Corona-Schnüffelhunde: Spürnasen im Zeitalter der Pandemie

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Die Corona-Pandemie hat die Welt auch fast ein Jahr nach dem ersten Ausbruch fest im Griff. Gerade jetzt, in der dunklen Jahreszeit, verbreitet sich das Virus wieder rasant, da Abstands- und Hygieneregelungen in beheizten Räumen schwerer einzuhalten sind. Bis zur Entwicklung einer für alle Menschen zugänglichen Impfung müssen wir uns wohl weiterhin auf flächendeckende Tests und darauffolgend auf die Unterbrechung der Infektionsketten verlassen. Dabei arbeiten Forscher weltweit an der Eindämmung und Bekämpfung des Virus. Eine Hoffnung liegt dabei in den Nasen der besten Freunde der Menschen: Könnten Corona-Schnüffelhunde uns schon bald im Kampf gegen die Pandemie helfen?

Dass Hunde über einen erstaunlichen Geruchssinn verfügen, ist nichts Neues. Schon in grauer Vorzeit nutzten unsere Ahnen diese spezielle Anlage und ließen sich von den Vorfahren unserer Haushunde bei der Jagd helfen. Und aufgrund genau dieser Fähigkeit kommen sie heute immer noch – trotz all unserer modernen Technik – in den unterschiedlichsten Gebieten zum Einsatz, sei es als Drogen-, Leichen- oder Bombenspürhunde. Auch die Fähigkeit Krankheiten zu erschnüffeln machen sich die Menschen beispielsweise bei der Erkennung von bestimmten Krebserkrankungen oder Unterzuckerungen bei Diabetikern zunutze. Aus diesem Grund liegt es nahe, zu testen, ob die feine Hundenase auch in der Lage ist, den neuartigen SARS-CoV-2 Virus, der als Auslöser von COVID-19 identifiziert wurde, zu erkennen.

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