rüde nach kastration

Soxy

Junior Knochen
was sind eure persönlichen erfahrungen mit rüden nach der kastration? ruhiger, braver,.....nur persönlicher erfahrung keine gerüchte und vorurteile!!
ich hab noch ne frage, bei rüden werden ja die hoden entfernt, d.h. der hodensack bleibt dran, d.h. wiederum dass es gleich aussieht wie vorher nur "ohne füllung" sorry, ich weiß nicht wie ich das besser beschreiben soll!

lg Sonja
 

XTeufelchenX

Super Knochen
was sind eure persönlichen erfahrungen mit rüden nach der kastration? ruhiger, braver,.....nur persönlicher erfahrung keine gerüchte und vorurteile!!
ich hab noch ne frage, bei rüden werden ja die hoden entfernt, d.h. der hodensack bleibt dran, d.h. wiederum dass es gleich aussieht wie vorher nur "ohne füllung" sorry, ich weiß nicht wie ich das besser beschreiben soll!

lg Sonja
wir haben Joey kastrieren lassen, weil er vorher total der dominante Rüde war. Jetzt ist es so, dass der total der Schmuser ist und um einiges ruhiger geworden ist.

Ja die Hoden werden entfernt aber durch das, dass eben die "Füllung" fehlt, bildet sich dieser zurück. Ich kenne Rüden bei denen der Hodensack überhaupt nicht mehr ersichtlich ist.
 

kira2004

Super Knochen
Hallo Soxy!

Also meine persönliche Meinung zu dem Thema mein Rüde hat sich überhaupt nicht verändert, wenn dann hat sich das Verhalten der anderen Hunde ihm gegenüber verändert.
Übrigens meiner war 19 Monate bei der Op und es waren gesundheitliche Gründe die die Kastration nötig machten.
Das ganze war exakt heute vor einem Jahr und du siehst nichts mehr von ehemaligen Hodensack.

lg Gitti
 

honey76

Anfänger Knochen
Mein Hund ist mit 3 Jahren kastriert worden. Er hatte öfters Rangeleien mit anderen Rüden, ist aber selber oft angegriffen worden, wie ich das in Erinnerung habe, ging es so gut wie nie von ihm aus.

Er verträgt sich nun auch mit Rüden, die sich normalerweise nicht mit Rüden vertragen. Kastrierte Rüden riechen wohl ganz anders, fast wie Hündinnen. Manche Rüden laufen meinem sogar hinterher und sind ganz begeistert von ihm.

Ruhiger wurde er nicht,verschmust war er immer,allerdings hat er nach der Kastration zugenommen, da ich Royal Canin Light wirklich für ein Lightfutter gehalten habe. Habe dann ein Futter gefunden, womit er schön abgenommen hat und anschliessend sein Gewicht auch gehalten hat. Mittlerweile bin ich von dem Futter nicht mehr überzeugt, habe gewechselt, aber auch da gibt es mit Gewichtszunahme keine Probleme.



Ich denke lieber keinen Trieb, als einen Trieb, den sie nicht ausleben dürfen.
 

cora57

Super Knochen
ich meine ein triebiger hund bleibt so ,auch nach der op .
ich würde es nur machen lassen ,wenn es medizinisch erforderlich wäre .
alles andere ist auch so mit viel arbeit ,in einen erträglichen rahmen zu bringen;)
 

Elisabeth.

