Benny – ein glückliches Heimkind

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Seit 5 Jahren lebt unsere Kuvacs-Doggen-Mischlingshündin Lady bei uns. Sie konnte sich in einem großen Garten austoben, hatte den ganzen Tag meinen Vater im Haus und schien dennoch nicht ganz glücklich zu sein. Deshalb überlegten Elisabeth und ich lange, wie wir das Leben von Lady abwechslungsreicher gestalten könnten.
Im Sommer vorigen Jahres erfuhren wir von einem Hovawart-Schäfermischling in einem Tierheim im Burgenland, dessen Bild im Internet anzusehen sei. Wir brauchten nicht lange, um uns in den kleinen Welpen zu verlieben. Am 1. August war es dann soweit: Auf ins Burgenland! Benny war mit einigen anderen Welpen in einem Zwinger und bestach uns sofort mit seinem entzückenden Wesen. Wir erfuhren von seiner bewegten „Lebensgeschichte“: Er war schon einmal an einen Platz vergeben worden, an dem ein dominanter Rüde es nicht akzeptieren konnte, dass so ein kleiner Spund dazukam. Benny war nur noch verängstigt und musste wieder ins Heim zurück.
Diese Information machte uns natürlich auf der Heimfahrt zu schaffen: Würde unsere Lady den kleinen Benny akzeptieren? Kurz vor unserer Ankunft kam die rettende Idee: Lady hatte vor Jahren selbst Welpen geworfen. Wir hatten aus dieser Zeit noch ein Halsband eines ihrer eigenen Welpen. Nun bekam Benny dieses Halsband umgelegt. Alles ging gut. Lady akzeptierte den kleinen Benny wie einen eigenen Welpen.
Nun kam die hohe Schule der Erziehung: Lady erzog diesen kleinen, quirligen, manchmal auch sehr wilden Benny zu einem stattlichen, liebenswerten und gutmütigen, mittlerweile 9 Monate alten Rüden.
Benny hat auch einen guten Freund: Max, den Beagle. Mit ihm rast er über die Felder, dass es nur so staubt. Obwohl Max ein strammer und durchtrainierter Beagle ist, wird ihm die wilde Hatz durch die Felder oft zu viel. Benny ist nun mal viel schneller. Aber Benny ist auch klug: Wenn Max wieder einmal vom Jagdtrieb gepackt wird, ist es Benny, der Max „einfängt“ und wieder zurück bringt. Er springt so lange vor der Nase von Max hin und her, bis dieser dann darauf vergisst, dass er eigentlich gerade auf Pirsch gehen wollte. Aber eigentlich liegt die wahre Profession von Benny in der Wasserrettung: Er „rettet“ aus unserem Fischteich im Garten alles, was nur zu retten ist: Treibholz, Quietschfiguren und Eisblöcke …
Seit einigen Wochen geht Benny nun mit Elisabeth in die Hundeschule. Und er genießt das: Er darf sitzen, und Frauchen muss im Kreis marschieren … Ein Hundeleben, wie er es sich nicht vorstellen konnte, bevor wir auf der Bühne seines Lebens erschienen sind.

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