Buon Giorno Toscana

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Die Toskana, wohl eines der schönsten Reiseziele in Europa, lockt mit faszinierenden Städten wie Florenz und Pisa sowie den großartigen Landschaften des Chianti mit historischen Festen und bunten Märkten. Wer bringt diese italienische Provinz nicht in Verbindung mit den Begriffen gutes Essen, Wein, Kirchen, Museen … So hat dieses klassische Ziel der Italien-Urlauber auch uns inspiriert und wir reisten in den heurigen Semesterferien vom 3. bis 10. Februar mit unserer Siberian Huskyhündin "Lynn" in dieses reizvolle Urlaubsgebiet.
Damit unsere Hündin auch im Urlaub ihren Auslauf im Garten hat, buchten wir ein Haus mit Garten in unmittelbarer Nähe von Viareggio. Nach etwa 9 Stunden Autofahrt – 950 km Autobahn über Venedig, Bologna und Florenz – kamen wir am Nachmittag bei strahlendem, warmen Wetter in Viareggio an.
Viarregio mit seinem Jachthafen, der zu einem der beliebtesten des Mittelmeeres gehört, lädt auch mit seiner von Palmen umsäumten kilometerlangen Strandpromenade zum Bummeln, Essen und Shoppen ein. Diese kilometerlange extrem breite Strandpromenade ist auch für Vierbeiner ein herrlicher Spazierweg. Viele der italienischen Boutiquenbesitzer und viele Caffettiere lassen ihre Hunde auf dieser Promenade frei herumlaufen. So gab es für unsere Lynn immer wieder Gelegenheit, sich mit anderen Hunden zu beschnüffeln oder mit ihnen zu spielen.

Winterzeit ist Hundezeit
Da im Winter in der Toskana kaum Touristen unterwegs sind und die Einheimischen sich von Hunden scheinbar überhaupt nicht gestört fühlen, durften wir unsere Lynn in die Restaurants und Pizzerias mitnehmen. Und dies trotz Türschilder wie "Devieto dei Cani" oder "Dogs are not allowed"). Die einzige Ausnahme war ein sehr schönes Fischrestaurant am Abend, wo uns der Kellner mit dem Hinweis "Es ist alles besetzt " – wir hatten aber auch nicht reserviert – sehr freundlich wieder hinaus komplimentierte.
Auch am Strand, wo im Sommer striktes Hundeverbot herrscht, konnte unsere Huskyhündin nach Herzenslust herumtollen und mit unsagbarer Ausdauer riesige Löcher in den Sand buddeln.

Belissimo Cane
Aber nicht nur in Viareggio war unsere Hündin in den Shopps, Restaurants etc. ein gerne gesehener Gast, auch bei unseren Ausflügen nach Florenz und Pisa gab es von den Einheimischen immer nur ein "Bellissimo cane" zu hören. Nirgendwo stießen wir auf Ablehnung unseres Hundes. Von der oft aus Italien zitierten Hundefeindlichkeit ist in der Toskana im Winter nichts zu bemerken (siehe dazu auch meinen Reisebericht über die Cinqueterre im WUFF 4/2000). Da auch der Verkehr auf den italienischen Autobahnen im Februar im Vergleich zum Sommer sehr gering ist, ist die weite Anreise in die Toskana problemlos zu meistern und ist mit einem Hund auf jeden Fall eine Reise wert.
Für weitere Fragen oder Auskünfte stehe ich gerne zur Verfügung, meine e-mail Adresse findet sich auf meiner Homepage http://www.wurzberger.com




>>> WUFF STELLT VOR


Der Autor des Berichtes, Ing. Wurzberger aus Korneuburg bei Wien, ist WUFF-Lesern durch seine Berichte über die Silvesterläufe 1999 und 2000 in Wien mit seiner Siberian Husky Hündin Lynn (WUFF 2/00 und 2/01) sowie durch seine Reiseberichte (WUFF 11/97, 12/97 und 4/00) bekannt. Lynn begleitet Herrchen stets bei seinen Trainingsläufen für die zahlreichen Marathons, die Ing. Wurzberger bereits erfolgreich absolviert hat. Mehr über diesen Sportler mit Hund auf der Homepage http://www.wurzberger.com

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