Zwischen Prügel und Pokalen – Von finsterer Vergangenheit eingeholt …

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Im Dezember 2014 wurden 18 Jagdhunde eines Züchters des ­Österreichischen Kurzhaar-Klubs beschlagnahmt. Der Vorwurf: Jäger Alfred O. (73) aus ­Engelmannsbrunn im Bezirk Tulln (Niederösterreich) soll seine Hunde seit ­vielen Jahren schwerst misshandelt haben. Die darauffolgende Odyssee der Hunde zwischen Tierheimen und privaten Pflegeplätzen aus der Jagdszene erhitzt die Gemüter bis heute. WUFF berichtete bereits darüber (Ausgaben 3 und 4/2015). Nun kam es zur ersten Gerichtsverhandlung. WUFF war dabei.

Februar 2015 – WUFF deckt auf: Beschlagnahmte Welpen sind wieder beim Züchter! Bereits einige Tage nach der amtstierärztlich erfolgten Beschlagnahme von sechs erwachsenen Jagdhunden sowie zwölf Welpen entbrannte eine hitzige Debatte um das künftige Schicksal der Hunde, denn der Züchter und Jäger Alfred O. versuchte mit anwaltlicher Hilfe Zugang zu seinen wertvollen Zuchttieren und Welpen zu erlangen. Der Druck der Jägerschaft reichte letztendlich aus und die Tiere wurden aus den Tierheimen abtransportiert und auf diverse Privatplätze von Bekannten und Jagdfreunden des Herrn O. verteilt. Sechsmal wechselte bspw. eine Hundemutter mit ihren Welpen innerhalb von vierzehn Tagen den Pflegeplatz! Im Zuge dieser undurchschaubaren Aktion gelang es Alfred O. tatsächlich, vier Welpen wieder in seinen Einflussbereich zu bringen, auch wenn die Garage, in der sie eingestellt wurden, im Eigentum seines unmittelbaren Nachbarn Herrn W. steht.

Obwohl die zuständige Behörde ­versicherte, dass Alfred O. jeder Kontakt zu den beschlagnahmten Hunden untersagt ist, trat dieser auf der Homepage des Kurzhaar-Klubs ganz offiziell als Verkäufer der vier Welpen auf. Auch der Zwingername von Herrn O. fand sich nach wie vor auf der Empfehlungsliste des Zuchtklubs.

Aus den Fängen des Züchters von WUFF freigekauft
Gerald Pötz und Andrea Specht von WUFF vereinbarten daraufhin ­inkognito einen ­Besichtigungstermin bei Alfred O. und konnten so beweisen, dass dieser tatsächlich über die Hunde verfügte, sie zum Verkauf anbot, mit ihnen hantierte und den Kaufpreis entgegennahm. Kein Wort darüber, dass die beiden noch ­freien Welpen offiziell auf den Nachbarn registriert waren, wohl um die ahnungslose Behörde zu täuschen. Vier Welpen befanden sich zu diesem Zeitpunkt in der Garage, zwei waren bereits von anderen Interessenten reserviert und bezahlt. Die anderen beiden, Ulf und Unka, wurden an Ort und Stelle von Pötz und Specht für insgesamt 1.600 Euro freigekauft und auf guten Pflegeplätzen untergebracht. Der vorherige häufige Ortswechsel nach der Beschlagnahme von einer Unterbringung zur nächsten, der damit verbundene Stress und die Verabreichung der Schutzimpfung inmitten des Durcheinanders führten bei Ulf zwei Tage nach dem Kauf zu einer massiven Impfreaktion, die sogar sein Leben bedrohte. Im übrigen stimmten bei Ulf die Papiere nicht mit der Nummer des implantierten Chips überein.

