Diskussion: Selbsternannte Hunde-Gurus: Mit Angst und Panik erziehen?

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Ist es in der heutigen Zeit nicht unglaublich, dass Menschen ihre vierbeinigen »Lieblinge« auf den Rücken werfen, auf den Boden drücken, würgen, treten, anschreien oder am Nackenfell schüttelnd in Todesangst versetzen, um ihnen beizubringen, dass der sich so gebärdende Mensch als Elternteil ernst genommen werden soll und sich so Respekt verschaffen will? Im Folgenden ein Diskussionsbeitrag von Ingrid Blum.

Wir wissen, dass der Begriff »Alphawolf« veraltet ist und seine Existenz nichtig. Das interessiert jedoch so gut wie keinen, der danach strebt, Macht über einen anderen auszuüben. Solche Menschen wissen nicht einmal, wie der Begriff »Alphawolf« entstanden ist. Sie kennen den Unterschied von Beobachtung an Gehegewölfen und Freilandforschung nicht. Sie wissen auch nicht, dass Wolfhunde entstanden sind, weil man in den Kriegsjahren mehr Aggressivität in den Hund bringen wollte, und sie wissen auch nicht, dass dies gänzlich schief gelaufen ist, weil der Wolf in diesen Hunden dem Wildtier gemäß eher unsicher zurückziehend im Umgang mit Fremdem ist.

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