Der Scottish Terrier: Gentleman im Frack

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Er sei der Gentleman unter den Terriern, sagen Freunde dieser Rasse. Andere nennen ihn – liebevoll – einen »mürrischen General«. Am bekanntesten ist er aber durch die Verwendung als Werbeträger für einen Scotch Whisky: der Scottish Terrier. Im Folgenden einige Notizen zur Rasse.

Schon sehr alte Quellen, wie die Bücher von Jacques du ­Fouilloux (La Venerie, 1561) und Dr. Stevens (The Noble Art of Venerie, 1575 und The Maison ­Rustique, 1572), berichten über einen »Erdhund, gebraucht für die Jagd nach Fuchs und Dachs«. Vielleicht war dieser Erdhund seiner Beschreibung nach ein Vorgänger unseres heutigen Scottish Terriers. Im 17. Jahrhundert, als König James VI. von Schottland James I. von England wurde, schrieb er an den Laird of Caldwell nach ­Edinburgh, dass man ein halbes Dutzend ­Terrier als Geschenk nach Frankreich schicken möge. In diesem Schreiben nannte der König einen Earl of Montieth, der angeblich gute Terrier hätte. Und später schrieb der englische Kynologe Rawdon B. Lee »Der Scottie ist die älteste Varietät einer einheimischen englischen Rasse … Über Generationen war er ein sehr populärer Hund in den Highlands, wo er – seltsam genug – als Skye ­Terrier bekannt war, obwohl er sich von diesem langhaarigen unsportlichen Wesen, das wir heute Skye Terrier nennen, völlig unterschied.«

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