Der Beagle – Sympathieträger mit Schlappohren und großem Freiheitsdrang

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Bis vor ein paar Jahrzehnten fand man ihn vorwiegend in Meuten und Versuchslaboren, aber inzwischen findet der Beagle einen wachsenden Fanclub als Familienhund. Solange man weiß, worauf man sich einlässt und mit den Beagle-typischen Eigenschaften umgehen kann, ist man mit einem Beagle sicherlich gut bedient. Allerdings gehen unter Attributen wie kinderlieb, familiengeeignet und gutmütig viele andere, aus der Meute- und Jagdhundevergangenheit erklärliche Eigenschaften unter. Der Beagle ist (zum Glück!) nach wie vor ein zäher und ausdauernder Jagdgebrauchshund, der genau weiß, was er will – und das ist selten das, was der Beaglehalter will…

Die Fachwelt ist sich immer noch nicht einig, ob der Name Beagle nun vom altfranzösischen „begueule“, was so viel heißt wie „weit offene Kehle“, oder doch vom altenglischen „begle“ oder keltischen „beag“, was beides „klein“ bedeutet, abstammt. Aber das ist eigentlich egal, denn wenn man alles in einen Topf wirft, landet man bei einem kleinen Hund mit großer Klappe, was einen der Sache schon recht nahe bringt … Aber das sind noch lange nicht die einzigen erwähnenswerten Eigenschaften dieses kleinen (33­–40cm Stockmaß), vielseitigen, liebenswerten, eigensinnigen, bunten Optimisten unter den Hunden.

Der wohl bekannteste Rassevertreter, neben Herrn Meier, war Snoopy, der Hund von Charlie Brown aus der Comicserie Peanuts. Alleine das sagt schon einiges über den Beagle aus. Aber auch Mars-Sonden wurden schon „Beagle“ getauft, und einige Wissenschaftler wunderten sich dann doch tatsächlich, dass Beagle II spurlos irgendwo im Universum verschwand. Da war der Name wohl Programm!

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Strodtbeck, Tierärztin, vierfache Hundehalterin und WUFF-Lesern durch mehrere
Artikel bereits gut bekannt. Verhaltensmedizinische Beratungen gemeinsam mit
PD Dr. Udo Ganslosser. Website: www.einzelfelle.de, www.strodtbeck.de

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