Ein Fell für alle Fälle – mehr wissen über das Hundefell

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Lang oder kurz, rau oder seidig, kraus, wellig oder glatt – auf welche Art der Hund seine Haarpracht trägt, bestimmen die Gene. Diese ursprünglich durchaus sinnvolle Planung seitens der Natur macht heute vielen Hunden und Haltern das Leben schwer.

»Von der Natur ist das Konzept eines Felles mit weicher, wärmender Unterwolle sowie vor Regen, Wind und Dreck schützendem längerem Deckhaar vorgesehen. Die Realität sieht heute leider anders aus«, sagt Claudia Dubacher. Mit ihren 30 Jahren Berufserfahrung als diplomierte Hundefriseurin VHT und Ausbilderin ist Dubacher eine der ältesten Hundefriseurinnen in der Schweiz. Für die Veränderungen des Hundefells macht sie vor allem die Rassezucht verantwortlich. Bei vielen Hunderassen seien die Haare über die Zuchtjahre hinweg länger oder dichter geworden. »Außerdem gibt es mittlerweile Rassen, die kaum Unterwolle aufweisen und deshalb wie beispielsweise die Rassen Pudel, Kerry Blue und Malteser gar nicht haaren. Dafür wachsen deren Haare aber ständig weiter.« Dubacher weiß, dass sich die Attraktivität der Hunde für den Menschen mittlerweile stark gerändert hat. »Es steht nicht mehr der Gebrauch, sondern das Aussehen der Hunde im Fokus.« Strahlend sauberes und glänzendes Fell käme nicht nur gut bei den Haltern an, auch der Hund selbst fühle sich damit wohler. »Leider gibt es Haarpelze, die für Hunde nur noch mit einigem Pflegeaufwand erträglich sind.«

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