Rottweiler fällt Besitzerin an

Caro1

Super Knochen
Das bezieht sich - denke ich - ausschließlich auf Hunde mit Schutzausbildung, andere Hunde beißen ja nicht einfach in einen Ärmel
Ich denke es bezieht sich auf alle Hunde und hatte nichts mit Schutzhunde zu tun, was aus ihrem Beitrag eindeutig hervorgeht:

Man kann ja, wie fast immer in solchen Fällen, nur raten.

Am ehesten passend erscheint mir hier eine Übersprungshandlung.

Abhilfe gegen so ein Verhalten in so einer Situation könnte es bringen, mit den Hund von klein auf immer wieder mal am Boden und/oder im Bett herumzukugeln. Tatsächlich regt das viele Hunde nämlich ziemlich auf, wenn der Mensch plötzlich eine für sie völlig ungewohnte Stellung und dann noch an einem ungewöhnlichen Ort einnimmt.

Das in Kombination mit der Erregung über die fremden Hunde zu ungewöhnlicher Zeit noch dazu....eine sehr unglückliche Verkettung von Umständen wahrscheinlich.

Hat mAn auch gar nix mit der Rasse zu tun, hätte mit so gut wie jeder anderen größeren, kräftigen Rasse auch so passieren können.
Deshalb schrieb ich, dass mir solche Situationen mit meinen Hunden, weil groß und kräftig, nicht bekannt sind und ich keine Hunde mehr halten würde, wenn ich solch eine Übersprungshandlung bei meinen Hunden befürchten müsste…
 

Caro1

Super Knochen
Also Zivilschutz, das Scharfmachen, das "Gehen an den Mann" ist in Ö verboten. Erlaubt ist der Sportschutz.
Es gibt keine falsche Schutzhundeausbildung und die Schutzhundeausbildung ist in Österreich wie in Deutschland auch privat Personen erlaubt..

Hat ja gar nichts zu tun mit einer echten Schutzhundeausbildung, die für privat ohnehin nicht erlaubt ist.
Zum Schutzhundelehrgang gehören auch bei den Privaten die Disziplinen: Sicherung, Stellen und Verbellen flüchtiger Personen, nur das Hunde bei der Polizei, Bundeswehr/Bundesheer oder Zoll dann weiter spezialisiert werden...

1. Im Schutzhundesport trainieren Privatpersonen ihre Hunde, zum Teil bereits ab Welpenalter, in den Disziplinen Fährte, Unterordnung und Schutzdienst. Im Schutzdienst wird der Hund darauf konditioniert, in einen Schutzärmel eines gestellten Opfers zu beißen. Der Helfer (gestelltes Opfer) trägt sicherheitshalber einen kompletten Schutzanzug, wobei sich an einem Arm zusätzlich der Schutzärmel befindet, den der Hund packen soll. Der Schutzärmel dient hierbei als Imitat eines Beuteobjekts, das der Hund eindeutig erkennen können soll.
 

Cato

Super Knochen
Also noch mal zur Erklärung „Schutzhundesport“, den ich früher mal gemacht habe (und wofür ich auch die Prüfung zum „Lehrwart“ abgelegt habe). Früher, jetzt mache ich das schon länger nimmer, aus verschiedenen Gründen. Ich bin aber immer noch überzeugt davon, dass man es so machen kann, dass es völlig in Ordnung ist, und wenn das Team Hund / Helfer / Hundeführer gut passt, dann kann es für alle Beteiligten eine gute Sache sein.

Wenn ein Helfer sich auch mal auf den Boden legt, dann tut er damit ja nix anderes, als das „Spiel“ in allen Facetten zu üben.

Jede Art von Spiel, insbesondere aber heftige, körperliche Spiele, müssen geübt werden, damit nicht versehentlich etwas passiert. Ob nun zwei oder drei Hunde miteinander spielen, oder Menschen mit Hunden, oder Hunde mit Katzen, oder Menschenkinder miteinander: alle müssen das auch üben, wie man spielt, ohne sich gegenseitig weh zu tun. Innerartlich ist das wichtig, erst recht aber, wenn artüberschreitend gespielt wird.

@ Caro: grundsätzlich machen PDH in der Grundausbildung zuerst mal auch nicht viel anders als das, was Hunde im Hundesport machen. Es kommen aber dann noch andere Situationen dazu, spezielle Varianten, die dann doch den entscheidenden Unterschied machen.

