Welpe mindestens 10 Stunden täglich alleingelassen - eure Meinung!

Alissa

Junior Knochen
Eine Bekannte berichtete mir, dass in ihrer näheren Umgebung ein erst kürzlich erworbener 8-10 Wochen alter Bordercolliewelpe von seiner jungen Besitzerin mindestens 10 Stunden täglich in der Wohnung und manchmal auch im Garten alleingelassen wird!!
 
Zuletzt bearbeitet:

Seniorenpeter

Gesperrt
Medium Knochen
Meine Meinung? Kann ich mir aus solchen "Dritthand-Berichten" kaum bilden. Einen Welpen, der acht bis zehn Wochen alt ist, kann man nicht so lange allein und sich selbst überlassen, dies ist ein Unding.

Trotzdem kann man sich aus dem Wischiwaschi kaum ein Bild machen.

Sollte der Welpe aktuell acht bis zehn Wochen alt sein: Wie alt war das Hundebaby bei der Übernahme durch ihre "junge Besitzerin", was ist unter "kürzlich" zu verstehen?

Sollte der Welpe bei der Übernahme durch die "junge Besitzerin" acht bis zehn Wochen alt gewesen sein: Wie lange ist dies her, was ist unter "kürzlich" zu verstehen?

Besonders im ersteren Falle kann das Hundebaby unmöglich stubenrein sein. Was heißt "allein in der Wohnung" gelassen? "Düngung" des gesamten Wohnbereichs, oder eher Einsperrung in einer kack- und pipidichten Kiste? Ganz zu schweigen von den Nahrungsbedürfnissen eines solchen Hundebabys, da scheinen Zeiträume von zehn Stunden und mehr schlicht nicht möglich zu sein.

Manchmal auch im Garten? Wie soll ein acht bis zehn Wochen alter Welpe zehn Stunden oder mehr auf sich allein gestellt im Garten bei winterlichen Temperaturen überstehen?

Und wie soll unter solchen (wie auch immer gearteten) Umständen eine Prägung und Sozialisierung stattfinden...

Dies alles hinterlässt zu viele Fragen, um sich darüber eine abschließende Meinung zu bilden.

Viele Grüße
 

Tipsy

Super Knochen
Leider ist das kein Einzelfall...ich höre immer wieder von Leuten die sich einen Welpen holen, gerade mal 2-3 Wochen oder gar nur ein Wochenende zuhause sind und dann muss der Zwerg 6, 8 oder gar 10 Stunden alleine sein, weil "man muss ja wieder arbeiten".
Ja muss man - aber wenn kein Sitter da ist, kann ich mir keinen Welpen nehmen.

Selbst für einen erwachsenen Hund, der gut alleine bleiben gelernt hat sind 10 Stunden lange. Aber wahrscheinlich noch immer besser als ein lebenlang im Tierheimzwinger, wenn die gesamte restliche Zeit dem Hund gehört.

Aber bei einem Welpen ist da sowieso ein NoGo.
Vielleicht nochmal im Guten mit den Besitzern sprechen und Alternativen (Hundesitter gleich mit Telefonnummer) aufzeigen. Und klar fragen, ob sie einen Säugling mit ein paar Wochen auch so lange alleine lassen würden.
 

newt

Super Knochen
Meine Meinung? Kann ich mir aus solchen "Dritthand-Berichten" kaum bilden. Einen Welpen, der acht bis zehn Wochen alt ist, kann man nicht so lange allein und sich selbst überlassen, dies ist ein Unding.

Trotzdem kann man sich aus dem Wischiwaschi kaum ein Bild machen.

Sollte der Welpe aktuell acht bis zehn Wochen alt sein: Wie alt war das Hundebaby bei der Übernahme durch ihre "junge Besitzerin", was ist unter "kürzlich" zu verstehen?

Sollte der Welpe bei der Übernahme durch die "junge Besitzerin" acht bis zehn Wochen alt gewesen sein: Wie lange ist dies her, was ist unter "kürzlich" zu verstehen?