Gleich zweimal großes Glück
„Wir sind heute sehr froh, dass wir Ulf freigekauft haben, denn ob Herr O. die aufwändige Pflege und die hohen Tierarztkosten auf sich genommen hätte, wagen wir zu bezweifeln", sagt WUFF-Redakteurin Andrea Specht. Ulf hat inzwischen bei einer WUFF-Leserin aus Deutschland ein wunderbares Zuhause gefunden. Die Hundemenschen Birgit O. und Peter H. sind aktiv in der Rettungshundearbeit tätig und leben mit und für ihre Hunde. Ulf teilt Haus und großen Garten samt mehreren Biotopen mit insgesamt fünf Artgenossen, drei Cattledogs und zwei Jagdhundmischlingen, nicht zu vergessen die souveräne Hauskatze. Er entwickelt sich großartig, macht seiner neuen Familie viel Freude, hält sie ordentlich auf Trab und wird in Kürze an seinem ersten Dummykurs teilnehmen. Auch in der Rettungshundegruppe ist er bereits mit Freude dabei. Nachts achtet er übrigens darauf, dass es Frauchen und Herrchen im Bett nicht allzu kalt wird, laut ­Frauchen ist er kuschelsüchtig. Für Ulfs Schwester, die bildhübsche Unka, hat sich leider bisher noch kein geeignetes Zuhause gefunden. Sie wartet noch immer auf ihren Traumplatz!

Schuss ging nach hinten los
In der Zwischenzeit hat eine erste Gerichtsverhandlung bezüglich Alfred O. in Tulln an der Donau stattgefunden. Diese hatte der Jäger und Züchter sogar selbst in die Wege geleitet, weil er offenbar von der Aufhebung des Tierhalte- sowie Waffenverbotes und damit seiner Rehabilitation überzeugt war. Doch der als Choleriker bekannte Mann hatte nicht damit gerechnet, dass seine Einschüchterungstaktik nicht mehr aufging. Das Medieninteresse war groß, ebenso die Zahl der angereisten Zaungäste. Insgesamt 17 Zeugen waren vorgeladen, darunter auch WUFF-Redakteurin Andrea Specht: „Die als öffentlich angesetzte Verhandlung begann gleich mit einem Knalleffekt. Der Anwalt des Züchters bestand plötzlich darauf, dass Pressevertreter und Öffentlichkeit zum Schutz seines Mandanten und dessen Umfeld aus dem Saal komplimentiert wurden. ­Einzig die Zeugen durften im Verhandlungssaal verbleiben."

Jäger mit Courage und Herz
Die meisten Zeugen hatten sich aufgrund der erschienenen ­Medienberichte bei den ­engagierten Tierschützerinnen Helga Longin ­(Tierheim Bruck/Leitha) und Nina Zinn-Zinnenburg (Tierheim Krems) gemeldet, darunter erstaunlich ­viele Jäger. Andrea Specht: „Es hat mir imponiert, dass doch etliche Jagdkollegen den Mut und die moralische Stärke hatten, gegen Alfred O. auszusagen. Im Zuge der Gespräche vor dem Verhandlungssaal sowie in den Aussagen vor der Richterin zeigte sich, dass die brutalen Übergriffe von Herrn O. bereits über Jahrzehnte in der Jagd- und Hundezuchtszene ein offenes Geheimnis waren. Offenbar ist die Angst vor dem Beschuldigten sowohl im Ort als auch unter Kollegen so groß gewesen, dass Viele jahrelang lieber wegschauten. Erst jetzt ist die Mauer des Schweigens eingebrochen."

Schreckliche Details kommen ans Tageslicht
So schilderte während der Gerichtsverhandlung etwa Ing. Wolfgang-Christian M., der die Causa Alfred O. überhaupt erst ins Rollen gebracht hatte, die schrecklichen Vorkommnisse bei einer VGB (Vollgebrauchshundeprüfung) des Tullner Jagdklubs im Revier Pischelsdorf (Nieder­österreich). Dort beobachtete er von der Ladefläche seines Pickups aus Alfred O., der sich übrigens sogar Meisterhundeführer nennen darf, wie dieser mit dem Fuß brutal auf seinen Dt. Kurzhaarhund eintrat sowie mit einem Lederriemen schlug und dabei schrie: „Wenn du net parierst, bring i di um, du Kanaille." Herr M. ­stellte den Prügel­jäger sofort zur Rede und meldete den Vorfall dem Vorsitzenden der ­Prüfungskommission, Konrad Bratengeyer, der den Sachverhalt abschwächte und Herrn M. aufforderte, keinen Wirbel um die Sache zu machen. Von anderen Be­suchern der Veranstaltung brachte M. den Namen des weithin bekannten ­„Meisterhundeführers" in Erfahrung. M. zeigte Courage und wandte sich per Mail an den Tullner Jagdklub, dessen Geschäftsführer Ing. Roland Jaggler das einzig Richtige unternahm: Alfred O. wurde als Hundeführer vom Klub ausgeschlossen.

