Zur Ruhe kommen...

Cody

Medium Knochen
Seit einigen Tagen ist der kleine Bub wie aufgedreht, er ist jetzt 13 Wochen alt und hat schlagartig unheimliche Probleme damit, zur Ruhe zu kommen. Man sieht ihm an, dass er schon extrem drüber ist (minutenlanges Schwanz jagen, durch die Wohnung "galoppieren" etc) und eigentlich mal schlafen sollte, aber er rennt immer weiter und ich bin so langsam mit meinem Latein am Ende, weil ich auch keine Lust habe, ihn jedes Mal in die Box bringen zu müssen, wenn er überdreht. Die Box steht im Wohnzimmer tagsüber, er sieht von dort aus alles was passiert, aber mir wäre es natürlich lieber, wenn er auch ohne dieses Hilfsmittel sich mal schlafen legen würde. Ignorieren hilft leider auch nur bedingt; derzeit probiert er dann alle möglichen Verhaltensweisen durch, bis er am Ende doch wieder in der Box sitzt und dort auch ruckzuck schläft. Habt ihr vielleicht ein paar gute Tipps, wie man den Kleinen wieder etwas beruhigt? :)
 

Andrea J

Super Knochen
warum willst ihn den nicht in die Box geben, wenn es ihm hilft :confused:
Es gibt immer wieder Hunde, die von selber keine Ruhe finden und ein bissl Hilfe brauchen, wenn er die Box eh gut annimmt...dann sei froh und nutze es :)
 

Cody

Medium Knochen
Mich stört eher, dass es derzeit das einzige ist, was hilft :). Also, wenn man versucht zu verhindern, dass er überhaupt soweit kommt dass er überdreht, scheitern wir jedesmal kläglich; er steigert sich egal bei was immer so hinein, auch wenn wir das Spiel schon lange abgebrochen haben. Klar ist das typisches Kleinkind(Welpen)verhalten, aber grundsätzlich würde ich einfach gerne wissen, ob man dem komplett überdrehen derzeit etwas vorbeugen oder entgegenwirken kann. Dass sich das mit der Zeit von selber legt, ist auch klar, aber im Moment zehrt er halt schon an unseren Nerven mit seiner übermäßigen "Energie" :)
 

smoky

Super Knochen
Mich stört eher, dass es derzeit das einzige ist, was hilft :). Also, wenn man versucht zu verhindern, dass er überhaupt soweit kommt dass er überdreht, scheitern wir jedesmal kläglich; er steigert sich egal bei was immer so hinein, auch wenn wir das Spiel schon lange abgebrochen haben. Klar ist das typisches Kleinkind(Welpen)verhalten, aber grundsätzlich würde ich einfach gerne wissen, ob man dem komplett überdrehen derzeit etwas vorbeugen oder entgegenwirken kann. Dass sich das mit der Zeit von selber legt, ist auch klar, aber im Moment zehrt er halt schon an unseren Nerven mit seiner übermäßigen "Energie" :)
gib ihm was ganz tolles zum kauen - rinderknochen .......:)dglm.
 

Calvin

Medium Knochen
Hallo,

mein Chi-Welpe (17 Wochen) neigt leider auch sehr zum Überdrehen (besonders nach Spaziergängen). Er flitzt durch die Wohnung versucht uns zum Spielen aufzufordern und wenn das nicht klappt, jagt er seinen Schwanz und sucht alle möglichen Spielzeuge in der ganzen Wohnung zusammen. Er springt von einem Zimmer ins andere und kommt nicht runter.

Die beste Lösung, die wir gefunden haben ist. Ihm ein Kaustangerl schmackhaft zu machen. Beim Kauen beruhigt er sich immer wunderbar. Er kaut dann 10 Minuten und schläft danach ein (teilweise mit Kaustangerl zwischen den Pfoten).:D

Am besten kommt er runter, wenn wir inklusive Kauutensilie auf der Couch liegen und gemeinsam mit ihm entspannen ;)

Auch am Abend haben wir unser Zu-Bett-Geh-Ritual :D Auch wenn er kurz zuvor noch so aufgedreht war, weiß er - Schlafzimmer + Kaustangerl + Frauli und Herrli im Bett = Schlafen. Er weiß, dass auf meinem Nachttisch ein Kaustangerl liegt, dass er am Abend noch "bearbeiten" darf um zur Ruhe zu kommen. Aber meistens schläft er unterm Kauen schon ein :D
 

Cody

Medium Knochen
Wir haben eh Rinderhautknochen da, und mit denen beschäftigt er sich teilweise auch sehr gut - aber halt nicht immer. :) Ich werde auf jeden Fall versuchen, ihm einen "unterzuschieben", wenn er zu wild wird; und am besten noch ein paar andere Sachen zur Abwechslung besorgen, falls eins nicht funktioniert. Leider kann man ihn selber kaum positiv beeinflussen, weil er in der aufgedrehten Phase dann auch den Schnappi rauslässt und man teilweise sehr aufpassen muss, dass man keine größeren Schrammen davonträgt (vor allem, weil er sich natürlich nicht auf die Hände/Arme beschränkt ;)).
 

