Der fast vergessene Schäferhund

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1994

Es ist immer so eine Sache mit Porträts von Rassehunden. Bittet man einen Züchter um die Vorstellung seiner Rasse, erhält man in der überwiegenden Zahl der Fälle Texte, die eher einem Werbeprospekt als einer objektiven Information entsprechen. Aber wer wird es schon dem Züchter verübeln, der eben seine Hunderasse über alle Maßen liebt, sonst würde er sie ja nicht züchten. Wir meinen hier natürlich nicht den „Vermehrer“, der Hundezucht als Geschäft betreibt, anstatt aus Interesse und Liebe für eine bestimmte Hunderasse. Das heißt also, dass Züchter zwar eine wichtige Quelle der Information, aber nur in seltenen Fällen auch ideale Autoren von Rasseporträts sind. So bleibt, um diese Rasse dem geneigten Leser vorstellen zu können, nichts anderes zu tun, als möglichst umfassende Quellen zu studieren, wobei es allerdings über den Holländischen Schäferhund außerhalb des Landes, dessen Namen er trägt, erstaunlich wenig Literatur gibt. Gespräche mit und Informationen von Züchtern und Haltern dieser Rasse sowie Hundesportlern sind der zweite Pfeiler dieses Porträts, und natürlich ist auch das Internet stets eine Quelle für Informationen und Kontakte.
Dem einen zu viel, dem anderen zu wenig, sollen Beschreibungen wie dieses Porträt einen ersten Ein- und kurzen Überblick über eine Rasse geben, gerade in dem Maße, dass der Leser erkennen kann, ob ihm die Informationen genügen, oder ob ihn die Rasse doch so sehr interessiert, dass er sich näher mit ihr beschäftigen will. Daher hat der Anspruch an ein Magazin stets ein anderer zu sein, als an ein Buch, das viel mehr in der Lage ist, die Rasse umfassend abzubilden.

Zu Unrecht unbekannt
Dass der Vorstellung des Holländischen Schäferhundes in dieser Ausgabe dann doch etwas mehr Platz eingeräumt wird als sonst an dieser Stelle üblich, hat seinen Grund darin, dass es sich um eine relativ unbekannte Rasse handelt. Der große Schweizer Kynologe Hans Räber, der seinerzeit in WUFF eine viel beachtete kritische Artikelserie über die Veränderungen in der Hunderassezucht publiziert hat (WUFF 3, 4 und 5/1997), meint in seiner „Enzyklopädie der Rassehunde“ (Kosmos Verlag) über die Holländischen Schäferhunde, dass sie aufgrund der Dominanz der Deutschen Schäferhunde völlig zu Unrecht die Stiefkinder der internationalen Kynologie seien. Räber erklärt: „Zu Unrecht deshalb, weil sie in Bezug auf körperliche Robustheit und Gebrauchseigenschaften weder den Belgischen noch den Deutschen Schäferhunden nachstehen.“

Funktion bestimmt Form
Die Anforderungen an einen Hund bestimmen seine Morphologie und sein Wesen. Zumindest galt dies ganz allgemein für den Ursprung einer jeden Hunderasse. Und dass etwa ein Schäferhund in einer hügeligen oder gar gebirgigen Region anders beschaffen sein muss als auf einer kargen Insel mit eisigen Winden oder in einem flachen weiten Land gemäßigten Klimas, ist daher einsichtig. So wurden zum Hüten der Schafe in Deutschland andere Hunde gebraucht als etwa auf den Shetland Inseln oder in den weiten, damals kaum eingezäunten Weideflächen Hollands. Auf der flachen Heidelandschaft konnten die Schafe viel schneller sein als im Gebirge. Daher mussten auch die Holländischen Schäferhunde wohl schneller und wendiger sein als dies etwa bei einem Deutschen Schäferhund nötig war.

