Der Beagle, der Wald – und ich

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Kennen Sie das: die Sonne scheint, die Natur explodiert, die Vögel zwitschern und Sie sind gerade völlig entspannt im Wald unterwegs, gönnen den Gedanken und dem Hund Auslauf, lassen die Seele baumeln und genießen die Natur und das Sein? Falls ja, Gratulation: Sie haben bei der Hundeauswahl alles richtig gemacht und vermutlich noch nie einen – oder gar mehrere – Beagle Ihr Eigen genannt! Falls nicht, lassen Sie sich als Trost mit auf den Weg geben: Sie sind nicht ­alleine! – Außer in der Dämmerung am Waldrand, wenn das Reh oder der Hase mit Ihrem Hund und Ihrer guten Laune im Schlepptau im nächsten Dickicht verschwinden, dann sind Sie sehr, sehr einsam …

Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Sophie S. und ich bin anonyme Beaglehalterin. Wie viele treue Wuff-Leser wissen, teile ich die letzten fast 20 Lebensjahre mit mindestens einem Beagle. Als ich es wirklich wissen wollte, waren es zwischenzeitlich sogar mal zwei, inzwischen bin ich aber wieder bei halbwegs vernünftigen eineinhalb angekommen.

Es begann damals ganz harmlos mit der Hündin Andra, die als Notfall aus einem Labor kam und bei mir landete. Hunde sind hier nun mal das, was passiert, während man andere Pläne macht … Jedenfalls brachte mir Andra schlagartig in Erinnerung, warum ich eigentlich nie einen Beagle wollte: ich wusste, dass sie verfressen und eigenständig sind, ab und zu ganz gerne jagen gehen, und ich fand sie auch nicht besonders schön.

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