Geht „Feiner Hund“ ohne „Feiner Mensch“?

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Unser Alltag ist sehr oft von Druck geprägt: Zeitdruck, Leistungsdruck, Erfolgsdruck, Erwartungsdruck, u.s.w. Dahinter „feuern“ gerade in diesen turbulenten Zeiten noch unsere Ängste. Und genau auf diese geballten Ladung Stress trifft irgendwann unser Lieblings-Wuff, von dem wir schließlich erwarten, dass er immer ein „Feiner“ ist.

Klar, im Job heißt es: „Nur die Harten kommen in den Garten. Doch was bleibt dann den Feinen, nur noch das Weinen?“  Nein, natürlich weint der Hund nicht, doch er trauert sehr wohl. Denn wir alle laufen Gefahr, dass wir aus unserem Stress heraus überreagieren oder auch unsere Tiere immer öfter Ignorieren. Meist sogar ohne, dass wir das selbst bemerken. Unser Hund begrüßt uns schwanzwedelnd und trifft auf ein müdes Hallo, hängende Schultern und ein seufzendes Ausatmen. Er hüpft und tanzt um uns herum, um uns anzustecken. Doch erst viel später, nach einem längeren Spaziergang nähern wir uns langsam einem ausgeglichenen Normalzustand. Jetzt ist endlich auch der „feine Mensch“ in uns zurück. Doch der Tag ist längst vorbei. Und morgen wird Wuff wieder versuchen uns aufzumuntern, doch er trauert längst, meist ohne dass uns dies bewusst ist.

Was tun? Ich denke jeder Vierbeiner und auch Frauchen und Herrchen haben mehr gute Laune verdient!  Genau dafür ist das Buch „Mentale Selbstverteidigung. Vom Geheimnis als feiner Mensch zu überleben!“ geschrieben. Zwei kurze Empfehlungen zum Start. Erstens: „Medien-Monolog“ einführen, denn irgendwann färbt die Menge an Negationen auf unser eigenes Gefühlsleben ab. Es wird einfach nicht besser, wenn wir das gleiche Szenario täglich einmal über den Fernseher, dann über die Zeitung, dann über das Radio und schließlich noch auf dem Handy lesen. Einfach mal zum Test nur für zwei Tage die Medien komplett abschalten und beispielsweise durch gute Musik ersetzen. Es ist erstaunlich. So ein kleines Werkzeug, so eine große Wirkung. Danach heißt es wieder langsam hochfahren und bewusst auswählen, welche reduzierten Medien künftig noch Zugang zu meinem Kopf bekommen. Das Bookazin WUFF und wuff.eu sind natürlich mit dabei!

Zweitens: eintauchen in den persönlichen Wohlfühlort. Unser Hund hat es verdient, dass er bei unserem Aufeinandertreffen nicht nur auf eine Hülle, sondern auch auf unseren freudigen Geist trifft. Wenn wir also beispielsweise von der Arbeit kommen, nicht gleich kopflos und gestresst ins Haus stürzen. Lieber vorher noch kurz im Auto sitzen bleiben, tief ausatmen und jetzt für einen Moment gedanklich in einen Lieblings-Wohlfühlort hineindenken. Unser Unterbewusstsein unterscheidet nämlich nicht zwischen mental und real. Deshalb schwitzen wir beispielsweise auch real bei einem Alptraum, obwohl dieser ja nur in unserem Kopf stattfindet. Also 10 Sekunden gedanklich am Urlaubsort und schon ist da ein schöner erster Vorsprung. Dabei am besten noch ein Lächeln aufsetzen, denn beim Lächeln werden zudem Glückshormone ausgeschüttet…und außerdem haben damit ebenso die Nachbarn ihren Spaß, wenn sie dich so im Auto sitzen sehen …😃

Erst danach geht es dann in Richtung Haus und so freut sich auch Partner oder Familie samt Hund über ein Frauchen/Herrchen, das nun als „feiner Mensch“ nach Hause kommt. Und klar, jetzt tut sich auch Wuff viel leichter dauerhaft ein „Feiner“ ohne Traurigkeit zu sein.

Wer die enorme Macht der eigenen Mentalprogramme erst einmal entdeckt hat, der möchte natürlich gerne mehr wissen. Und genau deswegen sind in meinem neuen Praxisbuch zahlreiche, verschiedene Techniken aufgezeigt, wohlgemerkt ohne dass gleich wieder zusätzlich Seminare gebucht werden müssen. Hier lernt der Leser, wie er am Ende „auf Knopfdruck“ von Stress auf Entspannung umschalten kann, wie er seinen eigenen „Duftanker“ baut und diesen auch mit Tieren hervorragend konditionieren und nutzen kann. Oder wie er sogenannte „Mentale Trojaner“, die sich hinter den bekannten Glaubenssätzen verbergen schließlich durch neue Positivprogramme ersetzt und vieles andere mehr. Mein 324 Seiten starker Praxisratgeber „Mentale Selbstverteidigung. Vom Geheimnis als feiner Mensch zu überleben!“ ist im Verlag Tredition erschienen. Neugierig geworden? Er kann hier bestellt werden und ist natürlich im regionalen Buchhandel gelistet.

Eigentlich ist das Werk ein „Menschen-Ratgeber“, der jedoch hundertprozentig unseren Lieblingsvierbeinern zu Gute kommt. Denn „Feiner Hund“ geht langfristig nur mit einem „Feinen Menschen“ am anderen Ende der Leine.

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Oliver Alexander Kellner
Oliver Alexander Kellner lebt mit seiner Familie und deren Lieblings-Hund „Spencer“ mitten in der Natur im schönen Allgäu. Er ist nicht nur als mehrfach ausgezeichneter Autor, sondern auch durch seine Sozialprojekte bekannt. Insgesamt zehn Bücher sind bisher von und mit ihm erschienen. Autorenhomepage: www.simsalawin.de und www.hypnETHIK.de.

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