Ein Puli kommt selten allein!

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Jedenfalls nicht im Schwabenland, wo die Puli-Hunderunde seit vielen Jahren zu Hause ist und sich als eine der „ältesten“ WUFF-Hunderunden auch um Pulis in Not und mit dem Schwabennäpfle seit dem ­letzten Winter um hungrige Vierbeiner hier im Lande kümmert. (Siehe auch WUFF 11/2010)  
Heute ergreift Ilse Heinzelmanns Puli-Dame Apaly selbst einmal das Wort und berichtet im besten „Hundeschwäbisch“ über ein ganz besonderes Treffen der zotteligen ungarischen Hütehunde! Folgen Sie ihr zum „Drei-Länder-Puli-Treff“ – Österreich-Schweiz-Deutschland … gelandet dann in Bayern!

Huhu, ich bin’s, eure Wischmopp-Reporterin Apaly von der Puli-Hunderunde in Schwaben. (Man hört’s wohl …) Als mir die Meinige sagte, es gäbe mal wieder einen Puli-Treff, schnürte ich sogleich meinen Rucksack mit allem was „die Dame von Welt“  heute so braucht. Es sollte ins „Ausland“ gehen. Ausland? Naja, sobald wir die ­Grenze nach Bayern überschreiten, steht da immer so ein Schild: „Freistaat Bayern“. Und das find‘ ich immer so „luschtig“.
Angekommen in Bayern, musste ich gleich mal erkunden, was hier so Sache ist. Dem ersten Puli, der mir zwischen die Pfoten kam, machte ich unmissverständlich klar: MEIN Haus, MEIN Garten,  MEIN Baum! So nach und nach kamen die ersten Teilnehmer , man bebellte sich, gab sich Küsschen oder auch nicht, und die Zotten flogen nur so herum, Sooo viele Pulis auf einmal – 11! (und auch ein Mix sowie ein Welpe) – hatte der Ort noch nie gesehen. Schwarz und weiß, maskenfalben, alles war vorhanden. Man mochte sich oder auch nicht, aufdringliche Kerle wurden in ihre Schranken gewiesen, da könnt‘ ja jeder kommen und wollen – oder ­haste nicht geseh’n?

Nun ja, der Spaziergang endete im Schlammassel – oder war es nur Schlamm?  Wir flitzten an einem ­Bauernhof vorbei … oh je, oh je, oh je, so mancher hätte gerne seine ­Leidenschaft – das Hüten – ausgelebt. ­Wollen wollten wir schon, dürfen durften wir aber nicht. Und nun bring dies mal einer Meute hochgepuschter Pulis bei, dass sie nicht dürfen, wie sie wollen, sondern sollen wie sie ­sollen, wie ich schmunzelnd feststellen musste . Na gut, wir benahmen uns einigermaßen manierlich, obwohl dem einen oder anderen Puli sicherlich das Fell „juckte“, man will sich ja schließlich von seiner besten Seite, die nicht immer die sauberste ist, zeigen.

Die netten und sauberen Bilder ­unseres Treffs seht ihr hier, weitere  bleiben mein Geheimnis, will mich und meine Zotteligen ja nicht bla­mieren. Und wenn wir brav sind, gibt es wieder einen Puli-Treff – sagte die Meinige …
Also dann tschüss bis zum nächsten  Puli-Treff!
Eure Apaly, ihres Zeichens Puli aber kein Hund, so viel Zeit muss sein!

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