Das stressige Leben eines Hundes

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Foto: Adobe Stock

Wie Sie Ihrem Hund das Entspannen erleichtern

Die meisten Hunde leben ein sehr entspanntes Leben. Doch spätestens dann, wenn der Gang zum Tierarzt ansteht, laute Silvesterknaller explodieren oder der Staubsauger ausgepackt wird, verfällt fast jeder Hund in Panik. Diese Situationen lösen immensen Stress bei Ihrem Tier aus, was dazu führen kann, dass er in die Wohnung macht, aggressiv wird oder sich versucht zu verstecken. Den eigenen Hund, ein geliebtes Familienmitglied, so zu sehen, kann einem das Herz brechen. Daher stellen sich viele Halter und Halterinnen die Frage, wie Sie Ihrem Tier helfen können, solche belastenden Situationen zu überwinden. Schließlich will niemand sein Tier in einer mentalen Umbruchstimmung allein lassen. Es gibt zahlreiche Mittel und Wege dem Tier den Druck zu nehmen. Welche das sind, erfahren Sie im Folgenden.

Mit Streichelübungen zur Erholung

Hunde sind sehr sensible Wesen. Ist der Mensch aufgeregt oder besorgt, überträgt sich dies sofort auf den Gemütszustand des Tieres. Der Hund kann wahrnehmen, wenn wir beunruhigt sind und übernimmt diesen geistigen Zustand sofort. Ebenso kann er aber auch unsere Entspannung aufnehmen. Daher gibt es Streichelübungen, die Sie anwenden können, wenn der Hund wieder einmal außer Rand und Band ist, nicht einschlafen kann oder wild hechelt. Weitere Anzeichen für eine starke Verspannung sind angelegte Ohren oder gar eine angespannte Mimik. Meist geht damit das schnelle Wechsel der Blickrichtung einher, die auf Nervosität und Panik schließen lässt.
Zu empfehlen ist es, bereits im Welpenalter mit diesen Entspannungsübungen zu beginnen. So gewöhnt sich der Hund an die Massagen, sodass er damit gleich das Herunterfahren der geistigen Aufregung verbindet. Dies bringt Ihnen als Halter immense Vorteile. Denn schließlich wissen Sie, wie Sie ihrem Tier etwas Gutes tun können, wenn es wieder einmal in Angst verfällt.
Beginnen Sie die Massage bei den Ohren des Hundes. Beginnen Sie mit einer vorsichtigen Massage der Ohrmuschel und streichen Sie die Bewegung bis zur Ohrensitze aus. Legen Sie hierzu dem Daumen, mit einem geringen Druck, auf die Außenseite des Ohres. Wenn Sie den Daumen ein wenig kreisen, regt dies die Durchblutung zusätzlich an.

Mit pflanzlichen Mitteln zur Erholung

Viele Menschen kennen unruhige Phasen im Leben, bei denen das Schlafen schwerfällt, stetige Sorgen oder Anspannung ein Begleiter sind. Hierbei hilft dem Menschen Baldrian. Ebenso kann der Hund von dieser Pflanze profitieren, die mit einer Kombination aus L-Tryptophan, Magnesium, Vitaminen des B-Komplexes abgerundet wird. Das ätherische Öl kann entweder in das Futter oder Wasser gemischt werden, kann aber auch durch das Einatmen zu mehr Erholung führen.
Bei der ersten Anwendung sollten Sie vorsichtig vorgehen. Denn Baldrian für Hunde mit L-Tryptophan hat einen sehr intensiven Geruch, der den einen oder anderen Hund abschrecken kann. Geben Sie dem Hund Leckerli und halten Sie das Fläschchen mit dem Baldrian direkt vor das Leckerlie. So kann der Hund schon einmal an den Substanzen schnuppern. Zudem verbindet er den Geruch mit einer Belohnung, die ihn sicherlich erfreuen wird. Mit langsamen Schritten können Sie dem Hund den Baldrian verabreichen. Achten Sie hierbei auf die genaue Dosierung, welche in der Gebrauchsanweisung zu finden ist.

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