Super Knochen
Timo wurde am 7.12.2006 kastriert.
In seinem Wesen hat er sich insofern geändert, dass er "seine Männlichkeit nicht mehr beweisen muss" - obwohl das bei Timo alles noch sehr kurz ist und die Hormonumstellung ja noch nicht abgeschlossen ist. Wir waren heute mit ihm bei der Tierärztin zum Impfen und sie ist sehr zufrieden mit ihm.
Jetzt lässt er sich von ihr sogar schon fast streicheln...
Timo liebt alle Hunde, aber vor Menschen (vor allem vor solchen, die vor Hunden Angst haben, hat auch er Angst...). Während er vor der OP in solchen Fällen geknurrt, gebellt und vielleicht sogar in die Luft geschnappt hat, bleibt er jetzt mehr und mehr ruhig, dreht sich weg oder zeigt auf andere Art, dass er seine Ruhe haben möchte.
Und, wie in einem anderen Beitrag weiter oben schon erwähnt, andere Rüden begegnen ihm "anders" - er ist halt keine Konkurenz mehr.
Und weil wir sehr viel unterwegs sind und oft vielen Menschen begegnen, war´s für uns schon die richtige Entscheidung. Die Erziehung ersetzt das Kastrieren natürlich nicht, aber es macht´s vielleicht doch ein bisschen leichter.
 

Soxy

Junior Knochen
Hallo Soxy!

Also meine persönliche Meinung zu dem Thema mein Rüde hat sich überhaupt nicht verändert, wenn dann hat sich das Verhalten der anderen Hunde ihm gegenüber verändert.
Übrigens meiner war 19 Monate bei der Op und es waren gesundheitliche Gründe die die Kastration nötig machten.
Das ganze war exakt heute vor einem Jahr und du siehst nichts mehr von ehemaligen Hodensack.

lg Gitti

der hodensack hat sich komplett zurück gebildet? -arg

ja mein rüde wurde am 19.12.2006 kastriert, und die hormone müssen sich ja erst richtig "einstellen", aber was mir sofort aufgefallen ist, dass er total verfressen geworden ist, vor der op hat er meistens 1/4 (mind.) von seinem futter übrig gelassen und jetz is alles ratzeputz weg! aber wenn er sich gleich viel bewegt und gleich viel futter bekommt, kann er ja nur soviel zunehmen, wie er haben darf! also er nimmt zwar zu aber er wird ja nicht dick sondern "normalgewichtig" ! d.h. von dünn zu normal!

lg Sonja
 

vizsla

Medium Knochen
also meiner hat sich durch die Kastration eigentlich gar nicht verändert. er hat nicht zugenommen und ist auch nicht ruhiger geworden (obwohl ich mir das schon ein bissi gewünscht hätte :) ). er legt sich allerdings nicht mehr mit allen Rüden an, das ist schon besser geworden. heute haben wir eigentlich nur mehr mit diesen Rüden Probleme, die er schon vorher gekannt hat...
 

sisley66

Junior Knochen
Hallo!!

Also unser Nevo wurde mit ca 10 Monaten kastriert und hat sich auch kein bisschen verändert (war ja auch noch kein richtiges Männlein *g*).
Er markiert nicht, er mag ALLE Hunde und hatte noch nie eine Rauferei, er ist verfressen wie eh und je (bekommt aber nicht soviel wie er will...) und sein Hodensack ist auch kaum noch vorhanden!

Ich würds auch immer wieder machen, es macht den Umgang mit and. Hunden wesenlich einfacher und der eigene Hund hat den Kopf auch viel freier zum Lernen und Spielen!!

Lg aus Kärnten
Petra
 

pyrénée

Anfänger Knochen
Skipper wurde mit 2 Jahren kastriert (er ist jetzt 3 1/2). Er hat sich nicht verändert, heisst, er wurde weder ruhiger noch lässt er sich von anderen Hunden weniger provozieren... Der einzige Unterschied ist, dass er von anderen Rüden nicht mehr attackiert wird.
 

Tipsy

Super Knochen
Georgi haben wir damals mit etwa drei Jahren kastrieren lassen und er hat sich vom Wesen her überhaupt nicht verändert. Nur das Fell wurde anders (ist aber bei Spaniel und Settern oft der Fall)
Hodensack hat sich bei ihm damals ein wenig zurückgebildet, man hat ihn aber noch deutlich gesehen.