Rasche Reaktionen gefragt
Dass aber auch in Hinblick auf Wesen und Temperament eine sehr viel raschere Reaktion erforderlich war, um Schafe zu hüten, denen die ganze weite Ebene zur Verfügung stand, liegt meines Erachtens auf der Hand. Andererseits aber waren ja die Unterschiede der Deutschen, Belgischen und Holländischen Schäferhunde im 19. Jahrhundert keineswegs so ausgeprägt wie heute. Vor allem der Deutsche Schäferhund verfügte damals noch über einen gesunden geraden Rücken und war auch sonst sehr viel robuster und temperamentvoller als jetzt.
In Wahrheit aber wurden ja die Ursprünge aller dieser Rassen nicht wirklich bewusst für diese Aufgaben gezüchtet, vielmehr „züchteten“ sie sich quasi selbst. Nach dem Prinzip des Überlebens und der Fortpflanzung der „fittesten“ und der am meisten an ihre Umwelt und Anforderungen angepassten Hunde entwickelten sich auch die jeweiligen Landschläge, aus denen der Mensch dann erst ab dem 19. Jahrhundert, als die moderne Hundezucht begann, einheitlich aussehende Rassen „rein züchtete“.

Rassestandard
Grundlegende Informationen über eine Hunderasse findet man im „Rassestandard“, der die Bestimmungen festlegt, wie ein Hund zu sein hat, soll er „rassetypisch“ sein. So erfahren wir im Standard (FCI-Standard Nr. 223), dass der Holländische Schäferhund (Hollandse Herdershond) zu den Hüte- und Treibhunden gehört, und dass es ihn aufgrund seines unterschiedlichen Haarkleides in 3 Varietäten gibt: Kurz-, Rau- und Langhaar. Der mittelgroße Hund (Widerristhöhe für Rüden 57 – 62 cm, für Hündinnen 55 – 60 cm) soll mit den Eigenschaften eines echten Schäferhundes ausgestattet sein. Zum Studium der Details des Rassestandards sei auf diesen verwiesen, leicht nachzulesen auch auf den u.a. Websites.

Charakter je nach Haarkleid
Es ist durchaus legitim, bei der Frage nach dem Wesen und nach den Anforderungen an den Holländischen Schäferhund die dafür zuständigen Rasseklubs zu fragen, bilden diese ja sozusagen den gemeinsamen Nenner ihrer Mitglieder. Was ist also der Charakter des Holländers, fragen wir den Österreichischen Klub für Holländische Schäferhunde. Auf diese Frage findet man auf dessen Website (http://www.hollandse-herder.at) folgende Antwort: „Im Charakter der 3 Varietäten bestehen minimale Unterschiede. Der Kurzhaar ist der Arbeitshund, der sehr ernsthaft und temperamentvoll, aber auch konzentriert bei der Sache ist. Der Rauhaar ist der aktivste und der anhänglichste, aber im Junghundalter auch der anstrengendste seiner Art. Sein verspieltes, bewegungsfreudiges, jugendliches Benehmen behält er etwas länger bei und möchte in dieser Zeit aber auch jede Minute um seinen Herren freudig herumspringen können. Er zeigt dabei genau, was er mit Begeisterung für seinen „Zweibeiner“ tun möchte. Daher ist er manchmal zu übereifrig und schnell. Der Langhaar ist durch seine gezeichnete Fellpracht optisch sehr schön und ähnelt hierdurch in seinem äußeren Erscheinungsbild auch leicht dem des Wolfes. Da sich sein Fellpflegeaufwand sehr in Grenzen hält, ist auch er ein angenehmer Hausgenosse. Er ist etwas ruhiger, ausgeglichener, gelassener und genügsamer in seiner Art, hierdurch auch etwas weniger fordernd, aber die Leistung erbringt er mit gleichem Eifer und Temperament. Er gilt als der sensibelste der 3 Varietäten.“
Und der Schweizerische Club Holländischer Schäferhunde fasst die wesentlichen Anforderungen an seine Hunde so zusammen (www. hollandse-herdershond.ch): „Der Holländische Schäferhund war nie ein Modehund. Das hat der Rasse gut getan. Er verkörpert noch stark den Typ des ursprünglichen Hütehundes. Ein umzäunter Garten und kurzes Gassigehen reichen für diesen aktiven, unternehmungslustigen und wetterfesten Hund nicht aus. Dagegen eignet er sich vorzüglich für Leute, die mit ihrem Vierbeiner arbeiten wollen. Dank seiner Vielseitigkeit und seines Lerneifers bewährt er sich in fast allen Hundesportarten. Die weitaus meisten Vertreter dieser Rasse leben jedoch als Familienhunde, wobei ihr natürlicher, aber nicht übertriebener Schutztrieb sie zu guten Wächtern von Haus und Hof macht. Alle Holländer sind ziemlich robuste und gesunde Hunde, die ohne weiteres ein Alter von 12 bis 15 Jahren erreichen.“
Die Hunde scheinen wirklich so alt zu werden, denn in der Literatur und im Internet finden sich keine echten Hinweise auf rassespezifische Krankheiten, wohl dadurch bedingt, dass der Herder im Gegensatz zu seinem deutschen Kollegen nie ein Modehund war und – hoffentlich – auch nie einer werden wird. Anzumerken ist schließlich noch, dass der Holländer ein „Spätentwickler“ ist, also etwas länger als andere Hunde zum Ausreifen braucht, und daher nicht allzu früh belastet werden soll.
Wenn Sie sich für diese Rasse wirklich interessieren, lassen Sie sich bitte intensiv von Fachleuten beraten. Auskunft erhalten Sie u.a. auch bei den im Kasten „Kontakt“ angegeben Stellen.

