Editorial WUFF 9/2016

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Ich lese WUFF, weil …

Liebe Leserin, lieber Leser!

Schon seit einiger Zeit gibt es immer wieder Beiträge in der WUFF-Reihe „Alltagsgeschichten“, in denen Leserinnen und Leser mit ihren Hunden porträtiert werden oder sich selbst vorstellen. Es geht dabei etwa darum, wie man bzw. frau auf den Hund gekommen ist, was Hunde für ihre Menschen ­bedeuten, wie sich das Leben manchmal dadurch verändert oder einfach auch nur die Beschreibung des ganz ­normalen Alltags. Wenn Sie Interesse an einem Beitrag zu dieser WUFF-Reihe haben, sind Sie weiterhin herzlich eingeladen, mir zu schreiben ­([email protected]).

Wenn Ihnen das aber vielleicht zu aufwändig scheint, geht es nun auch einfacher, nämlich mit der die Leserporträts ergänzenden WUFF-Serie „Ich lese WUFF, weil …“. Schreiben Sie mir ein kurzes oder auch längeres Statement dazu und ­schicken Sie bitte auch ein paar Fotos von sich und Ihrem Vierbeiner mit. Ob Sie Ihr Statement, warum Sie WUFF lesen, ernst oder mit einem Augenzwinkern gestalten wollen, bleibt Ihnen überlassen. Sie brauchen sich auch nichts Originelles einfallen lassen, sondern schreiben Sie mir einfach, was Ihnen spontan in den Sinn kommt, um den Satz „Ich lese WUFF, weil …“ in Ihrem Sinn zu ergänzen. Und wie gesagt, vergessen Sie bitte auch nicht, ein paar Fotos mitzuschicken.

Hunde verändern das Leben der Menschen, im Großen wie im Kleinen. Wissenschaftler sagen, dass die Entwicklung des Menschen anders verlaufen wäre, hätte es keine Domestikation des Wolfes gegeben. Der Hund habe dem Menschen einen Überlebensvorteil in einer menschenfeindlichen Umwelt verschafft, so wie aber auch die Gemeinschaft des Menschen mit dem Hund diesem genützt habe. Es sind in dieser ­Hinsicht in WUFF schon einige Artikel erschienen, wie bspw. von Dr. Wachtel „Die Bedeutung der Hunde in der Evolution des Menschen“ (nachzulesen unter www.wuff.eu/hunde-evolution) oder von mir „Die gemeinsame Evolution von Mensch & Hund – auch beim Futter“ (www.wuff.eu/evolution-futter).

Aber auch heute ist der vierbeinige Gefährte des Menschen aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Und ich meine damit nicht nur die ohnehin unbestrittenen Aufgaben der sog. Diensthunde in den verschiedensten Bereichen oder die positiven sozialen und gesundheitlichen Folgen des Lebens mit einem Hund in der Familie, wie sie uns die Psychologen erklären. Aus meiner langen Erfahrung mit Menschen, die Hunde mögen und für die Hunde ein Teil der Familie sind, erkenne ich, dass Hunde einfach zu uns Menschen dazugehören. Und vergessen wir nicht unsere Verantwortung für sie, weil nämlich wir es waren, die die Hunde quasi der Natur entnommen haben, was ja auch nur möglich war, weil sie uns in vielen Bereichen so ähnlich sind.

So viele WUFF-Leserinnen und -Leser haben mir erzählt, wie sehr ein Hund ihr Leben positiv verändert und – es klingt fast paradox und ist doch so wahr – dazu geführt hat, sich selbst als Mensch anders und realistischer wahrzunehmen.

Gemäß unserem Motto, das Leben mit Ihrem Hund zu bereichern, legen wir in dieser Ausgabe wieder eine Fülle von Artikeln vor, und ich möchte Sie aber auch auf die neue WUFF-Website www.wuff.eu hinweisen, die ­übersichtlicher als bisher die verschiedenen Kategorien, wie Lesen – ­Informieren – Diskutieren – Shoppen, zugänglich macht.

Es grüßt Sie ganz herzlich
Ihr Dr. Hans Mosser, WUFF-Herausgeber,
und Bruno, der WUFF-Redaktionshund

Pdf zu diesem Artikel: Editorial

 

 

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