Demenz

Lykaon

Super Knochen
Bitte, wie hat sich bei euren Hunden Demenz ausgewirkt?

Maya frisst zur Zeit von 13h bis 1h. Dazwischen bringe ich kein Futter rein.

Es ist erschöpfend. Habe heute beim Brotbacken um 5h Früh übermüdet die Küche angezündet. (Kein ernster Schaden.) Sie liebt Brot, aber nichts zu machen, sie frisst nicht.

Es macht mich fertig, weil sie alle 12h Forthyron nehmen muss.

Sie wirkt normal, wenn wer bei ihr ist. Ist sue allein, dann steht sie mit dem Kopf in einer Ecke. Und macht rein.

Sie hört sehr schlecht und sie sieht schlecht. Aber sie kann frei laufen und aufs Sofa springen.

Eine demente Verschiebung des Tagesrhythmus wäre neu.

Beim Tierarzt ist sie wieder morgen und am Mittwoch. Wird infiltriert. Sie ist gut untersucht, ihr fehlt nichts explizit Terminales. Sie hat eine Zubildung an einer Nebenniere, aber definitiv kein Cushing-Syndrom. (Urintest erst letzte Woche.)

Ich könnte das Ende einleiten, aber solange sie zwischen den Krisen spazieren geht und um Pizza bettelt, fällt das halt auch schwer.
 

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oldie

Medium Knochen
Bei meinen Hunden hatte ich nur ganz wenige, wo Altersdemenz aufgetreten ist. Die meisten mußte ich leider schon vorher verabschieden.

Meine blinde Pudelhündin hab ich mit 16 Jahren übernommen, sie hat schon beim vorigen Frauchen Windeln getragen - bei mir ist sie mit 21 Jahren euthanasiert worden und hat erst sicherheitshalber in den letzten Wochen Windeln getragen, die fast immer trocken waren. Puppi hatte einen gewissen Altersstarrsinn (Demenz?), sie wollte oft ihren Buggy nicht benutzen, aber dann auch nicht gehen - war immer sehr lustig, wenn wir längere Wanderungen machen wollten. Beim Fressen ist sie oft vor dem Napf gestanden und hat nur hineingeschaut; dann hab ich halt per Hand gefüttert, nach einigen Tagen war das wieder vorbei und sie hat alleine gefressen. Ihre diversen Platzerl hat sie der Reihe nach aufgesucht, ist aber oft mitten in einem Zimmer gestanden und hat nicht weiter gewußt, welches Platzerl derzeit genehm wäre. Beim abendlichen Fernsehen hatte ich sie immer bei mir auf dem Schoß
liegen, und dann halt auf ein besonders weiches Bett gelegt - war auch nicht immer richtig. Erstaunlicherweise haben meine anderen Hunde sie akzeptiert, wie sie war und nur manchmal, wenn sie bei ihnen angestoßen ist, vorwurfsvoll zu mir geschaut.

Mein erster Hund war mit 16 Jahren auch dement, das war abends immer ein Problem, ihn im Garten wieder zu finden. Man glaubt nicht, wie lange man
mit Taschenlampen suchen kann. Leider war er gewöhnt, abends um 22 Uhr nochmals raus zu gehen (OHNE LEINE; SONST KONNTE ER UM DIE ZEIT NICHT GASSI; DER BLÖDMANN) und fast taub war er auch schon. Auch er war beim Fressen in der letzten Zeit sehr langsam, und hat manchmal den Napf nur angeschaut. Kutteln sind aber immer gegangen ... Er war auch nicht inkontinent, es mußte aber sehr schnell gehen, wenn er dann gemeldet hat, da ist dann schon manchmal ein Lackerl daneben gegangen.

Ich wünsch Dir alles Gute mit Deiner Hündin und vor allem gute Nerven ! Es ist leider so, daß man den richtigen Zeitpunkt für eine Verabschiedung nie genau feststellen kann, und man kommt sich sowieso immer wie ein Mörder vor.

Liebe Grüße Renate
 

puppimaus

Super Knochen
da gibt es alles mögliche, von nächtlichem herumrennen, herumrennen am tag ohne ende, dauerbellen, luftlöcher starren, nochmal zum futter kommen weil man vergessen hat daß man eh schon gefressen hat und so weiter und so fort
tatsache ist daß bei uns hochdosierter gingko ginseng um vieles besser wirkt als karsivan
 

keinen

Super Knochen
Mein Dackelmix konnte die letzten 2 Jahre, nach Einbruch der Dunkelheit, nicht mehr alleine bleiben. Er hat sich auch des öfteren hinter der Heizung im Badezimmer eingeparkt und konnte alleine nicht mehr raus.
 
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