Cache–Dogs: Vierbeinige Schatzsucher

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Nein, in diesem Artikel geht es nicht wieder um eine neu kreierte Hunderasse. Cache-Dogs oder »Cache-Hunde« sind Hunde, die mit ihren Haltern Schätze suchen und dabei oft selber, wen wundert‘s, sehr erfolgreich sind. Bei diesen Schätzen handelt es sich natürlich nicht um wertvolle Münzschätze und dgl., sondern um wasserdichte Dosen in ver­schiedenen Größen, die mit Kleinigkeiten und Logbüchern bestückt gut getarnt in Feld, Wald, spannenden Gebäuden und auch Städten versteckt sind. Mancher Leser wird es vielleicht schon erkennen, um was es hier geht: Richtig – es geht ums Geocaching. Und – es lässt sich wunderbar mit Wandern kombinieren.

Geocaching – oft als weltweite »Schnitzeljagd per GPS« bezeichnet – ist eine Freizeitbeschäftigung, die vor gut 25 Jahren aus den USA zu uns schwappte. In den letzten Jahren hat Geocaching zunehmend begeisterte Anhänger unter Hundefreunden gefunden. Die reizvolle Mischung aus ein bisschen Abenteuer, Rätsellösen und Natur­erlebnis faszinierte auch die Autorin, nachdem sie vor vielen Jahren mit dem Cachevirus »infiziert« wurde.

Schatzsuche mit Hund
Da sich »Geocacher«, egal ob alleine oder mit Familie, zur Ausübung ihres Hobbys viel in der Natur aufhalten, sind natürlich auch ihre bellenden Familienmitglieder bei Wind und Wetter mit von der Partie. Inzwischen wird in einigen Hundeschulen sogar schon diese Schatzsuche als Beschäftigungskurs für Hunde angeboten. Ein Zusatzangebot zur bekannten Nasenarbeit wie ZOS (Zielobjektsuche), Fährte, Mantrailing usw. Allerdings – Cache-Dogs brauchen eigentlich keine besondere Ausbildung, um die Schätze (Caches) aufzuspüren. Aus eigener Erfahrung reicht meist schon das mehrfache Miterleben, wie sich Frauchen oder Herrchen über etwas tierisch freuen, das sie gerade an einem Baum oder in einer Felsspalte gefunden haben. Verbunden mit Begeisterungsgesäusel und »Schau mal, eine Dose!« hat Shari, der Cachesuchhund der Autorin, schnell begriffen, um was es geht und schon viele Male den Schatz eher erschnuppert als Frauchen mit den Augen suchen konnte. So eine fleißige Helferin, deren es in der großen Geocacherfamilie viele gibt, ist also sehr praktisch. Und so manchen Hund freut es bestimmt auch, wenn Frauchen oder Herrchen seinem Anzeigeverhalten Beachtung schenken, anstatt schwatzend an dem Cache vorbeizuziehen.

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Brita Günther
Brita Günther und ihre Shari, eine elfjährige Golden Retriever-Weißer Schäferhund-Mischlingshündin, wurden vor über 10 Jahren mit dem Geocachervirus infiziert und haben dadurch auf Wanderungen schon viele ­schöne Gegenden kennengelernt, in die sie laut eigenen Angaben sonst nie gekommen wären.

Shari ist ein begeisterter Cachesuchhund und hat schon so manche Dosen erschnüffelt, die Frauchen nicht oder zumindest nicht so schnell gefunden hätte. Beide leben mit ihrer 16-jährigen Kätzin Bijou, die allerdings keine Cachecat ist, in Remscheid.

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