»Bissverständnis« gegen den Strom: Eine hundliche Alltagsgeschichte

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Diese Geschichte beginnt eigentlich im Jahr 2018, denn in diesem Jahr fällt mir Jochen Stadler auf. Er schreibt den Artikel »Bissverständnis«, der in der Zeitschrift Profil abgedruckt wird. Ein mutiger Text, ein fundierter Text, geschrieben gegen den, damals (leider) aktuellen, medialen Sturm, der aufgrund eines Bissvorfalls mit Todesfolge, über die Listenhunde Wiens hereinbricht. Was ist 2018 passiert?

Am 10. September dieses Jahres wurde in Wien-Donaustadt ein 17 Monate alter Bub, der mit seinen Großeltern unterwegs war, von einem Rottweiler angefallen. Der Vorfall passierte gegen 20.15 Uhr in der Ziegelhofstraße. Die Großeltern des Kleinkinds haben dieses an den Armen spielerisch in die Höhe geschaukelt. Der angeleinte Hund riss sich los und biss zu. Die Besitzerin war mit 1,4 Promille im Blut außerstande, den Rottweiler zu bändigen. Der kleine Bub erlitt schwere Schädelverletzungen. Obwohl er umgehend in ein Spital gebracht und intensivmedizinisch versorgt wurde, war er nicht zu retten. Er starb am 27. September. Dieser Fall wird schließlich der Auslöser für Novelle 12, eine weitere Verschärfung für Listenhunde in Wien.

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