Die brutalen Züchtigungsmethoden des „Meisterhundeführes"
Ein anderer Jäger, Franz B., erzählte der Richterin von einem Vorfall, der sich nach einer Jagdveranstaltung auf einem sogenannten Jagdwagen (einem offenen Anhänger) ­ereignete. Als Herr B. zustieg, kam es in der Enge zu einem Geknurre und ­kurzen Zusammenstoß zwischen den Rüden von B. und O. Obwohl die beiden ­Hunde schnell getrennt waren, begann Alfred O. mit dem Gewehrlauf auf seinen Rüden einzustechen. Als ihn die übrigen Jäger aufforderten aufzuhören, stach er noch massiver auf seinen Hund ein, obwohl dieser bereits vor Schmerzen schrie und sich in eine Ecke geflüchtet hatte. Herr B. sprang dazwischen, da er, wie er aussagte, Angst hatte, die Rippen des malträtierten Hundes würden gleich brechen. Daraufhin wurde er selbst von Alfred O. attackiert.

„Der Alfred hat zwei Gesichter", sagte B. über seinen langjährigen Jagdkollegen und: „einerseits einer der besten Züchter mit viel Fachwissen, doch wenn es Klick gemacht hat, dann hat er furchtbare Dinge getan. Ich hab gewusst, wenn ich dazwischen gehe, wird er seine Rage an mir auslassen." Herr B. berichtete auch, dass seine Hündin, die er als Welpe von Alfred O. gekauft hatte, Menschen gegenüber generell keine Angst zeigte, jedoch noch Jahre später beim Anblick von O. vor Angst unter sich urinierte.

Welpen lebendig im Ofen entsorgt
Vera M., die vor Jahren öfter beim Tullner Jagdklub als Zuseherin an­wesend war, berichtete, dass Alfred O. ihr erzählt hätte, „unbrauchbare" Welpen einfach in den Ofen zu werfen. Andere sollen lebendig verscharrt worden sein. Aussagen, die übrigens auch von anderen Personen bestätigt wurden. Und auch Gerald Pötz und Andrea Specht, die Ulf und Unka von ihm freigekauft haben, gegenüber hatte Alfred O. damit geprahlt, Welpen, die ihm optisch nicht zusagten, gleich „weggeräumt zu haben".

Ein ganzes Dorf jahrzehntelang in Geiselhaft
Große menschliche Stärke zeigte ein Zeuge aus dem engeren Bekanntenkreis von Alfred O., der nach eigenen Angaben viele Jahre bei ihm ein- und ausgegangen war. Die Ehefrauen sind befreundet, das machte die Entscheidung für ihn sicher nicht einfach. Doch Leopold L., ein ruhiger und besonnener Mann, hatte schon vor vielen Jahren Anzeige gegen Alfred O. erstattet, weil er die Brutalität seines Bekannten nicht länger untätig mit ansehen konnte. Das Heulen hätte man im ganzen Ort gehört, wenn O. seine Hunde wieder einmal verprügelt hätte, sagt er, doch keiner traute sich, etwas zu unternehmen. Leopold L. traute sich – den Kontakt zu Alfred O. brach er ab.

Eiskalte Strafduschen bei Minusgraden
Unvorstellbar grausame Bestrafungs­methoden kommen ans Licht, wie Josef Sch., ebenfalls Waidmann, erzählt. „Unfolgsame" Hunde wurden so kurz „aufgehängt", dass sie sich beim Versuch sich hinzulegen stranguliert hätten, andere wurden bei Minusgraden mit eiskaltem Wasser übergossen und im Hof angebunden. „Da musst nur aufpassen, dass Du ihn rechtzeitig wieder reinholst bevor er erfroren ist", soll Alfred O. zu ihm gesagt haben. Auch im Sommer funktionierte das Anbinden im Hof, allerdings in der prallen Sonne auf glühendem Beton! Alfred O. kommentiert die Aussagen bei der Gerichtsverhandlung nur selten, Reue ist ihm dabei nicht anzusehen. Manchmal schüttelt er den Kopf, WUFF-Redakteurin ­Andrea Specht droht er sogar mit einer Anzeige.