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Der Schäferhund in Holland

In Holland hatte die Schafzucht eine gewisse Eigenheit: Die Schafherden befanden sich nicht Tag und Nacht auf den Weiden, sondern der Schafhirte trieb mit seinem Schäferhund die Tiere morgens auf die Weide und abends zurück in die Ställe. Der Grund lag in der schon damals sehr ökonomischen Denkweise der geschäftstüchtigen Holländer. Schafdung war ein sehr wertvoller Dünger für die bewirtschafteten Agrarflächen. Ließe man die Schafe Tag und Nacht auf den weiten Weiden, würde dort ihr wertvoller Dung verloren gehen. So aber sammelte sich ein großer Teil davon in den Ställen und war damit für die Nutzung besser verfügbar. In den Blütezeiten der Schafzucht gab es in Holland um die 800.000 Schafe und 6.000 Schäferhunde. Durch die weitere Ausbreitung der Agrarflächen, vor allem möglich durch die starke chemische Düngung seit der Mitte des 19. Jahrhunderts, wurde die Schafzucht in Holland immer weiter zurückgedrängt – und mit ihr der Holländische Schäferhund. Wohl wurden auf den damals üblichen Agrarausstellungen auch schon Hunde ausgestellt, aber erst 1898 wurde der „Nederlandse Herdershonden Club“ (NHC, Klub für Holländische Schäferhunde) gegründet, der sich der Erhaltung und Reinzucht dieser heimischen Rasse annahm. (Siehe Kasten)

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Der Hollandse Herder als Polizeidiensthund
von Andreas Vogel,
Polizeidiensthundeführer des Landes Nordrhein-Westfalen

Seit dem Sommer letzten Jahres bilde ich den nun 11 Monate alten holländischen, kurzhaarigen Schäferhund namens Boxer als Polizeidiensthund aus und werde ihn auch selbst führen. Für diesen Dienst benötige ich einen Hund mit einem guten Spiel- und Beutetrieb, einem ausgewogenen Nervenkostüm und einem neutralen Umweltverhalten. Die geforderten Leistungen sind recht hoch gesteckt, daher ist unser Trainingsplan mit täglichen, kleinen Erziehungs- und Ausbildungsübungen reichlich gespickt.
Da ich Boxer schon in der 16. Woche zur Ausbildung übereignet bekommen habe, konnte ich mir die Rahmenpunkte der vielfältigen Ausbildung selbst setzen. Heute haben wir unsere mit Höhen und Tiefen belegten Anfänge schon fast vergessen. Mit jetzt 11 Monaten kann Boxer mit einem Beißkorb aggressive Personen, die sich zur Wehr setzen, vertreiben oder diese am Weglaufen hindern. Die fiktiven Aggressionen und Aktionshandlungen des Figuranten beantwortet Boxer mit einer Abwehr durch Zustossen oder Festhalten, hier einen Biss setzen, und nach dem Abschluss dieser Übungen ist er auch gerne wieder zu Streicheleinheiten bereit.

