Ernährung: Wenn die Niere nicht mehr will …

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Die chronische Niereninsuffizienz – eine allmähliche Funktions­abnahme der Nieren – ist eine häufige Erkrankung vor allem des alten Hundes. Bis zu 45 % aller Hunde über 8 Jahre sollen davon mehr oder weniger betroffen sein. Die Krankheit verläuft ­schleichend und ist anfangs nur mittels Blut- oder Harnunter­suchungen beim Tierarzt erkennbar. Da die chronische Nierenerkrankung meist unheilbar ist, ist es das erste Ziel, sie so früh wie möglich zu erkennen und ihr Fortschreiten zu verlangsamen. Wie ist das möglich, und welchen Einfluss hat die Ernährung darauf, das Leben des betroffenen Hundes zu verlängern und seine Lebens­qualität zu verbessern?

Die Nieren nehmen im Stoffwechsel des Organismus von Säugetieren eine entscheidende Stellung ein. Die Bedeutung als Harn-Ausscheidungsorgan ist allgemein bekannt. Dass diese Organe aber noch wichtige weitere Funktionen des Körpers erfüllen, ist schon weniger im Allgemeinwissen verankert. Tatsächlich haben die Nieren nämlich auch eine entscheidende Bedeutung für den Wasser-, Elektrolyt- und Mineralhaushalt, und sie steuern das Gleichgewicht von Säuren und Basen im Körper. Sie wirken mit an der ­Steuerung verschiedener Hormone, an der Bildung roter Blutkörperchen und haben Einfluss auf den Blutdruck sowie den Knochenstoffwechsel.

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Der Arzt und Theologe Mag. Dr. Hans Mosser ist Mitbegründer und Herausgeber von WUFF und arbeitet im Hauptberuf als leitender Arzt und ­Professor in einem Universitätsklinikum.

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