Zuchtwart nicht an Tierhalte­verbot interessiert
Einzig Zuchtwart Johann E., ein guter Bekannter von Alfred O. und ebenfalls als Zeuge geladen, schien nicht daran gelegen, mit seiner Aussage das Tierhalteverbot gegen Alfred O. zu untermauern. Das verwundert wenig, denn auch diesbezügliche Anfragen der WUFF-Redaktion an den Kurzhaar-Klub wurden abgeschmettert. An einer Klärung scheinen die Funktionäre offenbar nicht sonderlich interessiert. Doch angesichts der erdrückenden Beweislast fiel E.´s Aussage ohnedies nicht ins Gewicht. Übrigens wird Alfred O. mit einer weiteren Anzeige rechnen müssen. Er hatte versucht, Zeugen einzuschüchtern und zu beeinflussen, dies sogar noch direkt vor dem Verhandlungssaal. Einem Zeugen ließ er angeblich durch seine Ehefrau ausrichten, er solle der Richterin sagen, dass er sich an nichts erinnern könne. Richterin Christine Trixner entschied aufgrund der durch die Zeugen geschilderten Sachlage: Das Tierhalteverbot bleibt aufrecht. Nun droht auch O.´s Gattin, die sich vor Gericht der Aussage enthalten hat, ein Verfahren. Sie soll ebenso mit einem Tierhalteverbot belegt werden, um zu verhindern, dass O. über den Umweg Ehefrau wieder mit Hunden Kontakt haben könnte.

Wo bleiben die Dachverbände?
Während der Tullner Jagdklub reagierte und sich von Alfred O. klar distanzierte, fühlen sich der Kurzhaar-Klub ebenso wie der Österreichische Jagdgebrauchshunde-Verband beschämenderweise nach wie vor nicht angesprochen, derlei Ausbildungsmethoden unter ihren Clubmitgliedern offiziell zu verurteilen und zu ahnden. Eine bereits vor Monaten erfolgte WUFF-Anfrage beim Kurzhaar-Klub bezüglich Alfred O. blieb de facto unbeantwortet, ein paar inhaltslose Sager, das war‘s. Sinngemäß: Man habe von nichts gewusst, es sei nichts bekannt und man hätte deshalb auch keinen Handlungsbedarf gesehen. Wer die ohnehin überschaubare Jagdhundezucht-Szene kennt, weiß, da bleibt so leicht nichts verborgen, schon gar nicht über Jahrzehnte. Übrigens haben wir aus dem Kurzhaar-Klub erfahren, dass Alfred O. jetzt angeblich doch noch aus dem Klub ausgeschlossen und über ihn ein Zuchtverbot verhängt worden sein soll. Ein Züchter mit behördlichem Hundehalteverbot, das wäre ja wohl ziemlich einzigartig, auch für diesen Klub. Da musste sogar der Kurzhaar-Klub seine offensicht­liche „Vogel-Strauß-Politik" kurz ­aufgeben. Wenig überraschend allerdings: Eine diesbezügliche Meldung findet sich auf der offiziellen Homepage bis Redaktions­schluss leider nicht.

