Enya zieht ihr Frauchen aus der Depression

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Alltagsgeschichten

Eigentlich wollte sich Michaela Schneider nur am ­Aufruf des WUFF-Herausgebers Dr. Hans Mosser beteiligen, den Satz „Ich lese WUFF, weil …“ zu vervollständigen und ihm zu schicken. Doch dann wurde es mehr als nur die Ver­vollständigung eines angefangenen Satzes. ­Eine WUFF-Alltagsgeschichte, wie die Wolfsspitz-Hündin Enya ihr Frauchen aus der Depression zieht und ihr die Freude am Leben wiedergibt.

Mittlerweile steht, sitzt, liegt meine Hündin Enya schon sechs lange Jahre bei mir. Als ich sie bekam, ging es mir so gar nicht gut. Eine heftige Depression hatte mich in den Fängen. Ich hatte davor schon kleinere Depressionsanfälle. Die meisten dauerten ein bis zwei Wochen. Doch diese letzte überdauerte Monate. Bereits mehr als ein halbes Jahr!

Dann dachte mein Ehemann, dass ein Hund vielleicht die Wende ­bringen könnte. Wir hatten davor schon mehrmals über meinen Hundewunsch gesprochen und die Anschaffung auf „später“, „in der Pension“ oder „falls wir irgendwann einmal reich werden würden“ geschoben. Doch diesmal war uns beiden die Kraft ausgegangen. Ich wollte kaum mehr aus dem Bett aufstehen und mein Mann hatte all seine Energie dazu gebraucht, mir zuzureden, es doch einfach mit einem Hund zu versuchen.

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