Das innerartliche Hundespiel: Hund-Hund-Spiel

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Ein Spiel wird als Tätigkeit bezeichnet, die ohne bewussten Zweck zum Vergnügen, zur Entspannung, aus Freude an ihr selbst ausgeübt wird. Für Hunde ist dieses Spiel sowohl im Welpenalter mit den Wurfgeschwistern beginnend als auch im Erwachsenenalter von Bedeutung. Spielen fördert u.a. die geistige Leistungsfähigkeit, Beweglichkeit, Koordination, Aufmerksamkeit, körperliche Ausdauer des Hundes und es wird dabei auch sehr viel von den Artgenossen im gemeinsamen Umgang gelernt.

Im »richtigen« Hundespiel zeigt der Hund eine Vielzahl von Verhaltensweisen aus unterschiedlichen Funktionskreisen. Er bellt, knurrt, lauert und jagt, ohne dabei die spezifische Endhandlung zu zeigen. Daran ist unter anderem erkennbar, dass es sich um Spielverhalten handelt – es werden die unterschiedlichsten Verhaltensweisen ohne Endhandlung gemischt und Verschiedenstes ausprobiert. Zusätzlich sind die Bewegungen übertrieben und ausladend – dieser klassische »Bewegungsluxus« ist typisch für ein Spielverhalten. Ein Rollenwechsel ist hier auch ein wichtiger Bestandteil.

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Yvonne Adler lebt und arbeitet seit mehr als 20 Jahren mit Hunden. Sie schloss das Studium zur Tierpsychologin mit Auszeichnung ab und ist zudem eine von Europas ersten akademisch geprüften KynologInnen. Neben ihrer Tätigkeit als Sachverständige für Hunde, absolviert sie laufend weitere in- und ausländische Aus- und Fortbildungen im Bereich der Kynlogie, um stets auf dem aktuellsten Stand der internationalen Hundewissenschaft zu sein. Kontakt: Yvonne Adler – Adler Dogs® www.adler-dogs.at

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