Gelöscht_26

Gesperrt
Super Knochen
Meine Puppe hatte im Welpenalter auch diese Durchdrehphasen, aus denen man sie mit nichts rausholen konnte. Ich habe sie dann einfach geschnappt und in ihre Box (in der sie sich sehr wohlgefühlt hat) gesetzt.
Das war unser "Not-Aus", da drin hat sie sich sofort erfangen und ausgeruht.
Ich bin kein Erziehungsprofi, aber wenn du ihr in der Tobphase auch noch einen Kaukochen gibst, dann belohnst du sie bzw. ihn ja erst recht
 

Rusty2007

Super Knochen
Huh diese Phasen haben wir mit allen 3 von unseren Aussie-Buben mitgemacht... Mir wurde von unserem Trainer erklärt das nennt man wortwörtlich "Welpenwahnsinn", durch die ganzen Eindrücke, Reizüberflutungen, Erlebnisse usw. weiß das kleine Welpengehirn oft gar net wie man das alles verarbeiten soll und das äußert sich dann durch komplett übergedrehtes Verhalten, herumrennen wie ein Irrer usw., die Ansätze mit in die Box geben (wenn das wirklich beruhigt) oder eben einen Knochen geben sind schon ganz gut, ich kann dann nur noch den Rat geben versuchen den Kleinen durch Masieren und beruhigendes Reden versuchen zur Ruhe zu kriegen, ansonsten einfach ja nicht zu viel mit dem Kleinen machen, alles gaaanz gemütlich angehen und jede Menge Geduld :)
 

Rusty2007

Super Knochen
Ausschnitt aus : Die Entwicklung des Welpen

[FONT=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif][SIZE=-1]Die Ablenkung durch äußere Reize wird immer größer und nun ist es die Aufgabe des Besitzers, den kleinen Abenteurer und Entdecker immer im Auge zu behalten und zu verhindern, dass sich schlechte Angewohnheiten manifestieren.[/SIZE][/FONT] [FONT=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif][SIZE=-1]Keine schlechte Angewohnheit sondern ganz normal ist der sogenannte “Welpen-Wahnsinn”, die “5-Minuten”, welcher sich in plötzlichen Temperamentsausbrüchen und Ras-Anfällen äußert. Gönnen Sie Ihrem Welpen den Spaß, es vergeht wieder ...[/SIZE][/FONT]
 

Calvin

Medium Knochen
Ich bin kein Erziehungsprofi, aber wenn du ihr in der Tobphase auch noch einen Kaukochen gibst, dann belohnst du sie bzw. ihn ja erst recht
Naja die Kauknocherl sind bei uns keine Belohnung bzw. kein Leckerli. Die liegen bei seinen Spielsachen dabei und er kann sich jederzeit bedienen (was er von selbst allerdings nie macht, weils uninteressant ist). Wenn ich es jedoch in der Hand halte dann fängt er zu kauen an und es beruhigt ihn sehr.
Er nimmt es aber nicht als Belohnung auf. Belohnung wär für ihn, wenn ich ein Stofftier holen würde und mit ihm Zerrspiele machen würde, Leckerli verstecken würde die er suchen soll, oder Bringspiele. Beruhigendes Kauen auf sonst uninteressanten Kaustangerl ist für ihn denke ich (bin auch keine Erziehungsexpertin) keine Belohnung sondern eine entspannende Ablenkung...
 

Cody

Medium Knochen
Massieren probiere ich nur noch, wenn er sich schon etwas beruhigt hat, leider versteht er das sonst meistens als Spielaufforderung und schnappt fleißig nach den Händen. Wir haben uns auch bezüglich TTouch für Hunde eingelesen, und wenn er nicht grad mitten in den "5 Minuten" ist, genießt er es auch sehr, aber im Rausch hilft manchmal scheinbar garnichts. ;)
 

breeze1

Super Knochen
wenn er die rinderhautstangerl nicht wirklich nimmt, würd ich ihm was besseres geben, z.b. einen superlecker gefüllten kong, da ist er dann länger beschäftigt u es hilft stress zu verarbeiten.
 

tschidi

Medium Knochen
Was spielt ihr denn in seine aktiven Phasen mit ihm? Könnte es sein dass ihr ihn da zusätzlich überdreht? Oft helfen ganz ruhige Spiele (suchspiele) oder diese Konzentrationsspiele aus Holz für Aussie irgendwelche Hütespiele (da kenn ich mit aber nicht so gut aus).

