Verbot von Hunden auf Almen

Chicha

Super Knochen
Ich finde das vollkommen richtig, denn es wäre wohl kaum ein anderer Grundstücksbesitzer so großzügig und würde Fremde andauernd durchmarschieren lassen, was Bauern bisher akzeptiert haben, wofür jetzt einer eine horrende und existenzgefährdende Strafe "als Dank" erhalten hat.

Ja, das Unglück war tragisch, aber mMn seitens der Wanderin vermeidbar (mir hat man schon als Kleinkind gelehrt, dass man einen großen Bogen um Kühe macht).....
 
Zuletzt bearbeitet:

puppimaus

Super Knochen
ist nur doof, wenn wie selber erlebt, der öffentliche wanderweg genau durch die kuhweide führt. meine flo, die meine erste war, hatte sowas von panische angst, die wäre da nie durchgegangen, ich musste damals umdrehen. es war aber klar, daß ein hund da an die leine gehört
und kühe gehören nun mal auf die alm, ich hab ein wirkliches problem damit, wenn kühe, so wie bei mir in der buckligen welt, nie auf eine wiese kommen, immer nur im stall gehalten werden. in meinen augen ist das tierquälerei
 

Caro1

Super Knochen
Wie das bei öffentlichen Wegen durch Kuhweiden ist, weiß ich gar nicht... aber die Gemeinden sind ja meist froh, wenn durch die Beweidung Wege und öffentliche Flächen in Ordnung gehalten werden..

Bei uns gibt es noch ein paar Schäfer mit großen Schafherden.. Die Gemeinde ist froh über die Beweidung der Grünflächen, weil diese so ohne Aufwand gepflegt und in Ordnung gehalten werden... Ich denke mal, dass das bei öffentlichen Flächen auf der Alm ähnlich ist...
 

calimero+aaron

Super Knochen
Im konkreten Fall ging es um eine öffentliche Straße, nicht um einen Weg quer über eine Alm.

https://tirol.lko.at/pinnistal-urteil-almwirtschaft-muss-bestand-haben+2500+2905487

I
m konkreten Fall begründete das Landesgericht die Haftung des Almbauern folgendermaßen:
Der Unfall mit der Mutterkuhherde ereignete sich auf einer öffentlichen Straße an einer Stelle im Weidegebiet mit hoher Frequenz an Wanderern, Kindern, Radfahrern und Fahrzeugen; viele Wanderwege führen dort zusammen; in unmittelbarer Nähe befindet sich eine Gastwirtschaft mit mehr als 220 Sitzplätzen. Auch die Mutterkuhherde hielt sich überwiegend in diesem Bereich auf, weil neben der Gastwirtschaft der Viehstall steht. Durch das zwangsläufig häufige Aufeinandertreffen von Wanderern mit und ohne Hunden ist die Wahrscheinlichkeit von Reizungen der Herde hoch. Es waren Warntafeln aufgestellt, dass es sich um Mutterkuhhaltung handelt und Hunde anzuleinen sind.
An solchen stark frequentierten Orten – wie dem Unfallort neben der Pinnisalm – reicht ein bloßer Hinweis auf eine Mutterkuhherde nicht aus, sondern ist zusätzlich eine Abzäunung notwendig, um der von der Mutterkuhherde ausgehenden Gefahr zu begegnen. An derart neuralgischen Orten wie der Unfallstelle sind Abzäunungen zum Schutz des menschlichen Lebens notwendig und aufgrund des geringen Aufwandes auch zumutbar.

Heißt, der Bauer kann diese öffentliche Straße gar nicht sperren - weil sie nicht ihm gehört.
 

elisabeth

Super Knochen
Bei Unfällen auf öffentlichen Wegen (in komplett ländlichen Gebieten) – die durch Privatbesitz führen – sollte dann doch die jeweilige Gemeinde haften, schließlich bestimmt diese ja auch (mit oder ohne Zustimmung der Grundeigentümer), dass ein Durchgangsrecht für alle besteht.

