Hund vermisst

0
497

Wenn man an das Schlimmste denken muss

Es mag auf den ersten Blick ungewöhnlich ­klingen, dass ein Verein nach toten Hunden sucht. Wer ­allerdings selber einmal in der ­unerträglichen Si­tuation war, über seinen vermissten Hund ­dauerhaft im Ungewissen zu bleiben, wird es verstehen. Um mit einem vermissten Hund abschließen zu können, muss man wissen, was mit ihm passiert ist. Der Verein „TotFundHund“ hilft dabei.

„Ihr sucht nach Besitzern toter Hunde?“ Solche oder ähnliche Fragen bekommen wir sehr oft zu hören, gefolgt von ungläubigen Blicken. Klingt komisch, ist aber so. Die Notwendigkeit unserer ehrenamtlichen Arbeit sollte jedem klar werden, sieht er sich nur unsere Statistik aus 2015 an. Dazu später mehr. „TotFundHund“ begann 2013 als kleine Gruppe bei Facebook unter dem Namen „überfahrene/tot aufgefundene Hunde“, gegründet durch Susanne Riedel. Auf der Suche nach einem entlaufenen Hund fand sie bei der Recherche heraus, dass viele Hunde einfach nie wieder auftauchten. Im Laufe der letzten Jahre schlossen sich mehr und mehr Helfer dieser ­Gruppe an, so dass bald darauf der Name TotFundHund entstand. Mittlerweile gehören unserer Gemeinschaft mehr als 1800 Mitglieder an, die in Teams nach Bundesländern aufgeteilt arbeiten. Des Weiteren gibt es TotFundHund seit einiger Zeit auch in Österreich und der Schweiz. Derzeit befinden wir uns in der Vereinsgründung.

Sie wollen diesen Artikel weiterlesen? Bitte loggen Sie sich ein, oder wählen eine der unten angebotenen Optionen :

LOGIN



Jetzt für WUFF-Online-Abo oder Tagespass registrieren und diesen Artikel weiterlesen!

Keine Kommentare