Ich hab meinen kleinen auch auf den Spaziergängen zu sehr aufgedreht. Hab dann einfach einen gang runter geschalten u sein Verhalten hat sich schlagartig gebessert.

Aber diese Phasen sind ja im Welpenalter bis zu einem gewissen grad normal...meiner wusste da auch manchmal nicht wanns genug ist. (er hatte das vielleicht 3 mal aber da wars heftig...) Die Box ist da trotzdem eine gute Lösung...!
 

Cody

Medium Knochen
Was spielt ihr denn in seine aktiven Phasen mit ihm? Könnte es sein dass ihr ihn da zusätzlich überdreht? Oft helfen ganz ruhige Spiele (suchspiele) oder diese Konzentrationsspiele aus Holz für Aussie irgendwelche Hütespiele (da kenn ich mit aber nicht so gut aus).
Beim Spielen selber überdreht er eigentlich nicht so sehr, weil wir dort auch recht früh schon die Handbremse anziehen. Er steigert sich dann eher anschließend, wenn Spiele von unserer Seite schon lange vorbei sind, weiter hinein, wenn er versucht, unsere Aufmerksamkeit wiederzubekommen - probiert konsequent Sachen durch von denen er weiß, dass er das nicht soll, und wenn sich kein Erfolg einstellt (wir also nicht weiter mit ihm spielen), dann überdreht er.
Gestern und heute war er allerdings auch mal wieder erstaunlich ruhig; die ganz schlimme Phase ist gerade wohl "durch" aber kann natürlich jederzeit wiederkommen :). Wir tun uns halt auch noch schwer abzuschätzen, wieviel Bewegung und Beschäftigung der Kleine wirklich braucht und wann es zuviel ist, deswegen machen wir wohl eher etwas zuwenig als es zu übertreiben - solang er sich keine schlechten Verhaltensweisen angewöhnt ist es wahrscheinlich auch besser so. Im Garten kann er toben, soviel er will, und die Spaziergänge halten wir "welpengerecht" kurz.
Hauptsächlich suchen wir gerade noch nach anderen Kausnacks; die Knochen sind ihm nämlich noch etwas zu hart habe ich das Gefühl, am besten scheint etwas Zähes, aber nicht zu hartes zu sein (z.B. hat er einen alten Arbeitshandschuh, auf dem kann er stundenlang rumkauen.. nur hat er den bald auseinandergenommen, und mir wäre es auch lieber, wenn er etwas zerbeißt, was "besser schmeckt" :D). Mit dem Kong beschäftigt er sich auch, aber wenn er wirklich aufgedreht ist, tut er sich da auch schwer und schubst ihn lieber durchs Zimmer (und verteilt damit natürlich Quark quer über den Boden, da schmeckt's am besten!).
 

tschidi

Medium Knochen
ja gerade am anfang ist es nicht so leicht immer das richtige Mittelmaß zu treffen. Hab auch viel hin und her überlegt. Aber da kommt man rein! :)
Ja wirst sehen in ein paar Wochen hat sich sein Verhalten sicher schon viel gebessert.
Was nicht ganz so hart ist u worauf die meisten total abfahren sind:
Ochsenziemer (da hat er lang zu tun), Lungenpops, und getrocknete Hühnerflügerl. Kannst ja mal versuchen. Oder meiner knabbert auch gern Karotten. :)
 

bonnyfrieda

Profi Knochen
Hier haben ja alle Schreiber bereits gesagt, daß er kauen soll. Es ist richtig, daß Kauen einen *hochgefahrenen* Hund beruhigen. Allerdings würde ich die Kauknochen nicht einfach so zwischen seinen Sachen liegen lassen, sondern sie schon einteilen und geben.

GlG Jutta
 

Cody

Medium Knochen
Allerdings würde ich die Kauknochen nicht einfach so zwischen seinen Sachen liegen lassen, sondern sie schon einteilen und geben.
Ja Knochen bekommt er nur von uns und nur wenn wir sie ihm geben - außer für nachts in die Box zum Schlafen, da bekommt er einen mit und der bleibt natürlich auch dort bis morgens. Bei seinen Sachen hat er sonst aber nur ein Kauseil ohne "Geschmack".
 
Oben