Betrüger richtete in OÖ, Salzburg und Bayern 20.000 Euro Schaden an

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Tierzucht trotz Halteverbots – Gaukelte Tierärzten, Tankstellen und Pensionen vor, Geld zu haben

Braunau am Inn/Salzburg (APA) – Ein 35-Jähriger hat Tierärzte, Tankstellen, Pensionen und Kfz-Werkstätten in Oberösterreich, Salzburg und Bayern seit Mai 2016 um rund 20.000 Euro gebracht. Der Arbeitslose betrieb im Innviertel eine illegale Hunde- sowie eine Pferdezucht und einen Einstellbetrieb, obwohl gegen ihn ein Tierhalteverbot bestand. Er wurde am Montag festgenommen, berichtete die Polizei am Dienstag.

Der zuletzt im Bezirk Braunau wohnhafte Österreicher gaukelte den Geschädigten vor, Geld zu haben, bezahlte aber seine Rechnungen nicht. Er züchtete Hunde, obwohl die Bezirkshauptmannschaft Schwaz in Tirol ein Tierhalteverbot gegen ihn erlassen hatte. Dafür wechselte er z.B. regelmäßig die Tierärzte, deren Leistungen er in Anspruch genommen hatte, um die Welpen verkaufen zu können.

2017 begann er mit einer Pferdezucht und einem Einstellbetrieb. In Zuge dessen blieb er ebenfalls Tierärzten und Futterlieferanten die Rechnungen schuldig. Die Polizei kam zuletzt auf 21 Geschädigte, vermutet aber noch mehr und ersucht Betroffene sich bei der PI Osthermiething unter der Telefonnummer 059 133 4211 zu melden. Der 35-Jährige sitzt in der Justizanstalt Ried im Innkreis.

 

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