guter agility trainer gesucht

kati-sancho

Junior Knochen
eine bekannte hat seit kurzem einen jungen hund und sie würde gerne agility mit ihr machen weil die kleine echt power hat...
kennt jemand von euch einen guten trainer?????
 

Andreas MAYER

Super Knochen
Edit:allerdings sollte der Hund für AG schon ausgewachsen sein....9 Monate ist schon noch sehr jung,
Zum 348. Mal: man kann sehr wohl auch schon mit jungen Hunden mit dem Agility beginnen. Agility besteht ja net nur aus hohen Sprüngen und dem Slalom. Basisarbeit an den Kontaktzonengeräten, Abrufübungen, Grundkontrolle usw. sind wichtige Voraussetzungen, die bei einem klassischen Agilitytraining eh immer zu kurz kommen.

Wenn ein Agility-HF z.B. immer mit seinem Hund vom Start weg mitrennen muß, weil der nie gelernt hat, gehorsam und aufmerksam da sitzenzubleiben, dann ist das in meinen Augen schon ein ziemlicher Ausbildungsmangel. Das ist z.B. etwas, was man schon mit jungen Hunden sehr zuverlässig trainieren kann.

Hundeführer und Hund müssen langsam miteinander in ihrer Leistungsfähigkeit und ihrem Zusammenspiel wachsen können. Eine gut eingeprägte Basiskontrolle an und zwischen den Geräten erleichtert dabei Vieles.
 
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Sockemaus

Junior Knochen
www.oegv-jedlesee.at

Also ich finde es sogar viel einfacher wenn man mit einen jungen Hund schon beginnt, das gibts ja sehr viele Übungen die er lernen muss ausser
die Geräte.

Und Hürden kann man auch ohne Stangen üben, der muss sowieso erstmal
lernen die durch die Ausleger zu laufen, dann kann man auch schon schicken oder wechsel einbauen, aber zumindest lernt er schon mal auf die
Hand bzw. den Hundeführer zu schaun.

Wenn man das alles immer wieder ein wenig übt und lernt tut er sich dann
mit 12 Monate viel leichter wenn man mit kleinen Hürden beginnt.

Genauso können die Zonen von einen jungen Hund schon gelernt werden, dafür muss er auch nicht über das Gerät laufen.
Two on two off schadet ihm nicht und er weiß worum es geht.

Aber da kommts halt auch viel drauf an wie der jeweilige Trainer die Geräte anlernt.

Viel Glück

Lg Sandra
 

Sancho

Super Knochen
Andi hats eh erklärt. Zu viel springen sollte der Hund eben nicht, wenn er noch nicht ausgewachsen ist. Wenn andere Vereine keine Alternativmöglichkeiten für einen jungen Hund bieten können, dann schreibens eben eine Altersgrenze hin! Wenn viele nur nach Schema F arbeiten können, dann ists halt so.

Ich fang jetzt zB mit Sancho auch wieder Agility an am Freitag, obwohl vor 2 Monaten noch nicht mal sicher war, ob sie ihre Verletzung überlebt. Wir geben aber nicht Vollgas sondern üben wie Andi gesagt hat Kontaktzonen, langsam den Slalom, A-Wand, Steg, etc.. und zwar die exakte und genaue, langsame Ausführung - nicht komplett übermotiviert gleich über sämtliche Hürden springen. :) und DAS ist schon genug Arbeit. Auch ohne Parcours!! (Da muss Hündchen nämlich auch Hirn einsetzen *g*)
 
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Friese1606

Super Knochen
PS: warum, ernsthafte Frage, steht bei vielen Vereinen dabei, erst ab dem und dem Alter!?
Weil junge Hunde langsam aufbauen wesentlich mühsamer und zeitintensiver ist, als "erwachsene" Hunde (samt HF) einfach in den Pacours zu stellen und sagen:"Mach." Und das auch noch wenn die Gruppen aus mind. 10 Leuten bestehen (oder mehr) :rolleyes:

lg
Friese :)
 

ratgirl

Super Knochen
die meisten agi-trainer+ kurse sind hoffnungslos überlaufen, und es fehlt einfach die zeit, sich um junghundsis zu kümmern....
wenn ich nicht meinen kleinen selbst ausbilden könnte, ich wüsste nicht wo....
die meisten leute machen das ja doch ehrenamtlich/nebenbei, haben auch noch andere dinge zu tun, als am agi-platz zu stehen und da ist es halt "lohnender" sich um teams zu kümmern, die "bald" auch mal starten können.... ist halt leider so, nachfrage übersteigt angebot..... sehs ja bei mir....
 