Nachdem es mit Gutachten und Gegengutachten und 500 verschiedenen Meinungen wahrscheinlich Jahre dauert, bis die rechtliche Situation geklärt ist, sollten die Bauern als Sofortmaßnahme vor dem kommenden Almauftrieb alle bestehenden Hinweise, Belehrungen, Bitten entfernen und durch Tafeln mit „Begehung auf eigene Gefahr … es wird keine Haftung übernommen“ ersetzen.
 

DOJO2

Super Knochen
Ich sehe es wie viele hier , die Hundehaltung wird immer
schwieriger. Entweder verlangt der Staat/Gemeinde immer mehr
an Abgaben oder diese gewählten Politiker agieren nach dem
Motto : dann mach ma halt etwas , egal ob es richtig oder falsch
ist .
Ich verstehe auch die Bauern . Nur überdenken sie die Lage
nicht richtig . Wenn sich die Wölfe weiter so vermehren , die Rudel
immer mehr und grösser werden , dann ist es vollkommen egal
ob die Mutterkühe aggressiv sind .

Und wie schon geschrieben wurde , viele uneinsichtige HH und so
manche möchte-gern Tierschützer sind an der erschwerten HH
Schuld .

.
 

Cato

Super Knochen
Diesen Vorschlag finde ich ja noch vernünftiger als eine Versicherungslösung.
https://tirol.orf.at/news/stories/2968744/

Gesetz ändern, „typische Risiken auf eigene Gefahr“.

Sprich, wer über eine Weide geht, setzt sich den Kühen auf eigene Gefahr aus. Morsche Brücken oder einstürzende Geländer gehören aber nicht zu den typischen Gefahren, um die muss sich der Grundbesitzer weiterhin kümmern.

Und da dazu dann noch eine „kleinere“, dadurch günstigere Versicherung, um eventuelle restliche Klagerisiken abzudecken. Wenn zB jemand klagt mit dem Argument, die angreifende Kuh hätte sich nicht normal, sondern völlig unerwartet aggressiv verhalten.
 
S

Sammy_joe

Guest
Mich wundert es ehrlich gesagt nicht, dass Verbote geplant sind. Ich bin ebenfalls gerne mit meinen Hunden wandern, aber ich bin mir nicht zu schade, große Umwege zu gehen.

Leider führen sich viele Wanderer - egal ob mit oder ohne Hund - auf, als ob ihnen die Welt gehört. Ich sehe es bei uns im Waldviertel, speziell Leute aus der Stadt, die nur im Urlaub in der Natur unterwegs sind. Da wird quer durch die Felder gegangen, mitten durch den Wald (neben den Wegen) gegangen und sogar über abgesperrte Weiden marschiert. Früher hatten wir unser Haus nicht komplett eingezäunt, da sind die Urlauber in unseren offensichtlichen Privatgarten gegangen und haben unsere Blumen gepflückt.

Es wird oft einfach nicht mehr das Hirn eingeschaltet. Wäre ich Bauer, würde ich alles daran setzen, dass ich niemanden mehr über meine Alm lassen muss. Und noch eines, Mutterkuhhaltung ist keine neuzeitliche Erfindung.
Da gibt es die unglaublichen Geschichten, ich kenne es auch so aus eigener Erfahrung, nur bei uns kamen dann noch obendrauf solche Sprüche, wie Kapitalist und schlimmeres.

Mein geschiedener Mann, hatte in Buckow Märkische Schweiz direkt am Schermützelsee ein Haus geerbt. Um den ganzen See waren private oder gepachtete Grundstücke, gepachtet, weil der Besitzer im Westen lebten.

Es hieß damals, vom See bis auf ein paar Meter auf dein Grundstück gehört der Gemeinde.

Aber du kamst nirgendwo, OHNE über die privaten Grundstücke zu durchqueren, zum See, Es gab lediglich 3 öffentliche Zugänge, direkt die Stadt und 2 Kneipen, wo das Schiff anlegt um Gäste zu diesen Kneipen zu bringen.

Im Grunde war es aber egal, ob nun zwei Meter am See deines Grundstücks,( wegen des öffentlichen See, ) der Stadt gehörten, denn das änderte überhaupt nichts, weil niemand auf legaler Weise zum See kam, dass heißt, wir hatten einen privaten Strand., und das legal.