Also man kann mit einem gut trainierten PDH jederzeit auch zu einer IPO Prüfung gehen, aber ein Sporthund könnte nicht einfach so die Aufgaben eines PDH erledigen, da fehlt ihm ein entscheidender Teil.

Etwas platt und oberflächlich ausgedrückt: der Sporthund schießt mit Platzpatronen, der PDH hat scharfe Munition.
 

Cato

Super Knochen
Soviel zum Thema dass Schutzsport vollkommen harmlos ist .... :eek::rolleyes:

Diese "Vorsichtsmaßnahme" :eek: war bei keinem unserer Hunde jemals nötig, aber die standen auch nie vor dem Problem "mit dem Ärmel muss ich" , "ohne Ärmel darf ich nicht" egal ob einer steht, sitzt, kniet, liegt
Als mein Fynn bei uns einzog, kannte er kein Ballspiel. Als er es begriffen hat, worum es da geht, und dass das ja Spaß macht, fand er es so aufregend, dass er es gar nicht erwarten konnte und ein paar Mal meine Finger auch erwischt hat.

Ersetze jetzt Schutzhundesport durch Ballspiel und Ärmel durch Ball.

Gleiche Geschichte, nix anderes. :D
 

Caro1

Super Knochen
@ Caro: grundsätzlich machen PDH in der Grundausbildung zuerst mal auch nicht viel anders als das, was Hunde im Hundesport machen. Es kommen aber dann noch andere Situationen dazu, spezielle Varianten, die dann doch den entscheidenden Unterschied machen.
Nichts anderes habe ich geschrieben...:rolleyes:

Zum Schutzhundelehrgang gehören auch bei den Privaten die Disziplinen: Sicherung, Stellen und Verbellen flüchtiger Personen, nur das Hunde bei der Polizei, Bundeswehr/Bundesheer oder Zoll dann weiter spezialisiert werden...
 

Caro1

Super Knochen
Ersetze jetzt Schutzhundesport durch Ballspiel und Ärmel durch Ball.

Gleiche Geschichte, nix anderes. :D
Ersetze Schutzhundesport durch Ballspiel…:cool: Wie man darauf kommt, solche Vergleiche anzustellen... mit gerne Ballspielen, hat das nichts zu tun:

„Schutzhund (im engeren Sinn): Die Aufgabe des Schutzhundes (im engeren Sinn) besteht darin, „seinen Herrn gegen Angreifer [zu] beschützen und [zu] verteidigen, Gegenstände oder Personen [zu] bewachen; Gelände nach Gegenständen oder Personen [zu] abrevieren; Menschenfährten [auszuarbeiten]“ (MÜLLER 1996a, 25, eigene Hervorhebung). Zu den erwünschten Eigenschaften eines Schutzhundes zählen neben der Wesenssicherheit insbesondere Unerschrockenheit und Furchtlosigkeit, ein gewisser Grad an Schärfe, ein ausgeprägter Kampf- und Schutztrieb, Härte, Apportiertrieb, ausgeprägter Spür- und Stöbertrieb und Schussfestigkeit (vgl. MÜLLER 1996a, 25). Beim Schutzhund werden sowohl der Gebrauchswert als auch die individuelle Arbeitsweise vom Ausprägungsgrad des Schutz-, Kampf-, Beute-, Wehr- und Sozialtriebes bestimmt (vgl. MÜLLER 1996b, 15f.)“
 

Tamino

Super Knochen
Als mein Fynn bei uns einzog, kannte er kein Ballspiel. Als er es begriffen hat, worum es da geht, und dass das ja Spaß macht, fand er es so aufregend, dass er es gar nicht erwarten konnte und ein paar Mal meine Finger auch erwischt hat.

Ersetze jetzt Schutzhundesport durch Ballspiel und Ärmel durch Ball.

Gleiche Geschichte, nix anderes. :D
:confused:

Für mich ist das absolut nicht die gleiche Geschichte.

