerasuche - Hunde in Bewegung
 

blue-emotion

Super Knochen
Bei Canon fällt die 1100D mit dem Standardkitobjektiv in deine Preisvorstellung.

Wie die Flickrsuche beweist, es können wie bei fast jeder Kamera schöne und weniger schöne Bilder fabriziert werden, was natürlich auch vom Zubehör und der Entwicklung (Bearbeitungssoftware) abhängt ;)

Kamerasuche - Hunde in Bewegung

Der limitierende Faktor beim Fotografieren ist nicht die Kamera oder das Zubehör, sondern der-/diejenige, welche/r die Kamera bedient!
 

.Mara.

Profi Knochen
Der limitierende Faktor beim Fotografieren ist nicht die Kamera oder das Zubehör, sondern der-/diejenige, welche/r die Kamera bedient!
Sehe ich nicht so, der Mensch ist zwar der entscheidende Faktor, aber limitierend ist trotzdem die Ausstattung. Sicher, mit Know-how kann man auch mit einer Kompaktkamera tolle Fotos machen aber bessere Ergebnisse wird trotzdem eine gute Systemkamera liefern.

Aber ich habe es eh angedeutet, auch mit einer guten Kamera kann man unbrauchbare Fotos produzieren.
 

Jules13

Profi Knochen
Sorry, dass ich euch jetzt erst antworte! :eek:

Also, es kann genauso gut eine gebrauchte werden. Dass ich jetzt nicht DIE Kamera krieg, is mir eh klar - es soll nur eine wesentlich bessere sein, als die Digi. Ich möcht auch nicht im Automatikmodus fotografieren, sondern mich wirklich damit beschäftigen ;)

Eine Bridge hab ich auch schon überlegt - was sind denn hier die Nachteile, bis auf den Wechsel der Objektive?

Danke Helga! :)
 

.Mara.

Profi Knochen
Vorteile:
Keine Spiegelklappgeräusche, besonders bei schreckhaften Hunden positiv.
Die "Gefahr" von Sensorverschutzung ist gering.
Kein Einfall von Streulicht.
Geringere Kosten, da es weniger Ausbaumöglichkeiten gibt.
Edit: großer Vorteil: das geringere Gewicht, viele tolle Momente bleiben leider unabgelichtet weil man die SLR nicht mitschlepppen will!

Nachteile:
Fixes Objektiv, also weniger kreativer Spielraum, wenig Ausbaumöglichkeit.
Kleiner Bildsensor - höheres Rauschen.
Bildrauschen durch Monitorwärme.
Motiv lässt sich ev. schwieriger freistellen (größere Schärfentiefe mit gleicher Blende im Vergleich zu SLR-Kameras).
 
Zuletzt bearbeitet:

blue-emotion

Super Knochen
Sorry, dass ich euch jetzt erst antworte! :eek:

Also, es kann genauso gut eine gebrauchte werden. Dass ich jetzt nicht DIE Kamera krieg, is mir eh klar - es soll nur eine wesentlich bessere sein, als die Digi. Ich möcht auch nicht im Automatikmodus fotografieren, sondern mich wirklich damit beschäftigen ;)

Eine Bridge hab ich auch schon überlegt - was sind denn hier die Nachteile, bis auf den Wechsel der Objektive?

Danke Helga! :)

Mit Deinem Kostenrahmen wäre eher eine Bridge angebracht. Ob da nun Canon, Nikon, Sony, Olympus oder so drauf steht, ist vollkommen wurscht. Die Kamera muss Dir gut in der Hand liegen und die Bedienknöpfe für Dich gut erreichbar sein.

Und wennst dann mal eine kleine Einschulung brauchst, dann meldest Dich bei mir für einen Workshop. Ich werd im Frühling/Sommer sicher wieder welche machen.



Vorteile:
Keine Spiegelklappgeräusche, besonders bei schreckhaften Hunden positiv.
Die "Gefahr" von Sensorverschutzung ist gering.
Kein Einfall von Streulicht.
Geringere Kosten, da es weniger Ausbaumöglichkeiten gibt.

Nachteile:
Fixes Objektiv, also weniger kreativer Spielraum, wenig Ausbaumöglichkeit.
Kleiner Bildsensor - höheres Rauschen.
Bildrauschen durch Monitorwärme.
Motiv lässt sich ev. schwieriger freistellen (größere Schärfentiefe mit gleicher Blende im Vergleich zu SLR-Kameras).
Wieso kann bei einer Bridge kein Streulicht einfallen, das hätte ich bitte gerne erklärt!

Rauschen wird m.E. vollkommen überbewertet, früher hat man sogar Filme mit höherer ASA genommen und so gezielt Rauschen (Körnung hieß das damals!) produziert!