Wenn ich zurück denke, was wir uns anhören mussten......
 
S

Sammy_joe

Guest
Tamino - naja... "unterordnen"... Hier in Oberösterreich überlegt ein Politiker bereits ein Hundeverbot auf oberösterreichischen Almen. Heißt - alle Almen! Also auch keine Wanderung mit Hund mehr - wo irgendwo eine Alm liegen könnte.
Wie einfallslos Politiker sind, beweist einmal mehr dieses Post von Brigitte. Obwohl es viele Möglichkeiten gibt, greift man lieber zu ständige Verbote, mit allem anderen scheinen sie überfordert zu sein. Bei Verbote dagegen muss man nicht viel mitdenken und erspart sich zusätzliche Arbeit. .
 
Zuletzt bearbeitet:

Tamino

Super Knochen
Diesen Vorschlag finde ich ja noch vernünftiger als eine Versicherungslösung.
https://tirol.orf.at/news/stories/2968744/

Gesetz ändern, „typische Risiken auf eigene Gefahr“.

Sprich, wer über eine Weide geht, setzt sich den Kühen auf eigene Gefahr aus. Morsche Brücken oder einstürzende Geländer gehören aber nicht zu den typischen Gefahren, um die muss sich der Grundbesitzer weiterhin kümmern.

Und da dazu dann noch eine „kleinere“, dadurch günstigere Versicherung, um eventuelle restliche Klagerisiken abzudecken. Wenn zB jemand klagt mit dem Argument, die angreifende Kuh hätte sich nicht normal, sondern völlig unerwartet aggressiv verhalten.
Gefällt auch mir. Allerdings müsste diese Regelung spezifiziert werden.

Wenn - wie im Anlassfall - z.B. der Postbote auf dem Roller auf dem öffentlichen Weg - oder sonst ein Lieferant für's Gasthaus - von Kühen attackiet wird, muss es für diverse Menschen ges. festgeschriebene absolut eindeutige Ausnahmeregelungen geben.
 

Ken&Barbie

Super Knochen
Diesen Vorschlag finde ich ja noch vernünftiger als eine Versicherungslösung.
https://tirol.orf.at/news/stories/2968744/

Gesetz ändern, „typische Risiken auf eigene Gefahr“.

Sprich, wer über eine Weide geht, setzt sich den Kühen auf eigene Gefahr aus. Morsche Brücken oder einstürzende Geländer gehören aber nicht zu den typischen Gefahren, um die muss sich der Grundbesitzer weiterhin kümmern.

Und da dazu dann noch eine „kleinere“, dadurch günstigere Versicherung, um eventuelle restliche Klagerisiken abzudecken. Wenn zB jemand klagt mit dem Argument, die angreifende Kuh hätte sich nicht normal, sondern völlig unerwartet aggressiv verhalten.
Kann man nur unterschreiben und früher habe ich eigentlich angenommen, dass es eigentlich sowieso so ist. Nur durch die Ereignisse in den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass es anders ist.
 

Amanda

Super Knochen
Mich wundert es ehrlich gesagt nicht, dass Verbote geplant sind. Ich bin ebenfalls gerne mit meinen Hunden wandern, aber ich bin mir nicht zu schade, große Umwege zu gehen.

Leider führen sich viele Wanderer - egal ob mit oder ohne Hund - auf, als ob ihnen die Welt gehört. Ich sehe es bei uns im Waldviertel, speziell Leute aus der Stadt, die nur im Urlaub in der Natur unterwegs sind. Da wird quer durch die Felder gegangen, mitten durch den Wald (neben den Wegen) gegangen und sogar über abgesperrte Weiden marschiert. Früher hatten wir unser Haus nicht komplett eingezäunt, da sind die Urlauber in unseren offensichtlichen Privatgarten gegangen und haben unsere Blumen gepflückt.

