Ernährungstipps: vom Welpen bis ins hohe Alter richtig füttern

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Foto: Adobe Stock | chendongshan

Wie der Mensch durchlebt auch der Hund verschiedene Lebensphasen. Nach der Geburt befindet sich der Welpe im Wachstum, ehe er in ein adultes Stadium übertritt. Während der Wachstumsphase ist die Versorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen besonders wichtig, ansonsten drohen langfristige Schäden. Später verändert sich der Stoffwechsel im Alter – viele Hundesenioren verwerten die Nahrung nicht mehr so gut wie früher. Es kommt zu Mangelerscheinungen und infolgedessen zur Begünstigung verschiedener Krankheiten. Deshalb ist eine altersgerechte Fütterung sehr wichtig.

Fit in jedem Lebensstadium
Wer einen Hund von klein auf besitzt, weiß, dass dieser mehrere Entwicklungsphasen durchläuft. Vom süßen Welpen, über den rüpelhaften Halbstarken bis hin zum loyalen Althund und Senior, erleben wir die unterschiedlichsten Phasen. Parallel zu den charakterlichen Eigenheiten verändern sich auch die Ernährungsgewohnheiten. Während Junghunde zum Wachsen und Gedeihen besonders energiereiches Futter benötigen, wirken sich zu hohe Nährstoffgaben beim erwachsenen Hund oft ungünstig aus. Bei zu üppigem Nahrungsangebot neigen viele Hunde zu ungesundem Übergewicht – die inneren Organe können regelrecht verfetten. Im Alter benötigen die Tiere dann wiederum deutlich mehr Nährstoffe. Viele Hundesenioren verwerten die Nahrung nicht mehr so effektiv. Was sie jetzt vor allem brauchen, sind Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine. Ein Zuviel an Kalorien treibt auch hier das Gewicht nur unnötig in die Höhe. Das Seniorenfutter ist deshalb im Idealfall leicht verdaulich, relativ kalorienarm und besonders reich an lebenswichtigen Vitalstoffen.

Mikroorganismen zur Unterstützung
Hilfreich in jeder Lebenslage sind hochwertige Nahrungsergänzungs- und Futtermittelzusätze. Dazu gehören zum Beispiel die Effektiven Mikroorganismen (EM). Deren Einsatz in der Tierhaltung hat sich seit vielen Jahren bewährt. Landwirte nutzen die kleinen Helferlein zum Aussprühen ihrer Ställe und verhindern somit die Entstehung von Fäulnis und unangenehmen Gerüchen. Eine ähnliche Wirkung entfalten die Mikroorganismen in Katzentoiletten und Hundekörbchen. Auch zur Fellpflege und Wasserbelebung sind die Substanzen geeignet. Ein interessantes Anwendungsgebiet ist überdies die Beigabe zum Hundefutter. Die Effektiven Mikroorganismen liegen hier als Futterzusatz vor, beispielsweise als FKE (fermentierter Kräuterextrakt). In der freien Wildbahn fressen Wölfe bevorzugt den Magen und auch den Darm ihrer pflanzenfressenden Beutetiere. Auch darin befinden sich Mikroorganismen, die das Raubtier mit aufnimmt. Wer sein Tier nicht barft, sondern mit handelsüblichem Trocken- und Nassfutter versorgt, enthält ihm somit wertvolle Bestandteile vor. Die Mikroorganismen sind jedoch sehr wichtig für die Leistungsfähigkeit des Magen-Darm-Traktes. Sie beeinflussen nicht nur die Verdauung, sondern auch den Stoffwechsel und die Kraft des Immunsystems. Deshalb lohnt sich die Futterbeigabe von fermentierten Kräuterextrakten. Alternativ dazu gibt es Produkte mit fermentierter Weizenkleie sowie Dinkelspelzen. Dank der mikrobiellen Besiedelung gelangt die Substanz schnell und leicht in den Darm.

Körperliche Leistung als relevanter Faktor
Wichtig ist bei der Fütterung auch die Berücksichtigung der körperlichen Leistung. Hunde, die sich viel und gerne bewegen, vertragen mehr Kalorien als solche, die überwiegend in ihrem Körbchen liegen. Selbstverständlich spielt neben dem Alter auch die Rasse eine große Rolle. Zu den Hunden, die zu Übergewicht neigen, gehören zum Beispiel der Labrador Retriever, Collie, Cocker Spaniel, Golden Retriever, Dackel und in besonderem Maße der Beagle.

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