Editorial WUFF 8/2018

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Pauli ist da!

Liebe Leserin, lieber Leser!

Es gibt wieder viele interessante Themen, auf die ich in diesem Editorial eingehen könnte, von einer Diskussion über die Bioresonanztherapie und deren Pro und Contra bis hin zu den zehn häufigsten Irrtümern in der Hundesprache. Dennoch steht heute nur ein Ereignis im Mittelpunkt dieses Editorials, was jeder verstehen wird, der schon einmal neuen Familienzuwachs erlebt hat – womit nun das Ereignis genannt ist.

Der Platz des WUFF-„Redaktionshundes“, der stets mit mir auf dem Foto dieser Seite abgebildet ist, war seit Anfang dieses Jahres leer geblieben. Unser Bruno war an den Folgen eines bösartigen, inoperablen Rückenmarkstumors, in dessen Verlauf es auch zu einem Nierenversagen gekommen war, gestorben. Obwohl das Fehlen von Bruno noch immer schmerzt, hat die WUFF-Familie nun Zuwachs bekommen: Pauli ist da!

Pauli als der Dickste im Wurf ist dennoch ein äußerst aufgewecktes Kerlchen, der mit großem Tatendrang die für ihn so neue Welt erkundet. Weil er dabei alles in sein Mäulchen nehmen muss, ist ständige Aufmerksamkeit gefordert. Zugleich verändert Pauli seine unmittelbare Umgebung, die nämlich jetzt an ihn angepasst werden muss. Pflanzen, deren Blätter
gefährlich werden könnten, werden weggeräumt, Kabelstränge noch besser abgeschirmt als dies ohnehin schon der Fall ist. Bereiche, in die er nicht eindringen darf, werden durch Barrieren gesichert, wobei anfangs noch ein dicker großer Kartondeckel ausreicht usw. usw.

Auch wenn sein Herrchen der Mitbegründer und Verleger (und auch Redakteur) von WUFF ist, Gerald Pötz, den Sie vielleicht schon aus dem einen oder anderen seiner Artikel kennen, so ist Pauli doch auch ein Teil der WUFF-Redaktion, ja, der ganzen WUFF-Familie. Und deshalb bin ich auf meinem Editorialfoto ab dieser Ausgabe nun wieder nicht mehr allein.

Pauli ist damit der dritte WUFF-Redaktionshund, seit wir dieses Magazin 1995 gegründet haben. Zuerst war es mein Arthur, der – oft gemeinsam mit seinem Wurfbruder Toni – Leben in die Redaktion gebracht hat. Mit knapp 11 Jahren starb Toni, nicht lange danach Arthur. Dann war ein Jahr Pause, aber damit ich auf dem Editorialfoto nicht so ganz hundelos erscheine, zierte eine Zeit lang Barba, die Hündin einer lieben Freundin, das Editorialfoto. Und dann kam der neue WUFF-Redaktionshund Bruno, der so ganz anders war als seine Vorgänger und dennoch auch so liebenswert. Jeder dieser Hunde war eine eigene
Persönlichkeit und es ist wirklich spannend, wie unterschiedlich das Wesen unserer Vierbeiner ist, auch wenn sie Wurfgeschwister sind und gemeinsam aufwachsen.

Mit jedem Hund lernen wir dazu, auch, dass man Hunde zwar erziehen muss, ihre Persönlichkeit aber so nehmen muss, wie sie ist. Auch wenn es so etwas wie einen „Lebenshund“ gibt, den einen Hund, an dem man dann alle anderen „misst“, so lernt man dann doch, jedem seine Chance zu geben der Hund zu sein, der er eben ist. Ja, und nun ist es der kleine Welpe Pauli, der alle in der WUFF-Redaktion verzaubert und dessen weitere Entwicklung und Leben sie jetzt in jeder WUFF-Ausgabe aktuell verfolgen können.

Viel Freude mit Ihrem Hund und mit diesem neuen WUFF!

Es grüßt Sie ganz herzlich
Ihr Dr. Hans Mosser, WUFF-Herausgeber

Pdf zu diesem Artikel: editorial_0818

 

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Dr. Hans Mosser
Der Arzt und Theologe Mag. Dr. Hans Mosser ist Mitbegründer und Herausgeber von WUFF und arbeitet im Hauptberuf als leitender Arzt und ­Professor in einem Universitätsklinikum.

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