Es wird oft einfach nicht mehr das Hirn eingeschaltet. Wäre ich Bauer, würde ich alles daran setzen, dass ich niemanden mehr über meine Alm lassen muss. Und noch eines, Mutterkuhhaltung ist keine neuzeitliche Erfindung.
Hallo, bin ganz bei Dir und Basam und schliesse mich Euren Beiträgen an.

Ja es ist so man müsste auch einmal das "HIRN" einschalten vorausgesetzt man hat eines:mad:

Lg Amanda
 

calimero+aaron

Super Knochen
https://derstandard.at/2000099353975/Kuh-Urteil-Nach-der-Pfeife-der-Bauern

Ein Posting dazu möchte ich hervorheben:

(von "daselektron" - anscheinend ein Insider)

Es gibt auf jeder Alm und auf jedem Bauernhof irgendwann einmal Problemkühe die den ganzen Sommer im Stall bleiben, und es gibt auch Problemkühe die so rabiat sind dass sie irgendwann beim Metzger landen.
Das war schon immer so, und wird so sein. Dieser Bauer hat wie man hört in dieser Herde mindestens eine Problemkuh gehabt und das über einige Saisonen.
Wenn deswegen diese arme Frau sterben musste, ist es nur recht und billig dass der Bauer zur Verantwortung gezogen wird.
Der Wirt der Alm hatte den Bauer oft genug darauf hingewiesen, und musste immer mal wieder einschreiten und Kühe mit der Mistgabel vertreiben.

Die Alm mit der gut Geld verdient wird, gehört ja auch dem Bauer.

Anscheinend wurde dieser Bauer über etliche Saisonen darauf hingewiesen, dass seine Kühe Menschen angriffen. Ob mit oder ohne Hund spielt jetzt keine Rolle. Gab sichtlich mindestens eine Kuh, die überreagiert hat, mehr als nervös war.


Natürlich verhalten sich Touristen auch oft falsch, führen sich auf, usw. Nur - alles auf die "pösen" Touristen abwälzen, oder gar auf die Hunde, geht auch nicht.

Beides ist schuld.... Touristen, die nicht mehr wissen, wie man sich in der Natur benimmt und dann auch Bauern, die meinen, dass ein Miteinander nicht notwendig ist.

Rücksichtnahme auf beiden Seiten - so könnte es gehen. Aber das ist wohl nur ein Wunschtraum - Realität ist es leider nicht.
 

calimero+aaron

Super Knochen
Gefällt auch mir. Allerdings müsste diese Regelung spezifiziert werden.

Wenn - wie im Anlassfall - z.B. der Postbote auf dem Roller auf dem öffentlichen Weg - oder sonst ein Lieferant für's Gasthaus - von Kühen attackiet wird, muss es für diverse Menschen ges. festgeschriebene absolut eindeutige Ausnahmeregelungen geben.
Ich würde unterscheiden - handelt es sich um eine öffentliche Straße oder einen (privaten) Weg, der als Wanderweg über eine (private) Alm führt. Im Anlassfall war es eine öffentliche Straße.
 

calimero+aaron

Super Knochen
https://tirol.orf.at/news/stories/2969033/

Ich konnte den Artikel von Florian Klenk im Falter leider nicht lesen, aber er dürfte hier genau recherchiert haben.

Zeugen: Mehrmals agressives Verhalten der Kühe
Zum Unglückszeitpunkt gab es den Zaun noch nicht. Zeugen gaben dem „Falter“ gegenüber an, dass dem Bauern schon damals klar sein müsste, dass seine Tiere aggressiv waren. Sie hätten bereits zuvor Wanderer attackiert, der Hüttenwirt habe deswegen oft mit dem Bauern gestritten. Gegenüber Florian Klenk bestritt der Anwalt des Bauern das, der Bauer habe nichts von der Gefahr gewusst. Der „Falter“ listete allerdings zwei Vorfälle mit den Kühen des Bauern vor dem tödlichen Vorfall auf, wonach der Hüttenwirt Kühe in gefährlichen Situationen mit Gästen vertreiben musste.
Mit einem Elektrozaun oder Glocken an den Kühen wäre das nicht passiert, hält der Richter in der Urteilsbegründung fest. Der Bauer habe von der touristischen Nutzung der Gegend und auch von seinen offenbar aggressiven Kühen gewusst. Jetzt müsse die nächste Instanz entscheiden, ob es sich wirklich um ein „Skandalurteil“ handle oder um die „präzise richterliche Feststellung“, dass Landwirte für ihren Betrieb haften, so der „Falter“.

