1 Oldtimer, 2 Menschen, 4 Hunde & 6 Monate Abenteuer Osteuropa

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Als wir unseren Mitmenschen erzählten, dass wir unsere Jobs kündigen und in einer 45 Jahre alten Feuerwehr für unbestimmte Zeit durch Osteuropa reisen würden, ­bestaunten sie unser Vorhaben bereits mit großen ­Augen. Wie wir das allerdings mit vier Hunden bewerkstelligen wollten, war für die meisten wirklich unvorstellbar. Aber es ist einfacher als gedacht.

Heutzutage ist es selbst auf dem Dorf in Sachsen-Anhalt, auf dem wir lebten, nicht mehr üblich neben einigen Kleintieren gleich mehrere große Hunde zu halten. Als die Nachbarn sich daran mittlerweile gewöhnt hatten, überraschte sie als nächstes der Anblick einer Oldtimerfeuerwehr auf unserem Hof. Die leichte Verwunderung wich ungläubigem Kopfschütteln, als wir verrieten, dass dieses Auto für eine ganze Weile unser Lebensmittelpunkt werden soll. Und zugegeben, so ganz konnten wir uns das damals selbst noch nicht vorstellen.

Platz ist in der kleinsten Hütte
Nach und nach verwandelten wir den acht Quadratmeter großen Innenraum innerhalb von drei Monaten in ein mobiles Zuhause für uns zwei Menschen und unsere vier Hunde. Neben so notwendigen Einrichtungen wie einem Tisch, einem Waschbecken und einem Kleiderschrank entstanden dabei auch so unverzichtbare Ausstattungen wie ein prall gefülltes Bücherregal und drei geräumige Hundeboxen. Diese werden abschließend von unserem Bett überdacht. Auf dem streckt sich unterwegs unsere schwarze Hündin Nella aus und ist dabei mit einem Gurt gesichert. Die anderen drei Hunde sind während der Fahrt ebenso sicher wie bequem in den Boxen untergebracht. Am Ende jeder Tagesetappe findet in der Regel ein Platzwechsel statt, bei dem Mila, unsere graue Rudelchefin, den oberen Platz übernimmt. Im Laufe der Reise hat sich so ein System entwickelt, bei dem jeder Vierbeiner genau weiß, wo sein Platz ist.

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