Wie kann ich einem Kettenhund am besten helfen?

iisabellaxmariia

Neuer Knochen
Hallo,

Ich habe hier einen Fall in meiner kroatischen Familie der mir keine Ruhe lässt.
Es handelt sich um eine Hündin, die von klein auf an der Kette gehalten wurde, ohne jeglichen Zugang zum Haus.
Anfangs waren sie noch zu zweit und sie lebten direkt neben dem Haus an der Kette. Irgendwann mussten Sie umziehen. Den Grund dafür kenne ich nicht, aber sie lebten dann 2 Minuten Fußweg von dem Haus entfernt in der Natur an einen Baum angebunden. Dort ist kein anderes Lebewesen. Sie waren komplett auf sich allein gestellt.
Irgendwann wurde dann die zweite Hündin von einem Fuchs gerissen und so lebt die Hündin Bella komplett allein an diesem Baum angekettet.
Die ,,Besitzer,, schenken ihr nur Beachtung wenn ihnen da nach ist und so kommt es vor, dass sie wochenlang komplett alleine ist und keinen Menschen zu sehen bekommt, außer meine Oma, die ihr die Reste des Mittagessens hinwirft.
Sie ist vor Freude komplett überfordert, wenn sie dann doch einmal Aufmerksamkeit bekommt und kriegt sich gar nicht mehr ein. Sie dreht richtig durch.

Ich kann mir das nicht mehr länger mit ansehen und möchte ihr unbedingt helfen. Ich habe aber keinerlei Erfahrung mit Kettenhunden. Deshalb benötige ich dringend eure Hilfe und Anweisungen.
Ich hatte überlegt, sie erstmal mit nach Deutschland in Pflege zu nehmen, bis ich jemanden gefunden habe, der Erfahrung mit Kettenhunden hat. Sie wäre dort auch in Gesellschaft von meiner geselligen Dackel-Mix-Hündin.
Dies geht aber denke ich nicht so leicht. Sie hat keine Papiere und noch keinen einzigen Tierarztbesuch hinter sich gebracht. Außerdem, kann ich sie ihren Besitzern auch nicht einfach so weg nehmen, oder?

Ich bitte um eure Hilfe. Ich liege fast jede Nacht wach, weil ihr bellen und jaulen mir so im Herzen weh tut.

Liebe Grüße
 

Cato

Super Knochen
Ich würde mich vermutlich beim nächsten Tierheim erkundigen, was du für Möglichkeiten hast. In Ö wäre der Amtstierarzt dafür zuständig, ob es etwas entsprechendes in HR auch gibt, weiß ich nicht, aber die Leute im Tierheim vermutlich schon!
Danke, dass du dich kümmerst!
 

poekelmaus

Super Knochen
Ich finde das super, dass Du helfen möchtest. Versuche heraus zu finden wo in der Nähe ein Tierheim od. eine Tierschutzorga ist, die können Dir sicher weiter helfen. Ein Transport nach Deutschland ist nicht so einfach, da braucht es Papiere und eine Genehmigung. Eventuell kannst Du auch bei Dir in Deutschland ein Tierheim fragen wie Du weiter vorgehen kannst, oder eben eine Orga, die sind normalerweise auch im Ausland gut vernetzt und wissen was zu tun ist. Einfach weg nehmen kannst Du sie sicher nicht, das wäre sicher auch in Kroatien Diebstahl, aber versuche ein vernünftiges Gespräch mit den Besitzern zu führen, evtl. kannst Du sie freikaufen. Eine Option wäre auch, dass sie eine Orga in ein deutsches Tierheim vermittelt, mit ihr arbeiten und dann findet sie sicher einen guten Platz, nur weil sie bis jetzt an der Kette leben musste heißt ja nicht, dass sie nicht in einem Zuhause leben kann. Google auch mal wer in Kroatien vor Ort hilft, versuche es über Facebook, man kann sicher was tun, nur als Einzelperson wird es sicher schwieriger.
Ich wünsche der Hündin von Herzen, dass Du was machen kannst, bitte bleib dran, es findet sich immer ein Weg, auch wenn er länger dauern kann.
 