Sichtlich gab es mehrmals Streit zwischen dem Hüttenwirt und dem Bauern und Fälle, wo Menschen attackiert wurden.

Leider dürfte es sich hier um das bekannte "Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht" gehandelt haben. Bis die deutsche Touristin tot getrampelt wurde.
 

Ken&Barbie

Super Knochen
Wenn dem wirklich so gewesen wäre und es hätte vorher schon soooo gefährliche Situationen gegeben, dann frage ich mich wirklich, wieso hat der Hüttenwirt nicht Anzeige erstattet? Dann müsste die Schuld ja sogar aufgeteilt werden, wenn schon vorher bekannt war, dass es so ist und niemand hat dies angezeigt!

Ich finde das alles generell als absoluten Blödsinn. Im Nachhinein gibt es immer wieder welche, die es ja schon immer gewusst haben und genauso immer wieder welche, die sofort auf diesen Zug aufspringen.

Eigenverantwortung müsste Vorrang haben und die Alm ist kein Streichelzoo. Habe ich Bedenken wg. den Tieren auf der Alm, dann frage ich zuerst einmal auf den Gemeinden/Hotel usw. nach, welche Tiere wo sind, gehe eben woanders oder drehe vielleicht sogar um. Wo bitte ist das Problem? Es ist echt zum Schämen, wie sich der Mensch verhält.
 

calimero+aaron

Super Knochen
Also, ich gehe einmal davon aus, dass die den Fall bearbeitenden Juristen sich diesen genau angesehen haben und nicht so ins Blaue urteilten. Der Hüttenwirt wird wohl keine Anzeige erstattet haben - so rasch ist man ja mit Anzeigen im Normalfall nicht. (ja, ich weiß, es gibt so ein paar Kaliber, die sofort nach dem Rechtsanwalt rufen.... soll aber eigentlich nicht der Normalfall sein - besonders, wenn es z.B. den Nachbarn betrifft, oder jemand, mit dem man - umgebungsmäßig - zusammenlebt)
Es wird im Ort bekannt gewesen sein - aber ehrlich - jemand, der sofort seinen Mitmenschen oder gar Nachbarn anzeigt - den finde ich auch nicht so toll. Man wird vielleicht mit dem Bauern geredet haben, aber gleich Anzeige? Ist eher nicht, bzw. vielleicht nur in manchen Dörfern üblich. (wo schon alle untereinander zerstritten sind und sich gegenseitig mit Anzeigen bekriegen - ja, gibt es....)
 

Ken&Barbie

Super Knochen
Also, ich gehe einmal davon aus, dass die den Fall bearbeitenden Juristen sich diesen genau angesehen haben und nicht so ins Blaue urteilten. Der Hüttenwirt wird wohl keine Anzeige erstattet haben - so rasch ist man ja mit Anzeigen im Normalfall nicht. (ja, ich weiß, es gibt so ein paar Kaliber, die sofort nach dem Rechtsanwalt rufen.... soll aber eigentlich nicht der Normalfall sein - besonders, wenn es z.B. den Nachbarn betrifft, oder jemand, mit dem man - umgebungsmäßig - zusammenlebt)
Es wird im Ort bekannt gewesen sein - aber ehrlich - jemand, der sofort seinen Mitmenschen oder gar Nachbarn anzeigt - den finde ich auch nicht so toll. Man wird vielleicht mit dem Bauern geredet haben, aber gleich Anzeige? Ist eher nicht, bzw. vielleicht nur in manchen Dörfern üblich. (wo schon alle untereinander zerstritten sind und sich gegenseitig mit Anzeigen bekriegen - ja, gibt es....)
Na wenn Du das sagst ... :rolleyes:;)
 
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