Besonders im ersteren Falle kann das Hundebaby unmöglich stubenrein sein. Was heißt "allein in der Wohnung" gelassen? "Düngung" des gesamten Wohnbereichs, oder eher Einsperrung in einer kack- und pipidichten Kiste? Ganz zu schweigen von den Nahrungsbedürfnissen eines solchen Hundebabys, da scheinen Zeiträume von zehn Stunden und mehr schlicht nicht möglich zu sein.

Manchmal auch im Garten? Wie soll ein acht bis zehn Wochen alter Welpe zehn Stunden oder mehr auf sich allein gestellt im Garten bei winterlichen Temperaturen überstehen?

Und wie soll unter solchen (wie auch immer gearteten) Umständen eine Prägung und Sozialisierung stattfinden...

Dies alles hinterlässt zu viele Fragen, um sich darüber eine abschließende Meinung zu bilden.

Viele Grüße
Also man kann schon
Früher am land war d doch durchaus üblich d man nen welpen sich in d garten gesetzt hat u dann i er halt iwie geworden.
Oder gestorben u man holte sich d nächsten welpen.
Hundehütte futter wasser fertig...
Hund ins haus lassen od in d wohnung nehmen i wenn man d werdegang d Beziehung zw mensch u hund ansieht, sehr neu. Seit eben tiere vermehrt als familienmitglieder/ersatz fungieren.
 

Seniorenpeter

Gesperrt
Medium Knochen
Nonsens. Früher war alles anders, ja ja. Früher hatten wir auch'n Kaiser, und was weiß ich noch alles...

Was früher in der Tierhaltung noch "gang und gäbe" war, kann heute ganz schnell vor dem Kadi landen. Und früher hat man sich kaum einen Welpen "angeschafft", um ihn dann in den Garten zu verfrachten. Man hatte eher eine Hündin in der Hundehütte oder in der Scheune. Wenn die vom streunenden Dorfköter belegt wurde und Welpen bekam, pflegte der Bauer die Welpen bis auf einen mit der Schaufel "hinzumachen". Das übriggebliebene Hundebaby hatte immerhin noch seine Mutter (wenn es nicht das Pech hatte, nach solcherart traumatischen Erlebnissen von der Mutter verstoßen oder ignoriert zu werden).

Den hier thematisierten Umgang mit einem Welpen mittels bescheuerter Vergleiche mit damaligen Zeiten zu verharmlosen oder zu relativieren, ist schon ganz schön armselig...

Viele Grüße
 

EvaJen

Super Knochen
Hund ins haus lassen od in d wohnung nehmen i wenn man d werdegang d Beziehung zw mensch u hund ansieht, sehr neu. Seit eben tiere vermehrt als familienmitglieder/ersatz fungieren.
Falsch !

Bis ins Mittelalter lässt sich zurückverfolgen dass sich Damen der Gesellschaft ein Haushündchen hielten, dass sie verhätschelt haben. In der Malerei des Barock und der Renaissance kommen auffallend oft Hunde in häuslichen Motiven vor.

2. Hälfte des 16. Jahrhunderts:

https://www.khm.at/objektdb/?id=11227&L=0&query=Hundeleine&view=1&facet_date=1549%3B1601&sort=date_begin%3Aasc
 

Cato

Super Knochen
Früher, für mich - 70er Jahre zb, an die kann ich mich nämlich noch erinnern....

Unser Hund war damals zwar nicht gleich von Anfang an bei mir im Bett, aber im Haus war er auf jeden Fall.

Bei der Oma am Bauernhof, der Jagdhund vom Opa, hatte einen Liegeplatz in der großen Wohnküche, neben dem Esstisch. Wenn er lästig war, wurde er dort angebunden, aber er war zumindest mit dabei.
 

blue-emotion

Super Knochen
Der Hund von meinem Opa war Opas Schatten, also wo Opa war, war auch sein Spitzl. Außer die Mama hat mich zum Bäcker geschickt, dann ist der Hund mit mir mitgegangen und hat auf mich aufgepasst.
 

EvaJen

Super Knochen
Den Satz verstehe ich jetzt noch weniger und das nicht nur wegen der schwachen Tipp-Performance und der Abwesenheit von Grammatik.
 
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