5 Sterne für 4 Pfoten

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Die Erfolgsgeschichte eines ­Familienunternehmens

Viele Unternehmen in der Hundebranche kennt man aus den Medien oder ihre Marke vom Hörensagen oder man verwendet ihre Produkte selbst. Aber wer steht ­hinter solchen Unternehmen, wie hat alles begonnen? Oft gibt es interessante Entstehungsgeschichten über viele ­Generationen. Mera Tiernahrung ist ein solches Beispiel. WUFF schaut hinter die Kulissen. In dieser Ausgabe ­stellen wir die Geschichte eines deutschen Traditionsunter­nehmens vor.

Das im niederrheinischen Kevelaer ansässige Familienunternehmen Mera Tiernahrung GmbH wurde 1949 von Karl Vos zur Herstellung von Tiermittelprodukten gegründet. In den 1960-ern war das Unternehmen noch auf die Produktion von Nutztierfutter spezialisiert. Erst 1979 war der Startschuss für Meradog-Hundenahrung und seit 1990 wird ausschließlich Trockenfutter mit regionalen Rohwaren und nach Lebensmittelstandard für Hunde und Katzen produziert.

„5 Sterne für 4 Pfoten“
Das ist der Leitsatz des mittlerweile 100 Mitarbeiter umfassenden Unter­nehmens. Man ist bemüht, das ­gesamte Spektrum an hochwertigen und viel­seitigen Produktlinien für junge, normal aktive, sehr aktive und ­ernährungssensible Hunde und Katzen abzudecken. Für den Erfolg schöpft das Familienunternehmen vom ­Niederrhein aus einem wertvollen Schatz an Wissen und Erfahrung. Kompetenz wird von Generation zu Generation weiter­­ge­geben, und das seit 1949. So gelingt Mera in dritter Generation die erfolg­reiche Verknüpfung von Tradition und Innovation, fast 70 Jahre Firmengeschichte sprechen eine deutliche Sprache.

Auch künftig wird es in Forschung und Produktentwicklung bei dem ­ehrgeizigen Traditionsbetrieb keinen Stillstand geben, ist von der Firmenleitung zu erfahren. Dafür hat das Unternehmen für die Zukunft die Weichen auf Expansion gestellt und setzt auf stetige Erweiterung der Produktions­kapazitäten. Zurzeit ist das 2006 erbaute Mera-Werk einer der modernsten Futtermittelbetriebe in ganz Europa und exportiert in über 35 Länder.

Neue Weichen gestellt
Die Mera Tiernahrung GmbH hat sich am 1. August 2015 neu aufgestellt. Felix Vos ist seitdem neben seinem Vater Bernd Vos als Geschäftsführer in die operative Unternehmensleitung eingetreten und wird zukünftig in 3. Generation das Familienunternehmen erfolgreich weiterführen. In dem Interview auf dieser Seite erzählt uns Felix Vos, wie er mit seiner fachlichen Expertise und seinen innovativen Ideen das Unternehmen entscheidend weiterentwickeln wird.

Mera hält seine Produktversprechen und Verpflichtungen ein, heißt es. Denn die Einstellung der Familie gegenüber Mensch und Tier findet seinen Nieder­schlag in einem traditionell tief verwurzelten Verhaltenskodex, der von allen mitgetragen wird, die in unternehmerischer Verantwortung tätig sind und Mera nach innen und außen repräsentieren.

Es wird nur in Deutschland produziert, mit Strom aus 100% erneuerbaren Energiequellen. Außerdem werden alle Emissionen durch ein umweltgerechtes Biobeet gefiltert.

Ein vorbildliches Unternehmen in der Tierbranche, wie wir finden.

WUFF-Hintergrund

Interview mit Felix Vos

WUFF: Als Nachfolger Ihres Großvaters und Vaters werden Sie nun das Unternehmen in dritter Generation weiter­führen. Welches persönliche Ziel haben Sie sich dabei gesteckt?

Vos: Mein oberstes Ziel ist es, mit ­meinem Vater zusammen den Generations­wechsel so zu gestalten, dass wir Mera erfolgreich in eine sichere Zukunft führen können.

WUFF: Welche neuen Akzente wollen Sie in Zukunft setzen?

Vos: Wir wollen die Markenbekanntheit in Deutschland deutlich erhöhen und die Internationalisierung von Mera vorantreiben. Dabei bildet die Kultur unseres Familienunternehmens den Grundpfeiler allen Handelns.

WUFF: Können Sie konkrete Projekte nennen, die Mera in naher Zukunft plant?

Vos: Sehr konkret möchte ich noch nicht werden, aber es werden einige Über­raschungen dabei sein. Sicherlich werden wir weiterhin in den Standort Kevelaer investieren, um die Leistungsfähigkeit des Unternehmens nochmals zu ­stärken.

WUFF: Wohin, glauben Sie, wird sich die Branche entwickeln? Und welchen Stellenwert wird Mera dabei einnehmen?

Vos: Die Branche wird durch weitere Konsolidierung und Konzentration ­sowohl produktions- als auch handels­seitig getrieben werden. Einen wichtigen Punkt wird in Zukunft der Online­handel für die Branche einnehmen. Für Marken wie Mera wird es zukünftig wichtig sein, Trends im Fachhandel zu gestalten und zu treiben, um sich gegen die immer stärker werdenden Eigen­marken zu behaupten.

WUFF: Welche Trends können wir im kommenden Jahr von der Heimtiernahrungsindustrie erwarten? Und wie reagiert Mera darauf?

Vos: Der Trend, dass der Hund als ­archaisches Tier (Wolf) gesehen wird, wird weiter anhalten. Durch die Zunahme an Singlehaushalten und die immer älter werdende Gesellschaft werden Convenience und Onlinehandel einen starken Zuspruch finden. Auch der Trend zum kleinen Hund wird weiter anhalten. In ferner Zukunft wird der derzeitige Trend „Nachhaltigkeit“ in der Human­ernährung auf die Tiernahrungsbranche überschwappen.

WUFF: Wie grenzt sich Mera zum Wettbewerb ab?

Vos: Mera wird sich zukünftig als treibende Kraft im Fachhandel positionieren. Basis ist und bleibt ein sehr hoher Qualitätsanspruch. Hinzu kommen innovative Produkte und fundierte Ernährungskonzepte für Heimtiere, die über erfolgreiche Marken positioniert werden.

Pdf zu diesem Artikel: mera

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