Ein Motiv lässt sich mit einer Bridge genauso gut freistellen, wie mit einer DSLR, es kommt lediglich auf die Einstellungen an.

Und ich kann Dir sagen, dass ich mit meiner alten 300D oder der 10D - die ich leider nicht mehr habe - genau die gleichen Bilder machen würde, wie eben mit meiner 50D. Bei gewissen Dingen muss man halt anders rangehn, wenn man weiß, wo das Limit der Kamera ist. Daher ist es tatsächlich so, dass der limitierende Faktor beim Fotografieren der Mensch, der sie bedient ist. Die Ausrüstung gibt die Möglichkeiten vor, nicht mehr und nicht weniger.
 

.Mara.

Profi Knochen
Wieso kann bei einer Bridge kein Streulicht einfallen, das hätte ich bitte gerne erklärt!
Ich meine natürlich das Streulicht durch den Sucher, dass bei SLR-Kameras ohne Okularabdeckung auf den Belichtungssensor fällt.

Rauschen wird m.E. vollkommen überbewertet, früher hat man sogar Filme mit höherer ASA genommen und so gezielt Rauschen (Körnung hieß das damals!) produziert!
Ist Geschmackssache bzw. eine Frage der Verwendung. Ich mag es nicht, ich gehe oft ins Detail und bevorzuge einen möglichst geringen Rauschanteil.

Ein Motiv lässt sich mit einer Bridge genauso gut freistellen, wie mit einer DSLR, es kommt lediglich auf die Einstellungen an.
Habe ja auch geschrieben "im Vergleich zu SLR-Kameras mit gleicher Blende". :confused:

Und ich kann Dir sagen, dass ich mit meiner alten 300D oder der 10D - die ich leider nicht mehr habe - genau die gleichen Bilder machen würde, wie eben mit meiner 50D. Bei gewissen Dingen muss man halt anders rangehn, wenn man weiß, wo das Limit der Kamera ist. Daher ist es tatsächlich so, dass der limitierende Faktor beim Fotografieren der Mensch, der sie bedient ist. Die Ausrüstung gibt die Möglichkeiten vor, nicht mehr und nicht weniger.
Weil dich z.B.: Bildrauschen nicht stört :p
Es gibt bei genauer Betrachtung bestimmt Unterschiede in der Bildqualität, was bei einem Ausgabeformat à la Bildschirm oder Fotoalbum aber relativ wurscht ist...

Irgendwie finde ich deine Aussage zum limitierenden Faktor widersprüchlich. Hast du durch die Ausrüstung nicht die Möglichkeit anständig zum Motiv zu zoomen, setzt dir die Ausrüstung doch ein abbildnerisches Limit :confused: klar ich kann auch zum Vogel auf den Baum kraxl, aber nur wenn ich Glück habe sitzt er dann auch noch dort :p
 

blue-emotion

Super Knochen
Ich meine natürlich das Streulicht durch den Sucher, dass bei SLR-Kameras ohne Okularabdeckung auf den Belichtungssensor fällt.
Also das fällt unter Erbsenzählen...... :rolleyes:
Und selbst bei Langzeitbelichtungen hatte ich niemals nicht Probleme mit Streulicht. Außerdem nennt man das von hinten einfallende "falsche" Licht nicht Streulicht, sondern wenn Du am Objektiv nicht die Gegenlicht-/Streulichtblende dran hast, dann sieht man das manchmal auf den Bildern.



Ist Geschmackssache bzw. eine Frage der Verwendung. Ich mag es nicht, ich gehe oft ins Detail und bevorzuge einen möglichst geringen Rauschanteil.
Das ist richtig, ich kann dir aber nach Jahren des Fotografierens sagen, dass es für mich - und auch für viele andere Hobbykollegen - unter Pixelzählen fällt. Was meinst eigentlich mit ins Detail gehen? Meinst Du, dass Du vom Originalbild dann Ausschnitte wählst und die dann großformatig ausbelichten lässt? Wenn ja, dann mach Dir mal die Mühe und sieh zu, dass Du näher ans Motiv rankommst..... wenn nötig "Turnbatschenzoom" einschalten.



Habe ja auch geschrieben "im Vergleich zu SLR-Kameras mit gleicher Blende". :confused:
Das kann ich so nicht stehen lassen, weil es einfach nicht richtig ist. Klar gibt es zwischen den Herstellern unterschiedliche Ergebnisse, wenn gleiche Blende eingestellt ist. Lediglich unter den Herstellern, nicht innerhalb der Kameraobjektive. Wenn ein Glas Blende 2,8 oder 4,0 Offenblende hat, dann ist auch das Ergebnis entsprechend. Es ändert sich aber auch die Tiefenschärfe mit der Brennweite. Also je offener die Blende und je näher ich am Motiv bin, umso besser der Freistelleffekt.




