Ein gutes Ende …

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In der Ausgabe 7/98 wurde in WUFF der Dobermann als Hund des Monats vorgestellt. Im Rahmen dieses von Inge Eberstaller sehr engagiert gestalteten Portraits brachte die WUFF-Redaktion auch das Foto von Karli, einem damals 8 Monate jungen Dobi aus dem Tierschutzheim Krems, der ein neues Zuhause suchte.

Aus Karli wird Berny
Die Familie Freiler aus Traiskirchen hat das Foto gesehen: „Wir haben uns gleich vorerst in das Foto verliebt und uns entschlossen, den Kerl bei uns aufzunehmen.“ Da die Freilers bereits eine Hündin, Shila, hatten, besuchten sie zusammen mit dieser das Tierschutzheim Krems, um auszuloten, ob sich die beiden Hunde verstehen würden. Lisa Freiler: „Da es mit beiden Hunden keinerlei Verständigungsschwierigkeiten gab, nahmen wir Karli, dem wir den Namen Berny gaben, sofort mit nach Hause.“
Nach der Eingewöhnungsphase erlebten Shila und Berny zusammen noch eine glückliche Zeit. Leider mußte dann Shila im Oktober 1998 wegen eines unheilbaren Krebsleidens eingeschläfert werden. Und wie reagierte Berny? Lisa Freiler: „Zu unserem Erstaunen hat er Shila überhaupt nicht vermisst. Es kam uns vielmehr vor, als würde er es jetzt erst richtig genießen, alleine zu sein.“

Hundlicher Schmusetiger
Aus dem ursprünglich mageren Hund ist mittlerweile ein prächtiger, liebenswerter und sehr gut erzogener Kerl geworden. Frau Freiler will, daß auch andere Menschen durch ihr Beispiel erkennen, daß man auch mit einem Hund aus dem Tierheim, „noch dazu mit einer eher schwierigen Rasse eine Riesenfreude haben kann. Berny zeigt uns tagtäglich, wie dankbar er ist, nicht mehr in einem Heim sein zu müssen. Er ist mein größter Schmusetiger der Welt!“

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