Wofür garantieren Rasseklub und Jagdgebrauchshunde-Verband eigentlich noch?
Es stellt sich die berechtigte Frage: Welchen Zweck erfüllen Rassever­bände, deren Zuchtstätten Qualitäts­standards weder in der Haltung noch im Umgang mit den Hunden ­überprüfen und garantieren können? Warum so viel Aufhebens machen über Welpenkauf bei ausländischen Züchtern, wenn unsere heimischen ohnedies ­keinen Kontrollen ­unterliegen, und wohlgemerkt, wir sprechen hier nicht nur von zu erfüllenden optischen Rassekriterien, sondern von menschlichen! Wer seine Hunde misshandelt, der hat in einem Rasseklub keine Berechtigung. Und selbst wenn nur der Vorwurf derartiger Übergriffe im Raum steht, ist es die Pflicht der Klubs, derartigen Vorwürfen unverzüglich nachzugehen. Wegschauen oder sich darauf zu berufen, dass man da nichts machen könne, ist weder eine Rechtfertigung noch dazu geeignet, Vertrauen zu wecken. Und um Vertrauen geht es auch, wenn Menschen sich auf der Homepage eines Rasseclubs nach geeigneten Zuchtstätten erkundigen. Vertrauen darauf, dass die Zuchttiere dort vorbildlich gehalten, einwandfrei behandelt und im Falle von Welpen kompetent sozialisiert und optimal auf ihr neues Zuhause vorbereitet werden. Wenn Klubs solch selbstverständliche Kriterien nicht mehr garantieren können oder wollen, dann haben sie ihre Berechtigung wohl längst verloren.

Und wieder herrscht Schweigen ­im Walde
Wolfgang-Christian M. lud den ­Präsidenten des Österreichischen Jagdgebrauchshunde-Verbandes, ebenso wie andere Präsidiumsmitglieder übrigens zum Verhandlungstermin in der Causa Alfred O. nach Tulln ein. Aus Krankheitsgründen bzw. beruflichen Verpflichtungen konnte leider keiner der Herren anwesend sein. M. verfasste daraufhin ein Mail, das er an verschiedene Adressen versandte (siehe Kasten auf dieser Seite). Vorweg, eine Antwort hat Herr M. bisher von keinem er­halten, auch nicht vom Präsidenten des Österreichischen Jagdgebrauchshunde-Verbandes, Meisterführer Johannes Schiesser, der in der Österreichischen Hundezeitung wie folgt zitiert wird: „Die Beziehung zwischen dem Jäger und seinem Hund ist eine ganz spezielle, kameradschaftliche, sie ­bilden ein Team. Dem Hund ­widmet der Jäger höchste Aufmerksamkeit, und sollte sich ein Hund bei der Arbeit im Revier ver­letzen, hat die ­medizinische Versorgung oberste Priorität. Nicht nur, weil das gelebte, waidmännische Praxis ist, sondern weil Jagdhunde heute in den ­Familienverband ­integriert sind."

Wenn es nur im wirklichen Leben auch so wäre …!

Hintergrund
Viele Fragen und keine Antworten

Anfrage von Herrn Wolfgang-­Christian M. (der den Fall Alfred O. durch eine Anzeige ins Rollen gebracht hat) vom 17. April 2015 an den Präsidenten des österreichischen Jagdgebrauchshundeverbandes und in Kopie an weitere Personen. Den Adressaten war es nicht wert, darauf zu reagieren, uns aber sehr wohl, sie abzu­drucken:

Sehr geehrter Herr Präsident ­Schiesser!
Sehr geehrte Damen und Herren!
Sehr geehrte Waidkameraden!
… Auf Ihrer Homepage kann man die Aufgabe des österreichischen Jagdgebrauchshundeverbandes entnehmen. Zitat: „Oberstes Ziel und Hauptzweck dieses Verbandes ist die Förderung und Verbreitung aller von der FCI anerkannten Jagdhunderassen. Weiters deren Abrichtung und jagdliche Führung, in Zusammenarbeit mit allen jagdkynologischen Vereinen, sowie jagdlichen Organisationen unseres Landes zu pflegen, zu überwachen und zu unterstützen."
Ich hoffe, Herr Präsident Schiesser, dass Sie als oberste Instanz nun, um das saubere Image der Jägerschaft nicht zu beflecken und speziell im Umgang mit unserem besten Freund, dem Jagdhund, aufrecht zu halten, zu pflegen und weiterhin der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, in dieser Angelegenheit eindeutig und öffentlich Stellung beziehen und weitere Schritte einleiten, damit ein solches grauenhaftes tierquälerisches Verhalten eines sogenannten „Meisterhundeführers" in Zukunft nicht mehr vorkommt.
Ich denke, es ist traurig genug und nicht waidgerecht, dass dieses Leid der Hunde jahrelang hingenommen und nichts unternommen wurde!
Wolfgang-Christian M.

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