Buchtipps WUFF 8/2017

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Neue Fallbeispiele für Hundetrainer
Nach dem ersten erfolg­reichen Buch „Fallbeispiele für Hundetrainer“ ist nun der zweite Teil mit zwölf ­weiteren informativen „Problem­fällen“ erschienen. Kristina ­Ziemer-Falke und Jörg Ziemer haben ihre spannendsten Kundenerlebnisse in „NEUE Fallbeispiele für Hunde­trainer“ zusammengetragen und umfassend analysiert. Es werden nicht nur Themen wie Eifersucht, ­Aggressionen gegen ­andere Hunde oder Menschen, sondern auch Fressattacken, Dauerstress und Vieles mehr ­besprochen. Was steckt hinter dem ­Problemverhalten eines ­Hundes? Wie kann die ­Ursache fachkundig ­ermittelt und behoben werden? Anhand einer umfassenden Verhaltensanalyse wird dem Leser die Vorgehensweise anschaulich dargestellt und mögliche Lösungswege aufgezeigt. Dieses spannende Buch dient (angehenden) Hundetrainern nicht nur als alltägliche Hilfe und Leitfaden, sondern ist für jeden Hundehalter eine Bereicherung, um dem Verhalten seines Hundes auf den Grund zu gehen und so zu einem harmonischeren Miteinander beizutragen.

Das Laborbeaglehilfe-Buch
Sie möchten einem Hund ein Zuhause geben und haben sich trotz aller Warnungen für einen Beagle entschieden. Wussten Sie, dass es neben den Hunden vom Züchter und jenen aus zweiter Hand noch eine andere Möglichkeit gibt – die Laborbeagles? Oft bestehen Vorurteile und Vorbehalte gegenüber den ehemaligen Versuchshunden. Dies soll dieses Buch ändern und Ihnen die Entscheidung, einen Hund mit Vergangenheit aufzunehmen, erleichtern. Ein ebenso informativer wie unterhaltsamer Überblick an Alltagserfahrungen und Erlebnissen wird durch viele bezaubernde Fotos und zahlreiche Grafiken, Zeichnungen und ein paar überraschende Extras aus prominenter Feder ergänzt. Dieses Buch über Laborbeagles knüpft an die üblichen Rasse-Ratgeber an und richtet sich an Menschen, die einem Beagle aus dem Tierschutz den Vorzug geben möchten. Ein Teil der Einnahmen wird übrigens zur Förderung der Arbeit der ­Laborbeaglehilfe e.V. ­verwendet.

Der Wenzel-Test – Mein Dackel, die Männer und ich
Der Rauhaardackel ­Wenzel hat Verena Scheitz 13 Jahre ihres Lebens, 13 Jahre voller Treue, Freude, ­Panik, Spiel, Überraschungen, Unbeschwertheit, aber vor allem bedingungsloser Liebe begleitet. Der kleine Hund mit dem großen Ego, seinem ausgeprägten Charakter und seinem riesigen Herz war auch Prüfstein für zahlreiche Freundschaften und Liebesbeziehungen – und nicht alle konnten dem „Wenzel-Test“ standhalten …
„Rauhaardackel waren immer in meinem Leben. Mein erster Dackel hieß Niki. Er wachte an meiner Wiege wie eine Marienstatue mit stacheligem Pelzmantel, aber zeitweise mit realem Beschützerinstinkt, worauf ihn meine Mutter vor das Kinderzimmer sperrte. Die Folge war absehbar: Keiner durfte mehr das Zimmer betreten. Außer ich schrie und man hatte Leberwurst dabei. Also schrie ich. Oft. Für Niki. Als Niki starb – ich war 16 Jahre alt – ist für mich nicht nur ein Freund und ein Familien­mitglied gestorben, sondern ich verlor auch einen Lehrmeister. Niki hat mich all die Jahre gelehrt, Dackel zu verstehen und richtig zu interpretieren. Es waren quasi die unbekümmerten Lehrjahre für … Wenzel. Und Wenzel war anders. Vom ersten Tag an.“

