Der Hund im Recht: Welches Recht gilt wann? (nach österreichischem Recht)

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Hundehalter sind in vielfältigen Belangen mit verschiedensten Gesetzen konfrontiert. Es gibt Bundesgesetze, Ländermaterien und Gemeindeverordnungen. Welches Gesetz gilt wann?
Diese Frage haben sich schon viele Hundehalter gestellt. Dann gibt es noch ein
Tierschutzgesetz, Polizeigesetze usw. In allen diesen Bereichen kommt das Thema Hunde vor. Oft sieht man sich schon mit einem anderen Gesetz konfrontiert, wenn man nur eine
Bundeslandgrenze überschreitet. Die Rechtsanwältin Dr. Susanne Chyba bringt Licht in die schwierige Materie.

Um zu wissen, wo sich rechtliche Bestimmungen in Bezug auf Hundehaltung in Österreich finden, muss zunächst erklärt werden, wer denn überhaupt die Gesetze erlassen und vollziehen darf. Es bedarf daher zunächst etwas trockener Theorie, um das österreichische Rechtssystem zu verstehen.

Gemäß Art 11 Abs 1 Z 8 B-VG (Bundes-Verfassungsgesetz) ist der Kompetenztatbestand „Tierschutz“ Bundessache in der Gesetzgebung, die Vollziehung obliegt den Ländern. Der Kompetenztatbestand „Tierschutz“ betrifft jedoch nur jene Angelegenheiten, die den Schutz des einzelnen Tieres zum Ziel haben. Infolgedessen hat der Bund das Tierschutzgesetz erlassen. Dort sind etwa die Kennzeichnung und Registrierung von Hunden, Vorschriften beim Tiertransport, Verbot von „Qualzüchtungen“ und die Anwendungen von Stachelhalsbändern geregelt.

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