Anfängliche Sorgenfalten
Da er immer noch am Anfang seiner Ausbildung steht, bin ich für ihn der wichtigste Bezugspunkt geworden. Die Förderung des Spiel- und Beutetriebes in allen Bereichen, das abschließende gemeinsame Spiel, meine Ansprache und mein Handeln haben ein uns verbindendes Vertrauen aufgebaut, das den noch jungen Hund über sich hinauswachsen lässt. Dadurch ist er selbst in unklaren Situationen trotzdem leichtführig und händelbar. Obwohl es sich dabei manchmal zeigt, dass Boxer seine anfänglichen Sorgenfalten noch nicht ganz verloren hat, findet er aber Lösungen für sich oder weiß, dass er sie durch mich erreichen kann.
Da auf Boxer die Bezeichnung „Spätentwickler“ zutrifft, zerlege ich jede Ausbildungseinheit in kleinste Schritte und führe ihn auf dem möglichen Ausbildungsweg zum Ziel.

Neue Methoden: Gewaltfreie Ausbildung zum Polizeihund
Für mich als Hundeführer war es eine wichtige Entscheidung, Boxer auf einem „gewaltfreien Weg“ in unsere nicht immer stressfreie Arbeit einzustimmen. In alltäglichen und unübersichtlichen Situationen benötige ich einen verlässlichen
Teampartner, mit dem ich in der Lage bin, komplexe Aufgabenstellungen zu lösen. Dazu zählen nicht nur die nächtlichen Durchsuchungen großer Industriehallen und anderer Objekte nach begangenen Straftaten, um dort versteckte Personen schnellstmöglich auffinden zu können. Auch müssen wir vermisste Personen in hilfloser Lage auf großen Geländeteilen ausfindig machen können, um ihnen schnellstmöglich die notwendigen Hilfeleistungen zu kommen zu lassen. Zuhause aber, nach getaner Arbeit, soll Boxer der liebenswürdige und unkomplizierte Begleiter sein. Diese Eigenschaften haben sich im Zuge der Aufzucht- und Ausbildungszeit auch gezeigt, und es ist zu erwarten, dass Boxer sich am Ende seiner Sturm- und Drangzeit als vollwertiges Mitglied im täglichen Miteinander einfinden wird.

>>> WUFF – INFORMATION


Kontakt und weitere Infos

– ÖKHS – Österr. Klub für Holländische Schäferhunde, Präsident : DI Hans Peter Kurtz, Tel. +43-(0)664/ 25 25 673.
– SCHS – Schweizerischer Club Holländischer Schäferhunde, Marcel Albrecht, Rosenhalde 1, CH-5607 Hägglingen, Tel.: +41-(0)56/ 610 19 65
– In Deutschland gibt es keinen eigenen Klub dieser Rasse. Kontakt für Deutschland siehe unten
http://www.hollandse-herder.at
http://www.hollandse-herdershond.ch
http://www.hollandseherder.nl

Auch Züchter informieren:
– Österreich: Fam. Urschitz, A-8081 Heiligenkreuz/W., Tel.: +43-(0)3168/ 27575,
http://www.serenadeoflove.at
– Deutschland: Renate Zink, D-97332 Volkach,
Schweinfurter Str. 26, Tel.: +49-(0)9381/ 6477,
http://www.hollaendischerschaeferhund.de

Kontakt mit Besitzern Holländischer Schäferhunde in Deutschland gesucht! 
– Frau Zink, die erste Züchterin Holländischer Schäferhunde in Deutschland, sucht Kontakt mit Besitzern dieser Rasse. Für eine Erfassung der Hollandse Herder in Deutschland benötigt Sie eine Kopie der Ahnentafel. Bitte setzen Sie sich mit ihr in Verbindung (s.o.)!