Weil dich z.B.: Bildrauschen nicht stört :p
Es gibt bei genauer Betrachtung bestimmt Unterschiede in der Bildqualität, was bei einem Ausgabeformat à la Bildschirm oder Fotoalbum aber relativ wurscht ist...

Siehst.... ich verkaufe Bilder über Bildagenturen, ich habe hier Ausbelichtungen in 50x70cm an der Wand hängen. Bilder mit denen ich an Wettbewerben teilgenommen habe und sehr gut abgeschnitten habe. Mir brauchst nichts erzählen.... :) und schon gar nicht mich belehren. Es ist nicht alles gut und richtig, was in so manchem Foto-(Pixelpeeper-)Forum steht.


Irgendwie finde ich deine Aussage zum limitierenden Faktor widersprüchlich. Hast du durch die Ausrüstung nicht die Möglichkeit anständig zum Motiv zu zoomen, setzt dir die Ausrüstung doch ein abbildnerisches Limit :confused: klar ich kann auch zum Vogel auf den Baum kraxl, aber nur wenn ich Glück habe sitzt er dann auch noch dort :p

Nocheinmal.... jede Kamera hat ihre Stärken und ihre Schwächen und selbst innerhalb eines Herstellers - in meinem Fall halt Canon - gibt es Unterschiede. Die Kameras, die ich je in der Hand hatte bzw. selbst besaß, kann ich heute noch blind und ohne nachdenken einstellen. Ich weiß genau, dass die 300D und die 10D ziemlich genau in der Belichtung waren, also ich an der Belichtungswaage nichts korrigieren musste. Bei der 30D hatte ich bald heraus, dass die leicht unterbelichtet bessere Ergebnisse liefert, detto die 50D.

Es kommt halt auch auf das vorhandene Licht an, wie ich meinen Weißabgleich, sowie alle anderen Einstellmöglichkeiten, wähle. Eine Spiegelreflex, ob nun digital oder analog, mit dem jeweils angesetzen Objektiv, natürlich abgestimmt darauf, was ich ins Bild bekommen möchte, bietet ein gewisses Spektrum an Möglichkeiten und die Kamera ist mein Werkzeug. Kann ich als Bediener dieses Werkzeug nicht so nutzen mit den vorhandenen Gegebenheiten, um zu einem ansehnlichen Ergebnis zu kommen, so limitiere ich damit die Möglichkeiten, die die jeweilige Kamera bietet.

Schlussendlich ist es nicht die Technik oder Ausrüstung, sondern mein Wissen, um die Zusammenhänge und die fotografische Physik, die das Ergebnis beeinflusst. Genau das wollte ich damit sagen.
 

Irish

Super Knochen
Sehe ich nicht so, der Mensch ist zwar der entscheidende Faktor, aber limitierend ist trotzdem die Ausstattung. Sicher, mit Know-how kann man auch mit einer Kompaktkamera tolle Fotos machen aber bessere Ergebnisse wird trotzdem eine gute Systemkamera liefern.

Aber ich habe es eh angedeutet, auch mit einer guten Kamera kann man unbrauchbare Fotos produzieren.
Trotz Andeutung, mit einem Standardobjektiv lassen sich solche Fotos
nicht machen.
http://www.trickdog-kyra.com/fotos/cleo/wasserap.jpg
http://img688.imageshack.us/img688/2833/dsc0436w.jpg


Mit Systemkamera meinst du jetzt die richtigen Systemkameras?
Wenn ja, bessere Ergebnisse wirst du auch mit einer Systemkamera nicht bekommen. Die Standardobjektive sind mau und ein gutes Objektiv da gibts noch Probleme bei der Auslösung.
Wir haben eine Systemkamera und uns ein Lumix 100-300 dazu gekauft. Die Auslösung is naja.. ziemlich verzögert. Die anderen Objektive passen zwar und sind für Makros super. Für Bewegungsfoto jedoch nicht wirklich.
Mir sind zwar schon Bewegungsfotos gelungen aber frage nicht wie viele Auslösungen das waren.
Eine Systemkamera ist sicher nicht für Anfänger geeignet.
Mit einer Spiegelreflex und einem gescheiten Tele dazu is man besser dran.
 

Exilim

Super Knochen
Hallo, wahrscheinlich hab ichs schon mal vor Jahren gefragt und wieder vergessen. :eek:
Könnts mir mal ein Objektiv sagen, welches halbwegs preislich im Rahmen (gebraucht so 300.-) ist für einen 40D, mit der man schöne Hundebilder in Bewegung machen kann. Mit dem EFS 18-55 Kit is das nix. Wenn die Hunde nah sind gehts, aber weiter weg, keine Chance.
 
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