Die richtige Hundekrankenversicherung finden

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Bellend über die grünen Wiesen tollen und Ball spielen, ein ausgedehnter Spaziergang im Stadtpark und Kuschelstunden auf dem Sofa. Das Leben mit einem Hund hält viele tolle Momente bereit. Doch auch Schattenseiten können Sie als Hundebesitzer ereilen, wenn der Hund beim Toben vor ein Auto läuft und sich verletzt und operiert werden muss. Auch vor plötzlich auftretenden Krankheiten oder chronischen Erkrankungen sind die geliebten Fellnasen nicht geschützt. Ganz gleich ob es sich um eine Krankheit, eine wichtige Operation oder einen Unfall handelt – der Hund muss zum Tierarzt. Eine Krankenversicherung für den Hund übernimmt einen Großteil der anfallenden Tierarztkosten. Bei einer Hundeversicherung gilt es zu beachten, dass es verschiedene Tarifoptionen gibt, die verschiedene Behandlungen und Leistungen abdecken.

Das decken die einzelnen Tarifoptionen der Hundeversicherung ab

Beim Abschluss einer Hundekrankenversicherung sollten Sie Folgendes beachten, damit Ihr Hund optimal versichert ist. In der OP-Schutz Versicherung für Hunde werden die Kosten für eine notwendige Operation von der Hundekrankenversicherung übernommen. Die Höhe der Kosten, die übernommen werden, wird vorher vertraglich festgehalten. Zu den häufigsten Operationen beim Hund zählen: Tumorentfernung, Kreuzbandrisse oder Entzündungen der inneren Organe, wie eine Gebärmutterentzündung. Eine ambulante Behandlung aufgrund eines Unfalls gehört in der Regel nicht zu den Leistungen, die in einer OP-Schutzversicherung geltend gemacht werden können. In solchen Fällen greift die Unfallschutzversicherung.

In der Unfallschutzversicherung für Hunde werden die Kosten für Operationen übernommen, die aus Unfällen resultieren. Diese Tarifoption ist für alle Hundehalter sinnvoll, denn beim Spielen und Tollen kann es schnell passieren, dass der Hund vor ein Fahrzeug gerät und sich ein Bein bricht.

Die Vollschutztarifoption bietet einen Rundumschutz für Hund und Hundehalter. Die Leistungen der beiden vorangegangenen Optionen, dem OP-Schutz und dem Unfallschutz werden kombiniert und durch weitere Leistungen ergänzt. Diese können ambulante Behandlungen und jährliche Impfungen sowie Gesundheitskontrollen beinhalten. Um die Kosten gering zu halten, sollten Sie auf eine niedrige Selbstbeteiligung achten oder auf diese komplett verzichten. Das bedeutet zwar höhere Beiträge, dafür entstehen im Notfall keinerlei Kosten für Sie. Besonders beim Tierarzt können diese schnell ansteigen und im Fall einer medizinischen Behandlung, sollten Sie sich um das Finanzielle keine Sorgen machen müssen.

Wie hoch sind die Beiträge einer Hundeversicherung

Die monatlich, vierteljährlich oder jährlich gezahlten Beiträge variieren in ihrer Höhe aufgrund von verschiedenen Faktoren. Diese Faktoren sind neben Alter und Rasse des Hundes auch der gewünschte Versicherungsumfang und für welchen Versicherer Sie sich entscheiden. Einige Hundekrankenversicherungen können nur abgeschlossen werden, wenn der Hund ein bestimmtes Alter unterschreitet. Erkundigen Sie sich vorher auch, ob die Beiträge mit zunehmendem Alter Ihres Vierbeiners steigen werden.

Rassespezifische Besonderheiten bei Abschluss einer Hundeversicherung beachten

Es gibt bestimmte Hunderassen, die aufgrund der Züchtung zu rassespezifischen Krankheiten neigen. Dazu gehören zum Beispiel die Französische Bulldogge mit Atemwegserkrankungen, Schäferhund und Golden Retriever mit Ellenbogen- und Hüftdysplasie und Bernhardiner mit Fehlbildungen des Augenlids.

Besitzen Sie einen Hund, dessen Rasse dafür bekannt ist, zu bestimmten Krankheiten zu neigen, informieren Sie sich, bevor Sie eine Hundeversicherung abschließen, ob diese abgedeckt sind.

Hundeversicherung und GOT

Die Abkürzung GOT steht für Gebührenordnung der Tierärzte und legt fest, welche Gebühren bei einer Behandlung in Rechnung gestellt werden dürfen. Die Höhe der Kosten richtet sich nach Zeitaufwand und Schwierigkeit der notwendigen Behandlung. Der Tierarzt kann Ihnen den ein- bis dreifachen Gebührensatz in Rechnung stellen. Achten Sie vor Abschluss einer Hundeversicherung, bis zu welchem Höchstsatz Leistungen übernommen werden.

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