>>> WUFF – HINTERGRUND

Die Zucht des Holländers

Mit 17 Teilnehmern wurde am 12. Juni 1898 in Utrecht die Gründungsversammlung des „Nederlandse Herdershonden Club“ (NHC, Klub für Holländische Schäferhunde) abgehalten. Beim Rassestandard unterschied man aufgrund des Haarkleides 6 verschiedene Rassevarietäten, was als Hinweis auf die damals noch großzügigere Auslegung von Hundezucht gelten mag. Während etwa Männer wie Rittmeister von Stephanitz für die Reinzucht des Deutschen Schäferhundes und Professor Reul für die des Belgischen Schäferhundes maßgeblich waren, fehlten in Holland solche Voraussetzungen. Zudem war es den Holländern weniger um das Exterieur, als um die Erhaltung der Leistungsfähigkeit und des Typs gegangen. Das beweist auch die Mitgliedschaft von M. Kessler und j. Steijns, die 1907 die noch heute bestehende und berühmte KNPV (Königliche Niederländische Polizeihunde Vereinigung) gegründet haben. Zu diesen Zeiten konnte man denselben Hund auf Ausstellungen entweder als Holländischen oder als Belgischen Schäferhund auftreten lassen. Doch der Wunsch, den Holländer als eigenständige Rasse von den anderen Schäferhunden abzugrenzen, wurde immer stärker und führte 1914 zu einer Beschränkung der Farben im Standard. Weiß wurde verboten, zugelassen wurde nur mehr silber- oder goldgestromt für den Kurzhaar, zusätzlich Pfeffer und Salz sowie Blaugrau für den Rauhaar, und silber- oder goldgestromt plus Kastanienbraun für den Langhaar.
Diese doch sehr drastische Reduktion der erlaubten Farben führte zu einem dramatischen Verlust der genetischen Variabilität dieser Rasse. Und das strikte Verbot von Weiß führte noch viel mehr zu einem Ausschluss des Großteils der damaligen Holländischen Schäferhunde von der Zucht. Denn die Farbe Weiß wird durch ein sehr dominantes Gen gesteuert. Bald erkannte man das Problem, und so wurden weiße Abzeichen 1928 wieder zugelassen. 1934 wurden für den Kurz- und Rauhaar weitere Farben eingeführt, um den Genpool wieder zu vergrößern. Aber der genetische Rettungsversuch kam offenbar zu spät. Die Zuchtbasis war sehr klein geworden, hatte man doch so viele gute Hunde seinerzeit von der Zucht ausgeschlossen. Die genetische Uhr ließ sich nicht mehr zurückdrehen. 1960 änderte man anlässlich der Anerkennung durch die FCI neuerlich den Standard und schränkte die erlaubten Farben wieder ein auf die von 1914 (siehe oben), mit der Ausnahme, dass Kastanienbraun für den Langhaar ebenfalls nicht mehr zulässig war.
Heute wird der Holländische Schäferhund in seinem Ursprungsland überwiegend von Mitgliedern des KNPV gezüchtet, wobei die Leistungsfähigkeit im Vordergrund steht und man bereit ist, durchaus Kompromisse im Aussehen einzugehen. Ein holländischer Hundesportler nennt es beim Namen: „Obwohl dieser Hund mittlerweile viel Malinois-Blut in sich hat, ist sein Wesen gleich geblieben: Ein intelligenter, etwas eigensinniger, aber trotzdem ausgesprochen führiger Holländer.“

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Dr. Hans Mosser
Der Arzt und Theologe Mag. Dr. Hans Mosser ist Mitbegründer und Herausgeber von WUFF und arbeitet im Hauptberuf als leitender Arzt und ­Professor in einem Universitätsklinikum.

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