Ich lese und höre jeden Tag mehr von Blackout, wenn das Licht ausgeht.

Caro1

Super Knochen
Es kommt wirklich sowohl in D als auch in AT auf die Lage an….
Hier etwa ein Beispiel für ein relativ günstiges Haus in D:

Und hier ein ungefähr gleich altes, gleich großes Haus in teurerer Lage in AT:

Natürlich könnte man genau umgekehrt auch x Beispiele finden😉
Ja, da lassen sich noch sehr viele Beispiele finden, vermutlich wie in Österreich auch, was Grenzgebiete z. B. Ungarn betrifft.... ;)
 

basam

Medium Knochen
Wenn es keinen Strom gibt, gibt es auch keine nur gekühlt haltbaren Lebensmitteln. Was also dann kochen, außer "Dosenfutter" wärmen? Abgesehen davon, dass ich nur E-Herd habe. Passiert es im Winter, kann man einiges zumindest kurzfristig draußen lagern, aber im Sommer ist es unmöglich. Auch kann man keine frischen Lebensmitteln mehr nachkaufen, da auch die Geschäfte ohne Strom nicht offen haben.
Für ein paar Tage, oder 1 max 2 Wochen, ist es sicher machbar, wenn auch nicht einfach.
Es gibt ja auch z. B. kleine Gaskocher, da kann man Nudeln, Reis kochen, Dosen wärmen.
Wasser abkochen.
Hier geht's ja nicht um bequem leben sondern um Überleben.
 

angie52

Super Knochen
Ich habe vor ca. 3 Jahren das Buch von Marc Elsberg gelesen "Blackout". Da ist so ziemlich wirklichkeitsnah beschrieben, was bei einem totalen Blackout passieren könnte. Natürlich war das fiktiv, zeigt aber Konsequenzen auf, die tatsächlich so passieren könnten. Abgesehen davon, dass wir frieren müssten oder keine Kommunikation mehr möglich wäre, usw., z.B. könnten Kühe nicht mehr rechtzeitig gemolken werden und müssten leiden ...

Gerade deshalb würde ich bei aller Umweltstrategie nicht ganz auf fossile Brennstoffe verzichten wollen. Auch diese bietet uns unsere Erde und sind im Notfall ein Ausweg.

Den Weg, alles nur auf Elektroenergie zu setzen, halte ich für falsch und sogar für gefährlich, sobald es nur mit Kernenergie zu machen wäre.
Wenn sich mal bei der Forschung mit Kernfusion Fortschritte ergeben, kann man sich das ja neu ansehen, aber bis dahin - Finger weg von Atomstrom
 

Cato

Super Knochen
Frankreich ist nicht Ungarn, das wäre dann schon eher die deutsche Grenze zu Polen oder Tschechien 😉
Mein Ö Beispiel ist auch nur 40 km von der Grenze…

Aber gerne auch genauer, denn der persönliche Eindruck täuscht tatsächlich oft, besonders verständlich natürlich dann, wenn man selber in einer Hochpreisregion lebt.

In Österreich müssen 10,6 durchschnittliche Jahresgehälter aufgewendet werden für eine 70 qm Wohnung.
In Deutschland sind es 6,0.

Etwas geringer der Unterschied, wenn man nur die Durchschnittsverkaufspreise von neu geschaffenem Wohnraum vergleicht:
hier kostet der Quadratmeter in Ö 4.457€, in D 4.100€

Was noch zum subjektiven Eindruck in D beiträgt ist, dass die Preise wirklich sehr stark angezogen haben in letzter Zeit.

Quelle: https://www2.deloitte.com/content/dam/Deloitte/de/Documents/real-estate/Deloitte_Property Index 2021.pdf
 

Brigie

Junior Knochen
Und wie kocht man dann Nudeln und Reis? Irgendwann sind auch die Gaskartuschen aus für den "Notkocher"......
z.B. mit so einem Campingkocher:
Eine Kartusche hält für 1,5 Stunden Kochzeit.
Mit ein paar Kartuschen kommt man da schon durch. Wir reden ja nicht von monatelangem Notstand, sondern von der Überbrückung eines Blackouts.

edit: Ich koche auch recht gerne nach dem Kochkisten-Prinzip.
Ich verwende zwar keine Kiste dafür, aber ich lasse das Wasser / das Gericht aufkochen (Nudeln, Reis, Suppen, Gulasch, Eintöpfe...) dann Deckel drauf, abschalten, zwei Handtücher drauf, und es kommt kaum je vor dass ich nochmal nachheizen muss.
Wasser speichert die Hitze unglaublich lange, wenn das gut eingepackt ist.
 
Zuletzt bearbeitet:

Caro1

Super Knochen
Frankreich ist nicht Ungarn, das wäre dann schon eher die deutsche Grenze zu Polen oder Tschechien 😉
Mein Ö Beispiel ist auch nur 40 km von der Grenze…
mit deinem Beispiel kann man es vergleichen, weil es zwar viel Wald, aber keine Arbeit dort gibt... Somit, es kommt schon darauf an, wo das Grenzgebiet liegt.. das gleiche Haus in Freiburg oder an der Grenze zu Basel, für diesen Preis nicht zu bekommen... Aber es geht ja auch nicht um einzelne Beispiele, sondern das für Menschen Wohnraum kaum noch bezahlbar ist, wo sie auch Arbeit finden.. und das ist in den Großstädten oder deren Einzugsgebiete, aber nicht im Grenzgebiet zu Ungarn oder deinem Beispiel, dem Saarland zu Frankreich...

Am teuersten ist immer noch die Schweiz...
 

Cato

Super Knochen
Ja, auf die Lage kommt es an. Wir können uns aber schon drauf einigen denke ich, dass es in Ö jedenfalls nicht billiger ist als in D.
In beiden Ländern ist günstiger Wohnraum für junge Leute in Arbeitsplatznähe echte Mangelware.
Mehr sozialer Wohnbau, weniger Immobilienspekulationen, das wäre eventuell eine Lösung.
 
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