Gelöscht_38

Gesperrt
Super Knochen
Hi,

ich PERSÖNLICH finde es am besten, mit 10 - 12 Monaten mit dem Training zu beginnen. Das ist aber nur meine persönliche Ansicht, die auch nicht die "Qualität" unseres Trainings mindert ;)

#
Erst mit 12 bis 14 Monaten anfangen
Vom Kontaktzonentraining abgesehen, sollte man mit dem Training so spät wie möglich beginnen, um Spätschäden und vorzeitigem Verschleiß entgegen zu wirken. Machen wir uns nichts vor, Agility ist für die Hunde eine stark den Verschleiß fördernde Sportart, weniger die Turniere, als viel mehr das Training.

Ich halte daher absolut nichts davon, mit dem noch nicht ein Jahr alten Junghund zu beginnen, ihn durch die Hürdenausleger mit Stangen am Boden und durch Tunnel laufen lassen und nach und nach die Sprunghöhen zu erhöhen. Drei Gründe sprechen aus meiner Sicht dagegen:

* Die nicht festen Gelenke, Bänder, Knorpel werden in einer Weise beansprucht, die zu Spätschäden führen kann. Der Hund rennt nicht 'seinen' Weg, sondern den von einem mehr oder minder begabten Hundeführer 'erzwungenen', mit den möglichen Begleiterscheinungen wie Ausbremsen und Stauchen.
* Was lernen die Hunde dabei? Wenig bis nichts, außer Rennen, Rennen und noch 'mal Rennen. Ich kenne einige Hunde, die regelrechte 'Stangenschubser' sind. Ihnen ist so eine Stange da zwischen den Auslegern völlig egal, ihre Priorität ist das Tempo, das haben sie schließlich gelernt. Das in den Griff zu kriegen dauert, wenn überhaupt.
* Bei den 'neuen' Teams, die jetzt so in das Geschehen eingreifen und bei denen die Junghunde so aufgebaut wurden, kann ich keinerlei führtechnische Vorteile erkennen, eher sprungtechnische Nachteile. Warum dann das Ganze, es ist wohl hauptsächlich nur die Ungeduld der Hundeführer die sie so früh zum Anfangen treibt.
www.agility-granting-pleasure.de

lg
 
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Sancho

Super Knochen
dogged schrieb:
Erst mit 12 bis 14 Monaten anfangen
Vom Kontaktzonentraining abgesehen, sollte man mit dem Training so spät wie möglich beginnen, um Spätschäden und vorzeitigem Verschleiß entgegen zu wirken. Machen wir uns nichts vor, Agility ist für die Hunde eine stark den Verschleiß fördernde Sportart, weniger die Turniere, als viel mehr das Training.

Ich halte daher absolut nichts davon, mit dem noch nicht ein Jahr alten Junghund zu beginnen, ihn durch die Hürdenausleger mit Stangen am Boden und durch Tunnel laufen lassen und nach und nach die Sprunghöhen zu erhöhen. Drei Gründe sprechen aus meiner Sicht dagegen:

* Die nicht festen Gelenke, Bänder, Knorpel werden in einer Weise beansprucht, die zu Spätschäden führen kann. Der Hund rennt nicht 'seinen' Weg, sondern den von einem mehr oder minder begabten Hundeführer 'erzwungenen', mit den möglichen Begleiterscheinungen wie Ausbremsen und Stauchen.
* Was lernen die Hunde dabei? Wenig bis nichts, außer Rennen, Rennen und noch 'mal Rennen. Ich kenne einige Hunde, die regelrechte 'Stangenschubser' sind. Ihnen ist so eine Stange da zwischen den Auslegern völlig egal, ihre Priorität ist das Tempo, das haben sie schließlich gelernt. Das in den Griff zu kriegen dauert, wenn überhaupt.
* Bei den 'neuen' Teams, die jetzt so in das Geschehen eingreifen und bei denen die Junghunde so aufgebaut wurden, kann ich keinerlei führtechnische Vorteile erkennen, eher sprungtechnische Nachteile. Warum dann das Ganze, es ist wohl hauptsächlich nur die Ungeduld der Hundeführer die sie so früh zum Anfangen treibt.
Hm.. aber rein überlegungstechnisch kann man die frühe Beginnzeit damit verbringen, dem jungen Hund von Anfang an Genauigkeit beizubringen BEVOR man das Tempo steigert.

