Von Unterforderung und Burn-out

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Das hundliche Animationsprogramm …

Zunächst einmal: wer eine Lebensreise mit seinem Hund plant, sollte ausreichend Pausen einplanen. Weniger ist mehr, und der Weg ist das Ziel. Beim täglichen „Animationsprogramm“ des Reisegefährten kann man sich am Vorbild der Natur orientieren. Ein Hund schläft normalerweise 50 Prozent des Tages. Die anderen 50 Prozent sind aber keinesfalls mit Action gefüllt, sondern werden zum Großteil mit Dösen, Beobachten oder Wache Schieben verbracht. Wirklich aktiv ist ein Hund nur etwa sechs Stunden pro Tag, was im Umkehrschluss bedeutet, dass er ungefähr 18 Stunden pro Tag nichts tut – Hund müsste man sein!

Leider vergessen viele Hundehalter, dass ihr Hund die überwiegende Zeit mit Ruhen verbringt – und haben Angst, ihrem Hund nicht gerecht zu werden und ihn womöglich zu wenig auszulasten. Während noch vor nicht allzu langer Zeit die meisten Hunde eher unterfordert waren, dreht sich das jetzt oft ins Gegenteil und artet in Stress für Hund und Halter aus. Dann hat so ein Hund schnell ein Tagespensum erreicht, das ihn überfordert und das ihm keine Zeit mehr für die so wichtigen Ruhe­phasen ermöglicht.

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