Jedem Hund, egal ob Ball, Seil, Dummy, das Zergeln, das Rangeln wird und zwar bevor es quasi ans Eingemachte geht, beigebracht - sollte beigebracht werden - der menschliche Körper ist tabu

ebenso tabu ist es einfach danach zu schnappen, sofern es HH nur in der Hand hält, anspringen um das Teil zu bekommen
HH wird auch nicht körperlich bedrängt um anzufangen, detto nicht per Bellerei, und ein Hund wird auch nicht -sofern Vernunft vorhanden ist - derart heiß gemacht auf das Teil oder das Rangeln, dass er bellt und kreischt (und das habe ich persönlich diverse x beim Sportschutz erlebt)

Schutzsport bedeutet sehr wohl direkt an den Menschen zu gehen, ihn anzuspringen in den Ärmel zu beißen in dem sich der Arm des Menschen befindet. Von Stellen und Verbellen gar nicht zu reden.

Ich sehe da in der Aufgabenstellung, im Umgang mit dem Hund schon einen großen Unterschied.
 

Cato

Super Knochen
:confused:

Für mich ist das absolut nicht die gleiche Geschichte.

Jedem Hund, egal ob Ball, Seil, Dummy, das Zergeln, das Rangeln wird und zwar bevor es quasi ans Eingemachte geht, beigebracht - sollte beigebracht werden - der menschliche Körper ist tabu

ebenso tabu ist es einfach danach zu schnappen, sofern es HH nur in der Hand hält, anspringen um das Teil zu bekommen
HH wird auch nicht körperlich bedrängt um anzufangen, detto nicht per Bellerei, und ein Hund wird auch nicht -sofern Vernunft vorhanden ist - derart heiß gemacht auf das Teil oder das Rangeln, dass er bellt und kreischt (und das habe ich persönlich diverse x beim Sportschutz erlebt)

Schutzsport bedeutet sehr wohl direkt an den Menschen zu gehen, ihn anzuspringen in den Ärmel zu beißen in dem sich der Arm des Menschen befindet. Von Stellen und Verbellen gar nicht zu reden.

Ich sehe da in der Aufgabenstellung, im Umgang mit dem Hund schon einen großen Unterschied.
Speziell im Umgang mit dem Hund sollte kein großer Unterschied sein - in der Praxis ist es aber leider oft so, wie du sagst, mit einer der Gründe, warum ich damit aufgehört habe.

Im Sportschutz, wenn richtig aufgebaut, lernt der Hund eben NICHT, in einen Menschen zu beißen. Auch wenn dieser Ärmel über einem menschlichen Arm steckt, da ist noch so viel Unterschied.

(Anders beim Mondioring mit Vollkörperanzug, aber davon reden wir hier ja nicht)


Für einen Polizeidiensthund ist Stellen und Verbellen tatsächlich das, als was es ursprünglich gedacht war.

Für einen Sporthund ist es nix anderes als Gib Laut. Und wenn er das brav macht, dann darf er nachher irgendwann ja zur Belohnung wieder in den Ärmel beissen.
 

Tamino

Super Knochen
Speziell im Umgang mit dem Hund sollte kein großer Unterschied sein - in der Praxis ist es aber leider oft so, wie du sagst, mit einer der Gründe, warum ich damit aufgehört habe.

Im Sportschutz, wenn richtig aufgebaut, lernt der Hund eben NICHT, in einen Menschen zu beißen. Auch wenn dieser Ärmel über einem menschlichen Arm steckt, da ist noch so viel Unterschied.

(Anders beim Mondioring mit Vollkörperanzug, aber davon reden wir hier ja nicht)


Für einen Polizeidiensthund ist Stellen und Verbellen tatsächlich das, als was es ursprünglich gedacht war.

Für einen Sporthund ist es nix anderes als Gib Laut. Und wenn er das brav macht, dann darf er nachher irgendwann ja zur Belohnung wieder in den Ärmel beissen.
Sehe ich wie Du, Theorie und Praxis = großer Unterschied.

Wenn Hunde regelmäßig derart hochgepuscht werden, bezweifle ich den Gehorsam

Der Grund dafür ist: seit fast 20 Jahren treffe ich regelmäßig Polizeihundeführer beim Spazierengehen, beim Bewachen. Kaum ein Hundeführer ist in der Lage seinen Hund ruhig an der Leine an meinem Rüden, der an der Leine ist und nicht mal hinsieht, vorbeizuführen. Abstand ca 5m. Da wird wiederholt gebrüllt, an der Leine geruckt, hochgezogen bis die Vorderpfoten den Boden nicht mehr berühren, die Hunde bellen, knurren drohen.....hängen in der Leine......

alle so schlecht ausgebildet, HF solche Versager???? von der Zucht her bereits so, dass sie kaum kontrollierbar sind....?????
 
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