Reise ins Glück
Es ist eine Sammlung von Geschichten der TierschützerInnen des Vereins Animal­hope Tierhilfe Nitra und ihren vierbeinigen Schützlingen: von ihrem Alltag und ihren Besonderheiten, von ihrer Kraft und ihrer Stärke, von gemachten Grenzerfahrungen und neuem Mut. Wir begegnen Hoffnung, Leid, Ausdauer und dem Willen, etwas zu verändern – und den Schicksalen kleiner und großer Fellnasen, die unsere Herzen berühren. Alle an diesem Buch Beteiligten arbeiteten ehrenamtlich. Der Reinerlös kommt zur Gänze Animal­hope Tierhilfe Nitra zugute.
Mein Haus, mein Hof, mein Rudel

Hundegeschichten mit Paula, einer Hovawart-Dame voller Überraschungen
In 32 unterhaltsamen Geschichten erzählt die Autorin von ihrer Hovawarthündin Paula. Sie zeigt dabei, wie sich durch einen behutsamen Umgang eine innige Beziehung zwischen Mensch und Hund entwickelt. Gleichzeitig werden die Eigenarten der sensiblen Rasse der Hovawarts sichtbar. Viele Zeichnungen ergänzen das Buch und erfreuen jeden Hundefan. Paulas Leben war an Vielfältigkeit kaum zu überbieten. Die ersten Jahre begleitet sie ihre Familie bei zahlreichen Urlaubsfahrten in malerische Landschaften. Doch die sind ihr egal. Hauptsache, das Rudel ist zusammen und das Schweineohr dabei. Dann kann man überall Spaß haben. Als sie fünf ist, bekommt sie einen eigenen Hof. Aber Ruhe kehrt auch hier nur selten ein. Hasen, Igel, Hühner und Schafe werden ihre neuen Freunde; auch die Vier- und Zweibeiner im Dorf erfordern ihre ganze Aufmerksamkeit. Dass Paula ihrem Wesen entsprechend überall für Ordnung sorgt, ist natürlich klar. Welches Leben ihr besser gefallen hat? Das können wohl nur die Leser entscheiden …

Mein Hund heißt „NEIN!“
44 Kurzgeschichten für Urlaub, Freizeit und zum Vergnügen
Der Herausgeber und Autor Burkhard Thom hatte eine Idee. Kurzgeschichten für einen „tierisch guten Zweck“. Auf dem Weg des Welpen von der Geburt, über die Hundeschule, bis hin zum Weg über die Regenbogenbrücke begleiten insgesamt 18 Autoren ihre hoch- und tiefen­begabten Lebewesen durch das Leben. Die facetten­reichen Erlebnisse rund um unsere Vierbeiner führen den Leser in eine bunte Welt, mit besonderen Erlebnissen, rund um Hund und Herrchen. Ob Rassehund oder Mischling: Irgendwie sind sie alle gleich und unberechenbar. Die Erlebnisse reichen von bunt und stimmungsvoll bis tief traurig und facettenreich. Es beginnt mit der Erziehung und so mancher Hund, gerade aus seinem Wurf entnommen und in die Familie gebracht, glaubt in den ersten Tagen, dass sein Name „Nein!“ ist. Unzählige Verbote und Erziehungsversuche ebnen den Weg in eine reibungslose Hund-Mensch-Beziehung, und manchmal setzt sich auch der Mensch durch. ­Kurzgeschichten müssen nicht immer kurz sein, denn besondere Ereignisse stehen im Mittelpunkt der ­Geschichten. Die Themen kommen aus dem täglichen Leben und der Leser kann schnell herausfinden, ob ihm die Geschichte gefällt oder nicht.

Ob aus einer Rassezucht, einem Tierheim, aus Auffangstationen oder einer ­Tötungsstation, die Geschichten der 18 Autoren eignen sich zum kurzfristigen Verzehr, im Wartezimmer beim Tierarzt, als Gute-Nacht-Lektüre, aber auch als willkommene Entspannung im Urlaub oder auf der Reise. Es handelt sich um leichte, amüsante, lehrreiche und spannende Kost für Zwischendurch. Alle Autoren stellen sich in den Dienst der guten Sache und spenden ihre Autorenvergütung für einen wohltätigen Zweck an die Vereine SOS-DOG e.V. und IG gegen Rasselisten e. V.

Pdf zu diesem Artikel: buchtipps_08_2017

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