Lykaon

Super Knochen
Hallo,

Ich habe hier einen Fall in meiner kroatischen Familie der mir keine Ruhe lässt.
Es handelt sich um eine Hündin, die von klein auf an der Kette gehalten wurde, ohne jeglichen Zugang zum Haus.
Anfangs waren sie noch zu zweit und sie lebten direkt neben dem Haus an der Kette. Irgendwann mussten Sie umziehen. Den Grund dafür kenne ich nicht, aber sie lebten dann 2 Minuten Fußweg von dem Haus entfernt in der Natur an einen Baum angebunden. Dort ist kein anderes Lebewesen. Sie waren komplett auf sich allein gestellt.
Irgendwann wurde dann die zweite Hündin von einem Fuchs gerissen und so lebt die Hündin Bella komplett allein an diesem Baum angekettet.
Die ,,Besitzer,, schenken ihr nur Beachtung wenn ihnen da nach ist und so kommt es vor, dass sie wochenlang komplett alleine ist und keinen Menschen zu sehen bekommt, außer meine Oma, die ihr die Reste des Mittagessens hinwirft.
Sie ist vor Freude komplett überfordert, wenn sie dann doch einmal Aufmerksamkeit bekommt und kriegt sich gar nicht mehr ein. Sie dreht richtig durch.

Ich kann mir das nicht mehr länger mit ansehen und möchte ihr unbedingt helfen. Ich habe aber keinerlei Erfahrung mit Kettenhunden. Deshalb benötige ich dringend eure Hilfe und Anweisungen.
Ich hatte überlegt, sie erstmal mit nach Deutschland in Pflege zu nehmen, bis ich jemanden gefunden habe, der Erfahrung mit Kettenhunden hat. Sie wäre dort auch in Gesellschaft von meiner geselligen Dackel-Mix-Hündin.
Dies geht aber denke ich nicht so leicht. Sie hat keine Papiere und noch keinen einzigen Tierarztbesuch hinter sich gebracht. Außerdem, kann ich sie ihren Besitzern auch nicht einfach so weg nehmen, oder?

Ich bitte um eure Hilfe. Ich liege fast jede Nacht wach, weil ihr bellen und jaulen mir so im Herzen weh tut.

Liebe Grüße
Ist doch einfach.

Sie kaufen den Hund, schaffen ihn zum TA (Tollwut und Chip), warten die gesetzliche Zeit, führen ihn ein.

100 Euro sind großzügig,300 sind sehr großzügig.

Die Wartezeit kann er bei Ihrer Oma verbringen, da er offenbar eh kein Kalb ist.

Der zweite Hund lernt ihn dann an. Anfangs wirds Probleme mit Ängstlichkeit geben. Muss erst lernen, was Verkehr ist.

NICHT zum Tierschmutz!!! Dem Hund werden dort in einer absoluten Stresssituation ohne jegliche Befundung die Keimdrüsen herausgefetzt. Dadurch geht er für immer kaputt. Hormone haben einen SINN und ohne guten Grund darf nicht kastriert werden. "Verhütung" ist kein guter Grund, dafür kann man schlicht die Ei/Samenleiter unterbinden und muss nicht kastrieren. Gehen Sie nicht zu diesen organisierten Tierquälern!

Sie wollen den Hund, Sie führen ihn ein.

Reden Sie mit dem TA. Wenn Sie guter Kunde sind und man Sie einschätzen kann, gibt es Möglichkeiten. Aber der Tierarzt ist ihr wichtigster Ansprechpartner!

Apropos: Der Hund hat es verdient, dass ihn dann der Arzt durchleuchtet. Röntgen, Schalls, Blut. Und der Arzt wird absolut sicher drei gröbere Baustellen finden, für die Sie dann Behandlungspflicht haben. Ist eine ethische Sache - ich nehm nicht so ein desolates Tier und biete ihm dann nur Futter und Decke. Sondern ich bin auch bereit und fähig, die gesundheitlichen Schäden behandeln zu lassen. Das wird nicht billig. Das sollten Sie noch genau bedenken. Wenn beide Hunde kurz nacheinander ernstlich erkranken, explodieren die Kosten.

Wegen der Kette würde ich mir keine zu großen Sorgen machen. Unzählige Ex-Rennsport-Greyhounds haben sich in kurzer Zeit angepasst. Sogar die aus dem Canidrome. Auch die Schlachthof-Nureongi schaffen es zum guten Teil, Haushunde zu werden, obwohl ich die ohne absolut wesensfesten Ersthund und sehr viel Hundeerfahrung nicht nehmen würde.
 
Zuletzt bearbeitet:

Chicha

Super Knochen
Ich hoffe, sie liest eure Tipps irgendwann, denn sie war seit dem Eingangspost am 14.08. nicht mehr online....
 
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