Editorial WUFF 12/2018

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Alles neu bei WUFF?

Liebe Leserin, lieber Leser!

Konsumgewohnheiten ändern sich, das ist offensichtlich, und es betrifft auch das Leseverhalten bei gedruckten Medien, weshalb wir ab der nächsten WUFF-Ausgabe wichtige Änderungen einführen, die Ihnen zugute kommen werden. Um die im Titel gestellte Frage gleich vorweg zu beantworten: Nein, nicht alles wird neu, aber sehr vieles. Was gleich bleibt sind die handelnden Personen, der inhabergeführte Verlag, die Werte von WUFF, die Liebe zum Hund und die Motivation, entscheidend zur Ver­­besserung der Beziehung zwischen dem Menschen und seinem Hund beizutragen. Auch die sich daraus ergebende Blattlinie, wie sie seit 23 Jahren WUFF besteht, ändert sich nicht. WUFF bleibt weiterhin Ihr WUFF!

Was sich aber ändern wird, haben viele WUFF-Leserinnen und -Leser, vielleicht ja auch Sie, mitbestimmt. Meinen an dieser Stelle wiederholten Bitten um Kritik, Anregung und Ideen sind ­ungewöhnlich viele Leserinnen und Leser nachgekommen. Und so wurde klar, dass sich die Ansprüche an WUFF geändert haben, ziemlich entscheidend sogar. Themen dazu waren bspw. die (immer weniger vorhandene) Zeit zum Lesen, die Frage der Tagesaktualität, die Möglichkeiten von Leserreaktionen und -beiträgen und vieles andere mehr.

WUFF hat sich nun an diese geänderten – und durchaus auch gestiegenen – Ansprüche angepasst. Damit einhergehend wird es ab der nächsten Ausgabe zu einer entscheidenden Verbesserung der praktischen Nutzbarkeit von WUFF für Sie kommen, und zwar grundsätzlich auf zweifache Weise. Erstens durch die Errichtung einer eigenen WUFF online-Redaktion und zweitens durch die Aufwertung des gedruckten WUFF Magazins zu einem neuen Medium, dem WUFF Bookazin. Was dieser Begriff nun genau bedeutet, ist in dem kurzen Artikel in diesem Heft erklärt.

Ich bin überzeugt, dass der haptische Genuss eines gedruckten WUFF Bookazins und auch das für die Augen entspanntere Lesen auf hochqualitativem Papier allen oft gehörten Todesvorhersagen zum Trotz nicht nur weiterleben wird, sondern in nicht allzuferner Zeit wieder zu einer neuen Blüte kommen wird. Dies vor allem in Form neuer analoger Medien wie eines Bookazins, das die jeweiligen Vorteile eines Buches mit denen eines Magazins verbindet. Denken Sie nur an das totgesagte Medium der analogen Langspielplatte, die zwar eine Zeit lang von digitalen Medien, vor allem der CD und zuletzt auch dem Streaming, verdrängt worden war, seit einigen Jahren aber einen ungebrochenen Boom aufweist, mit den im Jahr 2017 höchsten Verkaufszahlen seit 25 Jahren.

Warum? Weil – so sagen Audio-Experten – der Musikgenuss auf analogen Medien entspannender sei als auf digitalen Medien und den Menschen stärker ganzheitlich anspreche und berühre. Ähnlich gibt es Hinweise, dass analog Gelesenes stärker im Gedächtnis behalten und besser mit vorhandenem Wissen verknüpft wird und Zusammenhänge rascher erkannt werden als dies beim Bildschirm-Lesen der Fall ist.

Es wäre aber ein Fehler, das Eine um des Anderen willen zu verteufeln! Vielmehr sollten wir die Vorteile jedes Mediums nutzen. Und genau das tun wir nun ab der kommenden Ausgabe von WUFF. Freuen Sie sich mit uns auf das WUFF Bookazin, und viel Freude aber auch mit dieser Ausgabe.

Es grüßt Sie ganz herzlich
Ihr Dr. Hans Mosser, WUFF-Herausgeber
und WUFF-Redaktionshund Pauli

Pdf zu diesem Artikel: editorial_1218

 

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