Auch kann man den jungen Hunde beibringen konzentriert zu arbeiten und langsamer vorzugehen. Auch das ist eine Vorbereitung aufs spätere Agility und eine gute Mensch-Hund-Beziehungs-Arbeit, finde ich.

Man sollte eben solche Übungen machen, die nicht auf die Gelenke gehen, bzw. nicht auf Tempo. Kontaktzonen - wie eh schon da steht - langsam aufbauen, Tunnel langsam aufbauen. Das heißt ja nicht, dass man gleich in einem Pacours mit vollem Tempo starten muss. Wenn man die Geräte gezielt nacheinander durcharbeitet, kann das auch Monate dauern, bevor man überhaupt zur ersten Hürde kommt, meiner Meinung nach. Genauso kann man UO-Übungen einbauen, festigen und gleich direkt am Agi-Platz anwenden - auch kein Nachteil für später.

Alles Sache des Aufbaus vom Training, hätt ich gesagt, bzw. auch, wie angagiert, kreativ und zeitintensiv Trainer arbeiten. (Möchte jetzt niemanden etwas unterstellen, bitteschön - das war nur mein Gedankengang dazu.)
 
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Andreas MAYER

Super Knochen
Hm.. aber rein überlegungstechnisch kann man die frühe Beginnzeit damit verbringen, dem jungen Hund von Anfang an Genauigkeit beizubringen BEVOR man das Tempo steigert.

Auch kann man den jungen Hunde beibringen konzentriert zu arbeiten und langsamer vorzugehen. Auch das ist eine Vorbereitung aufs spätere Agility und eine gute Mensch-Hund-Beziehungs-Arbeit, finde ich.

Man sollte eben solche Übungen machen, die nicht auf die Gelenke gehen, bzw. nicht auf Tempo. Kontaktzonen - wie eh schon da steht - langsam aufbauen, Tunnel langsam aufbauen. Das heißt ja nicht, dass man gleich in einem Pacours mit vollem Tempo starten muss. Wenn man die Geräte gezielt nacheinander durcharbeitet, kann das auch Monate dauern, bevor man überhaupt zur ersten Hürde kommt, meiner Meinung nach. Genauso kann man UO-Übungen einbauen, festigen und gleich direkt am Agi-Platz anwenden - auch kein Nachteil für später.

Alles Sache des Aufbaus vom Training, hätt ich gesagt, bzw. auch, wie engagiert, kreativ und zeitintensiv Trainer arbeiten. (Möchte jetzt niemanden etwas unterstellen, bitteschön - das war nur mein Gedankengang dazu.)
DANKE, DANKE, DANKE!!!

 

Bonsai

Moderator
Ich finde man kann alles übertreiben. Es sagt ja niemand, dass man mit einem Welpen oder Junghund schon voll trainieren soll, aber wenn Welpen schon von Anfang an die Geräte kennenlernen, langsam, mit viel Sicherung und natürlich mit absoluter Geduld, dann seh ich darin überhaupt keinen Nachteil, ganz im Gegenteil.
 

smile73

Super Knochen
darf ich da auch eine frage einwerfen?

wann und wie oft macht ihr mit euren hunden agility ?
ich habe ja 2 wuffs und jessy ist besonders aktiv und ich habe schonmal überlegt aber nachdem ich volltags arbeite und eine 3-jährige tochter habe stelle ich mir das sehr stressig vor!??

wohne im 16.bezirk
 

Sancho

Super Knochen
Wir gehen 1x in der Woche - Freitag oder Samstag und zwar so lange, wie sich meine Hunde konzentrieren können. Wenn ich merke, es wird nur mehr herumgekasperlt, geh ich vom Platz. Meistens trainieren wir so 2-3 Stunden - allerdings mit genügend Pausen :p

Öfter würd sichs bei mir auch schwer ausgehen, arbeite auch Vollzeit :eek:
 
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