Meinen Großen jetzt hab ich schon kastriert bekommen, weiß aber dass er damals so ca. 1,5 Jahre war als er kastriert wurde. Er ist im Umgang vor allem mit unkastrierten Rüden sehr ängstlich und wird viel gemobbt. Ich denke, das wäre, wenn er nicht kastriert wäre besser, wobei es bei ihm sicher auch Charaktersache und Erfahrung bei den vielen Vorbesitzern ist.Aber wir arbeiten eh fleissig an seinem Selbstbewusstsein.
Hodensack ist kaum mehr sichtbar.

Ich kenn viele kastrierte Rüden und auch Hündinnen. Die wenigsten haben sich massiv verändert.
Kastrierte Rüden werden meist weniger angestänkert und bei einigen fällt der Streß bei läufigen Hündinnen weg.
 

Niki83

Super Knochen
niko wurde fast am tag genau mit 12 monaten kastriert.
dass er jetzt ruhiger ist, würd ich nicht sagen - seine "narrischen 5 minuten" hat der trotzdem! ;) aber er ist immer wieder mal von zaus ausgebüchst zum streunern - das tut er jetzt nicht mehr.
generell fällt mir auf, dass er nun (2 wird in ein paar tagen 2 jahre alt), viel viel gelassener ist. eben erwachsen wird ... :)
 

emmavienna

Profi Knochen
Heinrich wurde mit ca. einen jahr kastriert (jetzt ist er fünf)

charakterlich hat er sich nicht wirklich verändert, er ist nach
wie vor dominant,

vor der OP war er sehr triebhaft, wenn die zeit der läufigen
hündinnen war, ist er mir ausgebüchst (3x),
hat kaum gefressen und hat die
ganze nacht vor der terrassentüre gewinselt u. wollte raus.

mit einem wort, er hatte "Liebeskummer" ;)

das war nach der OP sofort vorbei.
 

Claudia & Momo

Junior Knochen
Momo ist mit ca. 9 Monaten kastriert worden. Ich hätte gerne noch etwas gewartet damit aber er war völlig "durchgeknallt". Er war schon in der Welpenspielgruppe damals sehr dominant den anderen Welpen gegnüber. Später im Junghunde-Kurs war er nicht mehr in der Lage sich zu konzentrieren, weil ja ständig Rüden um ihn rum waren, mit denen er sich anlegen musste/wollte. Spielen war auch völlig out weil er gar keine Ruhe dazu hatte. So eine Schulstunde war für ihn :( (und für mich:( ) völliger Stress!
Sein Verhalten fremden Rüden gegenüber war unmöglich! Er hat gerauft wie ein Großer und einige Narben aus der Zeit zurückbehalten.
Heute ist er seit einem knappen Jahr kastriert und hat sich wenig verändert. Die HuSchu (wir machen mittlerweile Agility) macht wieder Spaß weil er nicht mehr diesem Drang unterliegt, sich ständig profilieren und beweisen zu müssen. Da kommt auch mal ein Rüde auf den Platz ohne dass Momo sofort seinen Parcours abbricht um den Neuling zusammen zu stauchen. Raufen tut er immernoch manchmal aber das ist o.k. (Man kann ja nicht jeden mögen. Vorher war JEDER Rüde ein Feind!!!) Er markiert immernoch auf sehr dominate Art und Weise (streckt das Beinchen soooo hoch in die Luft, dass ich manchmal glaub er kippt um :p ) und zugenommen hat er auch nicht. Schmusen mit Frauli steht höher im Kurs als vorher (angenehmer Nebeneffekt!) Naja... die Hauptsache war, dass nicht jeder Hundekontakt, pauschal Stress für ihn bedeutet.
Ich bin im Nachhinein froh, dass ich`s hab machen lassen. :rolleyes:
Sein Hodensack ist übrigens auch fast ganz zurückgegangen.
 
Oben